COPD verdreifacht das Sterberisiko bei Erwachsenen
Eine heute auf der ESCMID Global 2025 vorgestellte Studie hat ergeben, dass Erwachsene mit einer akuten Atemwegsinfektion im Zusammenhang mit dem Respiratorischen Synzytialvirus (RSV-ARI) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung einem 2,7-fach höheren Risiko ausgesetzt sind, innerhalb eines Jahres zu sterben.1 Die Ergebnisse unterstreichen die erhebliche, jedoch oft unterschätzte langfristige gesundheitliche und wirtschaftliche Belastung durch RSV-ARI bei Erwachsenen, insbesondere bei Patienten mit Grunderkrankungen wie chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und Asthma. RSV-ARI bezeichnet eine Gruppe von Erkrankungen, die durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verursacht werden. RSV ist ein weit verbreitetes und hoch ansteckendes Virus, das vor allem die Atemwege befällt. 2 Die Auswirkungen auf Säuglinge und Kleinkinder sind gut dokumentiert, doch auch bei Erwachsenen kann es zu schweren Komplikationen wie Lungenentzündung und chronischen Atemwegserkrankungen führen. 3 Trotz dieser Risiken ist das volle Ausmaß der Belastung bei Erwachsenen noch immer unzureichend erforscht. Die dänische…
