Neuer Test für Gebärmutterhalskrebs
Forscher des Karolinska Institutet in Schweden und der Universität Innsbruck in Österreich haben eine einfachere und effektivere Screeningmethode für Gebärmutterhalskrebs entwickelt als die heute verwendete Methode. Eine umfassende Studie, die in Nature Medicine veröffentlicht wurde , zeigt, dass der Test deutlich mehr Krebserkrankungen und Krebsvorstufen erkennt. Das Screening auf Gebärmutterhalskrebs ist für die Früherkennung und Prävention unerlässlich. Die meisten Länder haben ein sehr umfangreiches Screeningprogramm, das mit Tests auf verschiedene Varianten des humanen Papillomavirus (HPV) beginnt, das Gebärmutterhalskrebs verursacht. Im Falle eines HPV-positiven Tests folgt darauf eine sogenannte zytologische Analyse, die Untersuchung gynäkologischer Zellproben mittels Mikroskopie, die von der menschlichen Interpretation abhängig ist. Der neue molekulare Test WID-qCIN, der die zytologische Analyse ersetzen könnte, kann epigenetische Veränderungen in Zellen automatisch analysieren, also Veränderungen, die beeinflussen, welche Gene aktiv sind und welche nicht. Diese Veränderungen werden von Faktoren wie Umwelt, Lebensstil…



