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Forschungslabor der Frankfurt UAS entwickelt Methoden zur Bewertung von Krankheitsverlauf und Rupturrisiko von Bauchaortenaneurysmen

„Rund 3 Prozent der über 65- bis 70-jährigen Männer und 1 Prozent aller Frauen der gleichen Altersgruppe in Westeuropa und den USA sind von einem Aneurysma betroffen. Diese Erkrankung der Aorta verläuft zwar in vielen Fällen symptomfrei, eine plötzliche Ruptur, also ein Riss, kann jedoch lebensbedrohlich sein; rund 10.000 Personen in Deutschland sterben jedes Jahr an den Folgen eines Aneurysmas“, erklärt Prof. Dr. Armin Huß, Professor für Technische Mechanik, Technische Schwingungslehre und Finite Elemente Methode sowie Leiter des Labors für Biomechanik. Das Forschungsprojekt entstand im Rahmen des Teilprojekts „Vascular Mechanics“ unter Leitung von Dr. Christopher Blase und unter Mitarbeit von Dr. Andreas Wittek des LOEWE-Schwerpunkts Präventive Biomechanik. Der LOEWE-Schwerpunkt war eine Kooperation der Frankfurt UAS mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Philipps Universität Marburg unter Federführung der Frankfurt UAS. Die detaillierten Ergebnisse der Studie werden in Kürze in einem Fachbeitrag… 

Krebsbehandlung: Experten schlagen geeignete spezifische Leitplanken für Einsatz und Regulierung von Künstlicher Intelligenz vor

Indem sie eine personalisierte Diagnose und Behandlung ermöglichen, werden KI-Modelle die Krebsbehandlung verändern. Modelle der sogenannten allgemeinen medizinischen Künstlichen Intelligenz (Generalist Medical Artificial Intelligence – GMAI) stellen den derzeitigen Rechtsrahmen vor große Herausforderungen. In einem Kommentar, der in der Fachzeitschrift Nature Reviews Cancer veröffentlicht wurde, diskutieren Stephen Gilbert und Jakob N. Kather, beide Professoren am EKFZ für Digitale Gesundheit der TU Dresden, wie die Regulierung dieser Modelle in Zukunft gehandhabt werden könnte. Ob die derzeitigen Rahmenbedingungen radikal angepasst, generalistische Ansätze blockiert oder in enge Bahnen gelenkt werden sollen, müssen politische Entscheidungsträger regeln. Gegenwärtige KI-Modelle für die Krebsbehandlung werden nur für bestimmte Zwecke trainiert und zugelassen. Im Gegensatz dazu können GMAI-Modelle ein breites Spektrum medizinischer Daten verarbeiten, darunter verschiedene Arten von Bildern und Text. Bei Erkrankten mit Darmkrebs könnte ein einziges GMAI-Modell beispielsweise Endoskopievideos, pathologische Gewebeschnitte und Daten aus der elektronischen… 

Spitch: EU AI Act hat überwiegend positive Auswirkungen auf KI-Einsatz

Der EU AI Act zur Regulierung Künstlicher Intelligenz (KI) in der Europäischen Union wird sich überwiegend positiv auf den Einsatz von KI-Systemen auswirken. Diese Einschätzung vertritt die Schweizer Spitch AG, einer der führenden Anbieter von Conversational AI mit zahlreichen Firmenkunden innerhalb der EU. Dennoch empfiehlt Spitch Unternehmen und Behörden, die eigenen KI-Anwendungen unter den neuen Risikoaspekten der EU-Regulierung unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Zudem wird es nach Einschätzung des Schweizer Anbieters erforderlich sein, die KI-Anwendungen künftig „von Zeit zu Zeit“ erneut auf ihre Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen hin zu überprüfen. Der Grund: Der Anbieter von Conversational AI erwartet, dass der AI Act in Zukunft von europäischen Standardisierungsgremien weiterentwickelt und präzisiert wird. Die dadurch entstehenden Änderungen müssten beim Einsatz von KI-Systemen Berücksichtigung finden, heißt es bei Spitch. Die Spitch AG hat eine ausführliche Information über mögliche… 

Apothekensterben bedroht Deutschlands Labormedizin

Weniger Apotheken könnten zu einer geringeren Verfügbarkeit von Arzneimitteln führen. Dies könnte sich auf die Versorgung von Patienten mit Laboruntersuchungen auswirken, da bestimmte Medikamente für diagnostische Tests benötigt werden. Für diagnostische Tests werden verschiedene Medikamente und Reagenzien verwendet, um genaue Ergebnisse zu erzielen. Hier sind einige Beispiele:

Deutschland verliert seine Apotheken

Das sichere Netz der Arzneimittelversorgung wird immer löchriger. Darauf macht die Apothekenvereinigung ABDA aufmerksam. Der Grund: Allein im vergangenen Jahr haben in Deutschland knapp 500 Apotheken ihren Betrieb eingestellt. Das seien genauso viele, wie es in ganz Thüringen Ende des Jahres noch gab. „Unsere Patientinnen und Patienten müssen immer weitere Wege zur nächstgelegenen Apotheke zurücklegen. Mit der Arzneimittelberatung, eigenen Herstellungen, Nacht- und Notdiensten, Impfungen und den pharmazeutischen Dienstleistungen bieten die Apotheken aber Leistungen an, die die Menschen in ihrer wohnortnahmen Umgebung unbedingt benötigen“, sagt Gabriele Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Die Situation ist mehr als dramatisch. Im vergangenen Jahr ist auf Bundesebene die Arzneimittelversorgung in der Größe Thüringens verschwunden. Das bedeutet, dass rein rechnerisch zwei Millionen Menschen ihre wohnortnahe Apotheke verloren haben und nun sehr wahrscheinlich weitere Wege haben. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach weiß von dieser bedrohlichen Entwicklung,… 

Bereits seit mehreren Jahren entwickelt das Fraunhofer IWS mikrophysiologische Systeme in der Größe einer Tablettenschachtel. Nun ist es möglich, bis zu zehn Gewebeschnitte auf einem Chip zu kultivieren. | Copyright: © minkus-images.de/Fraunhofer IWS |

Minilabor erlaubt Einblicke in das Entstehen von Metastasen

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden hat in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM in Hannover sowie der Universität Regensburg spezielle Mikrosysteme entwickelt. Darin untersuchen sie nun Gewebeschnitte von Tumoren unter realitätsnahen Bedingungen. Mikrophysiologische Systeme in der Größe einer Tablettenschachtel entwickelt das Fraunhofer IWS bereits seit mehreren Jahren erfolgreich. Damit lassen sich Organfunktionen oder auch Krankheitsprozesse mithilfe von Zellkulturen künstlich darstellen, Erkrankungen außerhalb des Organismus, also ex vivo, erforschen und Medikamente testen. »Wir schichten dafür mehrere Lagen Kunststofffolie übereinander«, erklärt Stephan Behrens, Entwicklungsingenieur am Fraunhofer IWS. Zunächst kommen Laser zum Einsatz, um diese zu strukturieren. Es entstehen Kanäle und Kammern, Pumpen und Ventile. Damit werden bestimmte Vorgänge im menschlichen Körper modellhaft abgebildet. In den mikrophysiologischen Systemen zirkuliert eine blutähnliche Flüssigkeit, die Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Eine neue Herausforderung in einem interdisziplinären… 

« Oui à l’IA Act mais avec modération » Thierry Berthier (interview)

Il y a quelques semaines, le Parlement européen s’est prononcé pour l’IA act (523 votes pour, 46 contre et 49 abstentions). Thierry Berthier, chercheur en cybersécurité, également pilote du groupe « Sécurité Intelligence Artificielle » du Hub France IA a accepté de répondre à nos questions et analysé les grands principes de cette nouvelle législation […] « Oui à l’IA Act mais avec modération » Thierry Berthier (interview)

Krankenkassen rechnen 2025 mit deutlich höheren Beiträgen

Kassenpatienten und ihre Arbeitgeber müssen sich auf weitere, heftige Beitragssteigerungen einstellen. Wie aus internen Berechnungen des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) hervorgeht, dürfte sich der Zusatzbeitrag im kommenden Jahr von heute 1,7 auf mindestens 2,45 Prozentpunkte erhöhen – „Plus X“, wie es in dem Papier heißt, über das das „Handelsblatt“ berichtet. Den Spielraum nach oben halten […] Krankenkassen rechnen 2025 mit deutlich höheren Beiträgen