Forscher der Maharishi International University (MIU) und der Augusta University haben die bislang größte Überprüfung und Metaanalyse zum Thema Meditation zur Behandlung von PTBS durchgeführt. Die Studie analysierte 61 Studien mit über 3.400 Teilnehmern und verglich vier Meditationskategorien: Stressreduktion durch Achtsamkeit (MBSR), andere Techniken durch Achtsamkeit (MBO), andere Meditationen (OM) und Transzendentale Meditation (TM). Die Effektstärken für die ersten drei Meditationskategorien lagen zwischen -,52 und -,66 (ein mäßiger Effekt), verglichen mit -1,13 für TM (ein großer Effekt). Die Ergebnisse zeigen, dass TM im Vergleich zu den anderen Modalitäten deutlich wirksamer ist. Die Studie wurde in Medicina 2024 , 60(12), 2050 veröffentlicht.
Der leitende Autor, MIU-Professor Emeritus Dr. David Orme-Johnson, erklärte: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass alle untersuchten Meditationstechniken helfen können, PTBS-Symptome zu lindern, aber TM sticht hervor, da es die größten und beständigsten Linderungen bei verschiedenen Traumapopulationen bewirkt. Studien zeigen, dass TM bei Männern und Frauen, bei Jugendlichen und älteren Menschen, bei Kriegsveteranen und Kriegsflüchtlingen, bei weiblichen Überlebenden zwischenmenschlicher Gewalt, bei Gefängnisinsassen, bei Überlebenden von Tsunamis und Erdbeben sowie bei Krankenschwestern, die während der Pandemie 2019 traumatisiert wurden, wirkt.“
Robuste Auswahlkriterien und fortgeschrittene statistische Methoden
Diese Metaanalyse setzt neue Maßstäbe in puncto Genauigkeit und Vollständigkeit und hält sich an die PRISMA-Richtlinien (Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses). Die Studie umfasste Längsschnittstudien wie randomisierte kontrollierte Studien, kontrollierte Studien und Einzelgruppen-Fallserien, wodurch ein umfassender Datensatz sichergestellt wurde. Die Forscher analysierten die Effekte innerhalb der Gruppen, die zeigen, wie stark sich die PTBS im Laufe der Zeit aufgrund der Behandlung verändert, und verglichen dann verschiedene Meditationstechniken anhand dieser Messung direkt.
Dr. Orme-Johnson bemerkte: „Wir haben Meta-Regression eingesetzt, um Prädiktoren für die Wirksamkeit zu identifizieren, wie etwa Art des Traumas, Alter und Forschungsdesign. Diese Methoden ermöglichten es uns, alle Variablen zu kontrollieren, die die Stärke des Effekts beeinflussen, wodurch unsere Schlussfolgerungen über Unterschiede in Meditationstechniken sehr zuverlässig sind.“


