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Catalent plant Schließung des Zelltherapie-Standorts in Belgien

Catalent wird seinen Zelltherapie-Standort in Gosselies, Belgien, schließen. Das Unternehmen bestätigte dies am 26. Januar 2026 gegenüber PharmaManufacturing. Betroffen sind rund 150 Mitarbeiter. Als Grund nannte ein Unternehmenssprecher „veränderte Marktdynamiken und Kundenbedürfnisse“. Der Standort war auf die Herstellung und Entwicklung von Zelltherapien spezialisiert. Die Schließung ist Teil einer strategischen Anpassung an die aktuellen Marktbedingungen im wachsenden, aber volatilen Bereich der Zell- und Gentherapien. Catalent betreibt weltweit zahlreiche Produktionsstätten für Biopharmazeutika und Zelltherapien. Die Entscheidung spiegelt branchenweite Herausforderungen wider, darunter Überkapazitäten nach dem Boom der Zelltherapie-Entwicklungen und veränderte Nachfrageprofile von Biotech- und Pharma-Kunden. Weitere Details zur Umsetzung, zu Abfindungen oder zur Verlagerung der Aktivitäten wurden nicht genannt. Die Schließung erfolgt vor dem Hintergrund eines insgesamt dynamischen Marktes für fortschrittliche Therapien, in dem Unternehmen ihre Kapazitäten zunehmend konsolidieren.

Eisai beantragt bei EMA vierteljährliche Erhaltungsdosis von Leqembi

Eisai hat bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eine Änderung der Zulassung für Leqembi (lecanemab) beantragt. Die Variation sieht eine Umstellung auf eine intravenöse Erhaltungsdosis alle vier Wochen nach einer initialen Phase von zweiwöchentlichen Infusionen (10 mg/kg) über 18 Monate vor. BioArctic AB, Partner von Eisai, teilte dies am 26. Januar 2026 mit. In der EU ist Leqembi für Patienten mit milder kognitiver Beeinträchtigung oder milder Demenz aufgrund von Alzheimer zugelassen, bei denen Amyloid-Pathologie bestätigt ist und die ApoE ?4-Non-Carrier oder Heterozygoten sind. Die Behandlung soll bei Fortschreiten zur moderaten Alzheimer-Erkrankung abgebrochen werden. Die vorgeschlagene vierteljährliche Dosis würde die Therapie nach der Intensivphase erleichtern. Leqembi ist in 53 Ländern zugelassen und wird in sieben weiteren geprüft. Die vierteljährliche intravenöse Erhaltungsdosis ist bereits in Großbritannien, China, den USA und weiteren Ländern genehmigt; Anträge laufen in vier weiteren Regionen. BioArctic und Eisai kooperieren… 

Interferone hemmen Gewebereparatur in Bronchialepithelzellen über Hippo-Signalweg

New Haven – Eine neue Studie zeigt, dass Typ-I- und Typ-III-Interferone (IFN? sowie IFN?1 und IFN?2) die Reparaturfunktionen menschlicher Bronchialepithelzellen (HBEC) dosisabhängig unterdrücken. Der Mechanismus verläuft über die Aktivierung des Hippo-Signalwegs, insbesondere der Kinase LATS1, und erfolgt unabhängig vom klassischen MST1/2-Aktivierungspfad. Die Forschenden um Krupakar V. Subramaniam von der Yale School of Medicine untersuchten die Effekte von Interferonen auf Migration und Proliferation von HBEC. Beide IFN-Typen reduzieren diese Reparaturprozesse über eine gemeinsame upstream-Aktivierung von LATS1 via JAK-Aktivität. LATS1 ist als Wachstumsbegrenzer im Hippo-Signalweg bekannt und wird hier durch IFN-Rezeptor-Signaling phosphoryliert – ohne Beteiligung von MST1/2. Während STAT1 für die antivirale Schutzwirkung gegen Rhinoviren oder Influenzaviren essenziell ist, ist STAT1 für die LATS1-Aktivierung und die Hemmung der Gewebereparatur entbehrlich. Die Signalwege verzweigen sich also downstream des IFN-Rezeptors: STAT1-Phosphorylierung tritt bereits bei niedrigen IFN-Konzentrationen auf, während LATS1-Phosphorylierung höhere Dosen erfordert. In organotypischen… 

Mediziner fordern Amtsenthebung von Präsident Trump

Der Gesundheitszustand von US-Präsident Donald Trump, 79, sorgt für wachsende Besorgnis in medizinischen Kreisen. Mehrere Fachärzte und Neurologen sehen in seinem Verhalten, seinen öffentlichen Auftritten und sprachlichen Auffälligkeiten klare Hinweise auf eine fortschreitende kognitive Beeinträchtigung, möglicherweise im Sinne einer Demenzerkrankung. Beobachter berichten von zunehmenden Wortfindungsstörungen, thematischen Abschweifungen, Gedächtnislücken und impulsivem Verhalten. In jüngsten Reden und Interviews fielen unzusammenhängende Gedankengänge, Verwechslungen von Ländern und Personen sowie eine merkliche Abnahme der sprachlichen Komplexität auf. Experten verweisen auf familiäre Belastung: Trumps Vater litt an Alzheimer. Solche genetischen Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit neurodegenerativer Prozesse im höheren Lebensalter. Medizinische Analysen deuten auf mögliche frontotemporale Demenz oder Alzheimer hin. Typische Merkmale wie Persönlichkeitsveränderungen, Enthemmung, Paranoia und nachlassende Urteilsfähigkeit passen zu den beobachteten Symptomen. Einige Neurologen beschreiben den Verlauf als beschleunigt und warnen, dass der Zustand ohne Intervention weiter fortschreitet. Zusätzlich bestehen Fragen zu physischen Auffälligkeiten wie… 

FDA akzeptiert erstes Qualitätskontrollprotokoll für Mesenchymale Stromazellen

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat am 9. Januar 2026 ein Device Master File (DMF) mit der Nummer MF 32345 akzeptiert. Es beschreibt das erste spezifische Qualitätskontrollprotokoll für Mesenchymale Stromazellen (MSCs), den „Tasly 3P Characterization of MSCs Assay“. Damit steht erstmals ein von der FDA anerkannter Standard zur Verfügung, der konsistente, sichere und wirksame klinische Anwendungen von MSCs ermöglichen soll. Mesenchymale Stromazellen wurden lange Zeit fälschlich als Stammzellen eingestuft. Aufgrund fehlender einheitlicher Qualitätsstandards zeigten sie in der Vergangenheit stark schwankende klinische Ergebnisse. Der 3P-Assay bewertet drei Kernmerkmale: Property (Zellidentität), Purity (Freiheit von Verunreinigungen) und Potency (funktionelle Aktivität). Dadurch werden therapeutische MSC-Produkte präzise charakterisiert, heterogene Zellpopulationen ausgeschlossen und die biologische Potenz sichergestellt. Der neue Standard mindert historische Risiken wie Tumorentstehung und therapeutische Unzuverlässigkeit. Er ermöglicht Ärzten und Patienten eine Qualitätsprüfung vor der Behandlung. Als erstes von der FDA anerkanntes Protokoll dieser Art setzt… 

FDA gewährt Priority Review für subkutane Startdosis von Leqembi Iqlik

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat der ergänzenden Biologics License Application (sBLA) für Leqembi Iqlik (lecanemab-irmb) als wöchentliche subkutane Startdosis Priority Review gewährt. BioArctic AB teilte am 26. Januar 2026 mit, dass das PDUFA-Datum auf den 24. Mai 2026 festgelegt wurde. Leqembi ist zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit im Stadium leichter kognitiver Beeinträchtigung oder milder Demenz zugelassen. Bei Zulassung wäre Leqembi Iqlik das erste und einzige Anti-Amyloid-Medikament, das eine Heim-Injektion sowohl zur Einleitung als auch zur Erhaltungstherapie ermöglicht. Die geplante subkutane Dosierung umfasst 500 mg wöchentlich (zwei Injektionen à 250 mg) mittels Autoinjektor als Alternative zur aktuellen zweiwöchentlichen intravenösen Gabe. Die Injektionszeit beträgt etwa 15 Sekunden pro 250-mg-Dosis. Die subkutane Formulierung könnte Ressourcen im Gesundheitswesen einsparen, da keine Infusionsvorbereitung und Überwachung durch Pflegekräfte erforderlich wären. Die sBLA stützt sich auf Daten aus verschiedenen Dosierungen der subkutanen Verabreichung sowie Substudien der Phase-3-Clarity-AD-Studie und deren… 

„From Brain to Mind“: Projekt macht kognitive Neurowissenschaften verständlich

Der Neurowissenschaftler Pavlos Topalidis vom Zentrum für Kognitive Neurowissenschaften (CCNS) der Universität Salzburg erklärt in einem neuen Wissenschaftskommunikationsprojekt komplexe Prozesse im Gehirn für ein breites Publikum. Das vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) geförderte Projekt „From Brain to Mind“ basiert auf Ergebnissen eines langjährigen Doktoratsprogramms und soll Neugier auf kognitive Neurowissenschaften wecken. Im Fokus stehen Fragen wie: Was passiert im Gehirn beim Denken, Fühlen, Erinnern oder Schlafen? Topalidis, spezialisiert auf Schlafforschung, forscht im Schlaflabor des CCNS und an der Christian-Doppler-Klinik zu Schlafqualität, deren Messung und Zusammenhängen mit Erkrankungen wie Epilepsie. Er möchte Laien die Forschung näherbringen, junge Menschen für Wissenschaft begeistern und zeigen, wie neurowissenschaftliche Erkenntnisse entstehen. Das Projekt umfasst einen etwa 30-minütigen Dokumentationsfilm, der im April 2026 startet und ohne Vorkenntnisse verständlich ist. Er richtet sich an alle Altersgruppen, einschließlich Schulen. Seit Dezember 2025 erscheint wöchentlich der englischsprachige Podcast „Brain to… 

Neue Förderrichtlinie: Aufklärung ungelöster Fälle bei seltenen Erkrankungen

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat im Bundesanzeiger vom 23. Januar 2026 eine Richtlinie zur Förderung transnationaler Forschungsprojekte im Rahmen der europäischen Partnerschaft ERDERA veröffentlicht. Ziel ist die Aufklärung ungelöster Fälle bei seltenen genetischen und nicht-genetischen Erkrankungen. In Europa leiden schätzungsweise 26 bis 30 Millionen Menschen an mindestens 7.000 verschiedenen seltenen Erkrankungen. Viele treten früh auf, verkürzen die Lebenserwartung und erfordern im Schnitt vier bis sechs Jahre bis zur Diagnose. Etwa die Hälfte der Verdachtsfälle auf genetische Erkrankungen bleibt trotz Standardtests ungelöst. Nicht-genetische seltene Erkrankungen machen rund zehn Prozent der Fälle aus und sind besonders wenig erforscht. Die Fördermaßnahme, die von der EU kofinanziert wird, zielt auf interdisziplinäre Verbünde ab, die ursächliche Varianten identifizieren, diagnostische Aufklärung bei unbekannter oder gemischter Pathogenese erreichen und neue Methoden entwickeln. Gefördert werden Projekte, die funktionelle Validierung von Varianten unklarer Bedeutung (VUS),… 

USA: Trumps ICE als Todesschwadron

Die tödlichen Übergriffe von ICE unter Trump markieren eine Eskalation staatlicher Gewalt gegen Migranten und Bürger, mit Rekordzahlen an Todesfällen in Haft und Schießereien bei Razzien.[1][2][3][4][5] Rekord an Todesfällen in Haft 2025 war das tödlichste Jahr für Inhaftierte in ICE-Obhut seit zwei Jahrzehnten, mit 32 verifizierten Todesfällen – ein Höchststand, der parallel zu massiven Haftzunahmen… USA: Trumps ICE als Todesschwadron

The Maduro Kidnapping: How Trump Has Dramatically Increased His Own Personal Security Risk

The abduction of Venezuelan President Nicolás Maduro by U.S. special operations forces in early January 2026 represents one of the most audacious acts of state-sponsored kidnapping in modern history. Codenamed “Operation Absolute Resolve” and executed as the centerpiece of the larger “Operation Southern Spear,” the raid combined Delta Force assaulters, 160th SOAR Night Stalkers, MQ-9… The… The Maduro Kidnapping: How Trump Has Dramatically Increased His Own Personal Security Risk