Ungiftige Synthesemethode für „Wundermaterial“ MXen gelungen
Das Nanomaterial MXen wird in der Batterietechnik oder als Hochleistungsschmiermittel eingesetzt. Seine Herstellung war bisher schwierig und giftig. An der TU Wien wurden neue Methoden entwickelt. Es ist einer der wichtigsten Trends in der Materialwissenschaft: Materialien, die nur aus einer einzigen Lage von Atomen bestehen, sogenannte „2D-Materialien“, zeigen oft völlig andere Eigenschaften als dickere Schichten aus denselben Atomen. Begonnen hat dieses Forschungsgebiet mit dem Nobelpreis-gekrönten Material Graphen. Nun erforscht die TU Wien gemeinsam mit den Unternehmen CEST und AC2T die Materialklasse der MXene (ausgesprochen Maxene), die hauptsächlich aus Titan und Kohlenstoff bestehen. Diese MXene besitzen Eigenschaften, die fast wundersam klingen: Sie lassen sich zur elektromagnetischen Abschirmung, zur Energiespeicherung oder für neuartige Sensoren nutzen. An der TU Wien stellte man fest, dass sie sich auch hervorragend als Festschmierstoffe eignen, selbst unter härtesten Bedingungen, etwa in der Weltraumtechnik. Einziges Problem: Die Herstellung…
