Die US-Regierung unter Präsident Trump hat umfangreiche Aktualisierungen der Regelungen zur Preistransparenz im Gesundheitswesen vorgeschlagen. Die Centers for Medicare & Medicaid Services sowie die Ministerien für Arbeit und Finanzen wollen die 2020 eingeführten Vorgaben vereinfachen und nutzbarer machen, um Patienten klare und vergleichbare Preisinformationen zu bieten.
Die bestehenden Transparency in Coverage-Regeln machten erstmals versteckte Preise öffentlich, doch die Daten sind oft schwer zugänglich durch große Dateien, Redundanzen und mangelnde Vergleichbarkeit. Die Vorschläge zielen auf weniger Komplexität, klarere Struktur und bessere Nutzbarkeit ab.
Wichtige Änderungen umfassen die Streichung unwahrscheinlicher Leistungen aus Dateien zu Netzwerkpreisen, die Neuordnung nach Anbieternetzwerk statt nach Plan, die Einführung von Änderungsprotokollen und Nutzungsdateien sowie eine Reduzierung der Berichtsfrequenz von monatlich auf quartalsweise. Für Außernetzwerkpreise soll mehr Information berichtet werden, unter anderem durch längere Berichts- und Rückblickzeiträume sowie eine niedrigere Schwellenwert für Ansprüche.
Preisvergleichstools von Versicherern sollen gestärkt werden, indem sie mit Verbraucherschutzregelungen des No Surprises Act abgestimmt werden. Detaillierte Kosteninformationen müssen online, telefonisch oder schriftlich gleichermaßen verfügbar sein, unabhängig von Internetzugang oder digitaler Kompetenz.
Die Maßnahmen sollen Wettbewerb fördern, Verhandlungen stärken und Verbrauchern sowie Arbeitgebern helfen, Kosten zu senken. Verschreibungspflichtige Medikamente werden separat behandelt.
Stakeholder können bis 26. Februar 2026 Kommentare abgeben. Die Vorschläge setzen einen Executive Order um und sollen Transparenz für Patienten priorisieren.
