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Tumormarker bei Leberkrebs

Der wichtigste Tumormarker für die Erkennung von Leberkrebs ist das Alpha-Fetoprotein (AFP). [1][3]

Das AFP ist ein Glykoprotein, das normalerweise nur während der Embryonalentwicklung in hohen Konzentrationen vorkommt. Bei Erwachsenen kann ein erhöhter AFP-Spiegel auf ein hepatozelluläres Karzinom (HCC), die häufigste Form des Leberkrebses, hinweisen. [1]

Allerdings ist der AFP-Wert allein nicht ausreichend für eine Diagnose, da er auch bei anderen Lebererkrankungen wie Leberzirrhose oder Hepatitis erhöht sein kann. Daher wird der AFP-Spiegel in Kombination mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, CT oder MRT zur Diagnose herangezogen. [1][3]

## Weitere mögliche Tumormarker

Neuere Studien deuten darauf hin, dass die Proteine TIM-3 und CD38 auf natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) potenzielle Tumormarker für die Entstehung von Leberkrebs nach einer Hepatitis-C-Infektion sein könnten. [5] Jedoch sind weitere Forschungen erforderlich, um ihre klinische Relevanz zu bestätigen.

Insgesamt bleibt das AFP derzeit der wichtigste und am häufigsten verwendete Tumormarker für die Diagnose und Verlaufskontrolle des Leberkrebses.

Citations:
[1] https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/leberkrebs.php
[2] https://roche-fokus-mensch.ch/hcc/leberkrebs/begreifen/
[3] https://selpers.com/leberkrebs/leberkrebs-verstehen-diagnose-von-leberkrebs/
[4] https://www.rbk.de/behandlung/medizinische-zentren/onkologisches-zentrum/zentrum-fuer-gastrointestinale-tumoren/leberkrebs-und-lebermetastasen
[5] https://www.mhh.de/presse-news/moegliche-tumormarker-fuer-die-entstehung-von-leberzellkrebs-gefunden