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US COVID-19-Raten schwanken alle sechs Monate

Die COVID-19-Fälle in den USA zeigen alle sechs Monate unerwartete Schwankungen zwischen den südlichen und den nördlichen Bundesstaaten und, in geringerem Maße, von Ost nach West, so neue Forschungsergebnisse, die heute in Scientific Reports veröffentlicht wurden.

Gesundheitswissenschaftler der Universität von Pittsburgh, der Universität von Ottawa und der Universität von Washington führten die erste detaillierte Analyse durch, um die sechsmonatige Schwankung der Fälle in Raum und Zeit nachzuweisen und zu charakterisieren. Sie liefert wichtige Informationen, die für Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens, wie z. B. Impfkampagnen, zur Bekämpfung des Virus genutzt werden können.

„Die COVID-19-Winterwellen stimmen mit denen anderer Atemwegsviren überein, aber die Existenz eines wiederholten zusätzlichen Anstiegs während des Sommers war unerwartet“, sagte der Hauptautor Donald S. Burke, M.D., emeritierter Dekan der Pitt’s School of Public Health. „Diese Wellen beginnen in der Nähe der südlichen US-Grenze im Juli und August, wenn das Wetter am heißesten und die Luftfeuchtigkeit hoch ist – Faktoren, die normalerweise die Verbreitung von Atemwegsviren eindämmen. Wir haben keine gute Erklärung dafür, warum die COVID-19-Raten sowohl in der wärmsten als auch in der kältesten Zeit des Jahres ansteigen sollten“

Das Forscherteam, zu dem auch die Hauptautoren Hawre Jalal, M.D., Ph.D., von der Universität Ottawa und Kyueun Lee, Ph.D., von der Universität Washington gehören, ist der Ansicht, dass die Daten darauf hindeuten, dass die sechsmonatigen COVID-19-Wellen in den USA Teil eines größeren Musters sein könnten, das den nordamerikanischen Kontinent auf und ab bewegt. Weitere Daten sind erforderlich, um die Hypothese zu prüfen und die genauen Mechanismen zu bestimmen, die diese unerwarteten saisonalen Schwingungen verursachen.

Quelle: Oscillating spatiotemporal patterns of COVID-19 in the United States | Scientific Reports (nature.com)