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Covid-19 Watch-Eagle. Credits: LabNewsMedia LLC.

Serious adverse events following COVID-19 vaccination

Based on the recent peer-reviewed studies from 2023-2024, here are the key findings on serious adverse events following COVID-19 vaccination: The Global Vaccine Data Network study, which included 99 million vaccinated people across eight countries, identified several significant safety signals[6]. The study found an increased risk of acute disseminated encephalomyelitis (ADEM) with a relative incidence of 3.74 (95% CI: 1.02-13.70) and transverse myelitis with a relative incidence of 2.49 (95% CI: 1.07-5.79) associated with the AstraZeneca vaccine[6]. These translate to 0.78 cases of ADEM per million doses and 1.82 cases of transverse myelitis per million doses[6]. Analysis of the Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) in the United States revealed that among 900,522 reports between 2020-2022, the most common serious symptoms were headache (15.68%), pyrexia (13.56%), and fatigue (13.54%)[3]. For cardiovascular complications, the rates per million vaccines were: myocarditis (4.94),… 

USA: Verheerende  Epidemie der Fettleibigkeit

In den letzten drei Jahrzehnten gab es in den USA einen erschreckenden Anstieg der Fettleibigkeitsfälle; seit 1990 hat sich die Zahl bei erwachsenen Männern und Frauen (ab 25 Jahren) sowie bei älteren weiblichen und männlichen Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) mindestens verdoppelt. Im Jahr 2021 wird die Zahl der übergewichtigen und fettleibigen Menschen auf über 208 Millionen ansteigen – ein Trend, der sich ohne wesentliche Reformen in den kommenden Jahrzehnten fortsetzen dürfte, so eine neue umfassende Analyse des Global Burden of Disease Study Collaborator Network, die in The Lancet veröffentlicht wurde. In mehreren US-Bundesstaaten sind bereits besonders hohe Übergewichts- und Fettleibigkeitsraten erreicht: Über die Hälfte (52 %) der älteren männlichen Jugendlichen (im Alter von 15–24 Jahren) in Texas und fast zwei Drittel (63 %) der älteren weiblichen Jugendlichen in Mississippi lebten im Jahr 2021 mit Übergewicht oder Fettleibigkeit. Auch bei… 

Labordiagnostik in Deutschland: Preisanstiege und Umsatzrückgang

Labordiagnostik in Deutschland: Branche verzeichnet Preisanstiege und Umsatzrückgang Die deutsche Labordiagnostik-Branche durchlebt derzeit eine Phase der Transformation, geprägt von steigenden Kosten und strukturellen Veränderungen. Der Gesamtumsatz der deutschen Analysen-, Bio- und Labortechnik verzeichnete 2023 einen Rückgang von 4,2 Prozent auf 11,22 Milliarden Euro[2]. Besonders das internationale Geschäft entwickelte sich schwach, mit einem Minus von 6,8 Prozent im Auslandsumsatz[2]. Im medizinischen Bereich zeigt sich im dritten Quartal 2024 ein deutlicher Preisanstieg bei Laborprodukten und -materialien. Besonders drastisch fallen die Preissteigerungen bei Desinfektionsmitteln aus, die einen Anstieg von 6,74 Punkten verzeichnen. Auch der sonstige OP-Bedarf verteuerte sich um 3,60 Punkte[3]. Erfreulich für Labore ist hingegen, dass die Preise für Einmalinstrumente um 2,11 Punkte und Verbandstoffe um 1,50 Punkte zurückgingen[3]. Als Reaktion auf diese Entwicklungen plant die Kassenärztliche Bundesvereinigung zum 1. Januar 2025 eine umfassende Reform der Kostenpauschalen für In-vitro-Diagnostik[4]. Diese beinhaltet neue… 

Spionage: Deutschlands Biotech weitgehend ungeschützt

Die deutsche Biotechnologie-Branche steht vor erheblichen Herausforderungen in Bezug auf Wirtschaftsspionage und Cybersicherheit. Mit einem Jahresumsatz von 25,4 Milliarden Euro und 776 spezialisierten Biotech-Unternehmen ist die Branche ein attraktives Ziel für Spionageaktivitäten[5]. Aktuelle Bedrohungslage Die Dimension der Bedrohung wird durch aktuelle Zahlen deutlich: Deutsche Unternehmen erleiden durch Spionage, Sabotage und Datendiebstahl jährlich Schäden in Höhe von 223 Milliarden Euro. Dabei sind 88% der Unternehmen von Angriffen betroffen[3]. Besonders alarmierend ist der starke Anstieg organisierter Kriminalität – von 7% betroffener Unternehmen in 2016-2017 auf 21% in 2018-2019[3]. Besondere Verwundbarkeit der Biotech-Branche Die Biotech-Branche ist aufgrund ihrer Innovationskraft besonders gefährdet. Mit 51% der Unternehmen, die sich auf medizinische Biotechnologie konzentrieren und Forschungsausgaben von über 3 Milliarden Euro, bietet die Branche wertvolle Angriffsziele[5]. Der ungewollte Abfluss von Know-how gefährdet dabei nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg einzelner Unternehmen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten… 

Schweiz: Labormedizin als Wirtschaftsmacht

Jenseits von Banken, Pillen und Schokolade etabliert sich die Schweizer Labormedizin zum wichtigen Wirtschaftsfaktor des Alpenlandes. Und avanciert zum Schlüsselpfektor im Schweizer Gesundheitswesen. Tatsächlich spielt die Labormedizin eine zentrale Rolle im Schweizer Gesundheitssystem: Rund 70 Prozent aller ärztlichen Therapieentscheidungen basieren auf labormedizinischen Ergebnissen[4]. Dabei generiert die Branche nicht nur medizinischen, sondern auch erheblichen wirtschaftlichen Nutzen. Wirtschaftliche Bedeutung Die Schweizer Labordiagnostik-Branche erwirtschaftete im Jahr 2022 eine Bruttowertschöpfung von 2,8 Milliarden Franken[6]. Mit rund 12.000 Beschäftigten ist sie ein bedeutender Arbeitgeber im Gesundheitssektor, wobei etwa 75 Prozent der Mitarbeitenden Frauen sind[6]. Bemerkenswert ist auch die Struktur der Branche: Zwei Drittel der Laborunternehmen sind Kleinbetriebe mit weniger als 50 Mitarbeitenden[6]. Medizinische Versorgung Die Labormedizin in der Schweiz ist flächendeckend organisiert. Die Analysen werden zu etwa gleichen Teilen von Arztpraxen, Spitälern und Privatlaboratorien durchgeführt[1]. Diese Labore arbeiten an sieben Tagen die Woche rund um… 

Die massive Vertrauenskrise des RKI

Die Vertrauenskrise beim Robert Koch-Institut: Zwischen Fehlern und mangelnder Transparenz Das Robert Koch-Institut (RKI) steht vor einer ernsten Vertrauenskrise, die durch den Umgang mit eigenen Fehlern und mangelnde Transparenz verschärft wurde. Die ehemals unauffällig arbeitende Gesundheitsbehörde geriet mit Beginn der Corona-Pandemie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit und damit auch in die Kritik[1]. Die Kernprobleme Ein zentraler Kritikpunkt ist die Weigerung des RKI, einen systematischen Fehler bei der Berechnung der Impfwirksamkeit einzugestehen. Die Behörde verwendete eine fehlerhafte Berechnungsmethode, die zu einer deutlichen Überschätzung der Impfeffektivität führte. Statt der vom RKI berechneten 99 Prozent lag die korrekte Wirksamkeit bei 93 Prozent[1]. Mangelnde Fehlerkultur Besonders problematisch ist die Reaktion des RKI auf die Aufdeckung des Fehlers. Trotz eindeutiger Beweise beharrte die Behörde auf der Korrektheit ihrer Berechnung und fügte lediglich einen verharmlosenden Hinweis hinzu. Diese Unfähigkeit, Fehler einzugestehen und zu korrigieren, hat das… 

KI in der Medizin: Gemini vs. ChatGPT

Die aktuelle Forschung zeigt ein differenziertes Bild beim Vergleich zwischen Google Gemini und ChatGPT im medizinischen Bereich, wobei die Leistung je nach Anwendungsgebiet variiert. Diagnostische Genauigkeit In einer umfassenden Studie zur neuroradiologischen Diagnostik erreichte ChatGPT 4.0 mit 64,89% die höchste Gesamtgenauigkeit, während Google Gemini mit 55,73% deutlich dahinter zurückblieb[1]. Besonders auffällig war, dass ChatGPT 4.0 in der Hirn- und Kopf-Hals-Diagnostik hervorragende Ergebnisse erzielte, während Gemini trotz guter Leistungen im Kopf-Hals-Bereich in anderen Kategorien schwächelte[1]. Ophthalmologische Anwendungen Im Bereich der Augenheilkunde zeigten beide Systeme solide Leistungen bei der Beratung von Patienten. Sowohl Gemini als auch ChatGPT gaben medizinisch fundierte Empfehlungen bei Symptomen wie schmerzhaften roten Augen oder dem Auftreten von Floaters[2]. Allerdings offenbarte Gemini Schwächen bei der Bildanalyse – es konnte bestimmte Bilddateien trotz mehrfacher Versuche nicht verarbeiten, während GPT-4 zumindest grundlegende Bildanalysen durchführen konnte[2]. Glaukom-Chirurgie Eine bemerkenswerte Studie zur Glaukom-Chirurgie… 

Limbach Gruppe dominiert die Labormedizin

Labormedizinischer Riese: Limbach Gruppe dominiert deutsche Diagnostiklandschaft Die Limbach Gruppe hat sich seit ihrer Gründung 1979 in Heidelberg zum größten inhabergeführten Laborunternehmen Deutschlands entwickelt. Mit einem Jahresumsatz von 1,2 Milliarden Euro (2021) und über 7.700 Mitarbeitern ist das Unternehmen heute ein Schwergewicht der medizinischen Diagnostik[1][6]. Die unter der Führung der Limbach Verwaltungs SE stehende Gruppe umfasst 47 Tochterunternehmen in Deutschland und zwei weitere im Ausland. Mehr als 300 Fachärzte stehen als direkte Ansprechpartner für niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser zur Verfügung. Täglich werden über 3.000 verschiedene Laborparameter in den Einrichtungen der Gruppe analysiert[1][3]. Das Leistungsspektrum geht weit über die klassische Labormedizin hinaus. Unter der Marke Limbach Analytics betreibt die Gruppe an sieben Standorten Einrichtungen für Lebensmittel-, Wasser- und Umweltanalytik. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf der Pränataldiagnostik, wo die Gruppe in Kooperation mit dem Technologieführer Illumina nicht-invasive Pränataltests anbietet[1]. Am Hauptsitz… 

Iran avanciert zur regionalen Biotech-Macht

Der iranische Biotech- und Pharmasektor hat in den letzten Jahren trotz internationaler Sanktionen bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Der Pharmamarkt des Landes wächst stetig und soll laut Prognosen bis 2024 einen Umsatz von 7,90 Milliarden US-Dollar erreichen[1]. Besonders der Bereich der Onkologie-Medikamente entwickelt sich dynamisch und wird voraussichtlich 2024 ein Marktvolumen von 1,55 Milliarden US-Dollar aufweisen[1]. Ein Vorreiter in der iranischen Biotechnologie-Forschung ist das National Institute of Genetic Engineering and Biotechnology (NIGEB), das seit seiner Gründung 1987 unter der Leitung verschiedener Direktoren wie Dr. M.R. Nooridalouie (1987-1993) und aktuell Dr. J. Mohammadi (seit 2021) steht[5]. Das NIGEB treibt Fortschritte in Bereichen wie Gentechnik und Stammzellforschung voran. Konkrete Erfolge zeigen sich beispielsweise in der Stammzelltherapie, wo Iran Transplantationen für Cornea, Herz und Haut durchführt[2]. Das Royan Infertility Clinic gilt als führendes Zentrum für Unfruchtbarkeitsbehandlungen im Land[2]. Im Bereich der Biotechnologie hat sich Iran… 

Telekom goes Labormedizin

Die Deutsche Telekom hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Player im Bereich der Labormedizin entwickelt, indem sie innovative IT-Lösungen und Digitalisierungskonzepte für das Gesundheitswesen bereitstellt. Obwohl die Telekom traditionell als Telekommunikationsunternehmen bekannt ist, hat sie ihr Portfolio im Gesundheitssektor stark ausgebaut und bietet nun umfassende Lösungen für Kliniken, Labore und andere medizinische Einrichtungen an[1]. Im Bereich der Labormedizin spielt die Telekom eine zunehmend wichtige Rolle bei der Vernetzung und Digitalisierung von Prozessen. Das Unternehmen stellt Plattformen und Infrastrukturen bereit, die es Laboren ermöglichen, Daten effizient zu verarbeiten, zu speichern und auszutauschen. Ein konkretes Beispiel hierfür ist die Zusammenarbeit der Telekom mit der vitagroup, bei der eine offene Plattform in der Open Telekom Cloud angeboten wird[3]. Diese Plattform, das HIP Clinical Data Repository (HIP CDR), ermöglicht es Kliniken und Laboren, Gesundheitsdaten herstellerunabhängig zu nutzen, zentral zu speichern und…