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Tödliches Risiko: Trinkwasser und seine Krebserreger

Krebserregende Stoffe im Trinkwasser stellen ein erhebliches Risiko für die öffentliche Gesundheit dar und tragen zur weltweiten Krebsbelastung bei. In verschiedenen Studien wurden mehrere krebserregende Stoffe im Trinkwasser identifiziert, die jeweils unterschiedliche Quellen und gesundheitliche Auswirkungen haben.

Wichtige Einsichten

  • Hexavalentes Chrom (Cr(VI)):
    • Cr(VI) im Trinkwasser trägt wesentlich zur Entstehung von Krebs bei, insbesondere in der Lunge, der Leber, dem Magen und dem System1 10.
    • Cr(VI) ist in der Umwelt sehr mobil und kann sowohl aus natürlichen als auch aus anthropogenen Quellen10 stammen.
  • Arsen (As):
    • Arsen ist ein Humankarzinogen der Klasse A, das im Trinkwasser vorkommt und von dem weltweit über 200 Millionen Menschen betroffen sind. Es wird mit verschiedenen Krebsarten in Verbindung gebracht, darunter Haut-, Lungen-, und Blasenkrebs Krebs3 5 8.
    • Die Arsenexposition über das Trinkwasser ist ein bedeutendes Problem für die öffentliche Gesundheit, wobei eine beträchtliche Anzahl von Krebsfällen im Laufe des Lebens darauf zurückgeführt wird 3 6.
  • Desinfektionsnebenprodukte:
    • Nebenprodukte von Wasserdesinfektionsverfahren, wie Trihalogenmethane und Halogenessigsäuren, sind bekannte Karzinogene. Diese Chemikalien entstehen bei der Chlorierung von Wasser und stellen ein Krebs Risiko3 6 9.
  • Radioaktive Schadstoffe:
    • Radioaktive Stoffe im Trinkwasser, einschließlich Radon und Uran, tragen zum Krebsrisiko bei. Diese Schadstoffe sind in bestimmten geografischen Gebieten3 6 besonders bedenklich.
  • Asbest:
    • Asbestfasern, die in einigen Wasserversorgungen vorkommen, sind krebserregend und verursachen Mesotheliom und Lungenkrebs. Das Risiko hängt eher mit den physikalischen Eigenschaften der Fasern als mit ihrer chemischen Zusammensetzung zusammen2 8.
  • Organophosphat-Flammschutzmittel (OPFRs):
    • OPFRs, wie Tris(2-butoxyethyl)phosphat (TBEP) und Triphenylphosphat (TPP), sind im Trinkwasser vorhanden und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Das Risiko durch OPFRs im Trinkwasser wird jedoch als relativ gering7 angesehen.

Schlussfolgerung

Trinkwasser kann verschiedene krebserregende Stoffe enthalten, darunter sechswertiges Chrom, Arsen, Desinfektionsnebenprodukte, radioaktive Verunreinigungen, Asbest und phosphororganische Flammschutzmittel. Diese Stoffe stellen ein erhebliches Krebsrisiko dar, so dass strenge Wasserqualitätsvorschriften und eine ständige Überwachung zum Schutz der öffentlichen Gesundheit erforderlich sind.