Raumfahrt schwächt Herzgewebe
Wissenschaftler der Johns Hopkins Medicine, die 48 biologisch hergestellte Herzgewebeproben von Menschen für 30 Tage auf der Internationalen Raumstation raumtransportierten, berichten von Beweisen, dass die geringe Schwerkraft im Weltraum das Gewebe geschwächt und seinen normalen Herzschlag im Vergleich zu erdgebundenen Proben aus derselben Quelle gestört hat. Die Wissenschaftler sagten, dass es dem Herzgewebe „im Weltraum wirklich nicht gut geht“ und dass das Gewebe an Bord der Raumstation mit der Zeit nur noch halb so stark schlage wie Gewebe aus derselben Quelle auf der Erde. Die Erkenntnisse, so heißt es, erweitern das Wissen der Wissenschaftler über die möglichen Auswirkungen der geringen Schwerkraft auf das Überleben und die Gesundheit von Astronauten während langer Weltraummissionen. Zudem könnten sie als Modelle für die Erforschung der Alterung des Herzmuskels und für entsprechende Therapiemöglichkeiten auf der Erde dienen. Ein Bericht über die Analyse der Gewebe durch…






