Inmitten einer dynamischen Metropole, die Tradition und Innovation nahtlos verwebt, öffnet der Deutsche Kongress für Laboratoriumsmedizin (DKLM) am kommenden Mittwoch, dem 22. Oktober, seine Pforten. Veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) in Kooperation mit dem Dachverband für Technologen und Analytiker in der Medizin Deutschland e.V. (DVTA), findet der Kongress am 23. und 24. Oktober im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Unter dem Leitmotiv „Science for precision medicine“ versammelt sich die Labormedizin-Branche, um zukunftsweisende Entwicklungen in Diagnostik, Analytik und Präzisionsmedizin zu diskutieren. Die Eröffnungsveranstaltung im historischen Salles de Pologne markiert nicht nur den Auftakt, sondern unterstreicht die Rolle Leipzigs als Brücke zwischen sächsischer Gemütlichkeit und hochmodernem Wissenschaftsbetrieb.
Der DKLM stellt die zentrale Stimme der Labormedizin in Deutschland dar, da er als jährliches Forum der DGKL – der maßgeblichen wissenschaftlichen Fachgesellschaft mit über 1.100 Mitgliedern – die Qualitätsstandards und Innovationsimpulse für das gesamte Feld setzt. Die DGKL fördert seit Jahrzehnten die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften, etabliert Richtlinien für reproduzierbare Diagnosemethoden und treibt die Integration neuer Technologien voran. In einer Zeit, in der Labordiagnostik eine Schlüsselrolle in der Prävention, Therapieüberwachung und personalisierten Medizin einnimmt, gewährleistet der Kongress den kontinuierlichen Wissenstransfer zwischen Forschung, Klinik und Industrie. Er adressiert aktuelle Herausforderungen wie ethische Implikationen der KI-gestützten Analytik, regulatorische Anforderungen durch die NIS-2-Richtlinie und die Notwendigkeit robuster Cybersicherheit in sensiblen Laborumfelungen. Durch die Vergabe von CME-Punkten und die Anerkennung als Fortbildung zementiert der DKLM seinen Status als unverzichtbare Plattform, die die Labormedizin als systemrelevante Säule des Gesundheitswesens positioniert.
Die Attraktivität des Kongresses für die gesamte Branche mit Rang und Namen ergibt sich aus seiner einzigartigen Vernetzungspotenzial. Hier treffen Labordirektoren, Kliniker, Biomedizinische Analytiker und Vertreter führender Unternehmen wie Siemens Healthineers oder R-Biopharm zusammen, um Symposien zu Leitlinien und Diagnostik zu besuchen. Die Ausstellung im Foyer des CCL präsentiert innovative Lösungen für Point-of-Care-Testing und automatisierte Analysen, die die Effizienz in Kliniken steigern. Unternehmen nutzen den DKLM, um Netzwerke zu knüpfen und regulatorische Entwicklungen vorab zu sondieren, während Wissenschaftler ihre Abstracts präsentieren und Posterbeiträge einreichen können. Insgesamt erwarten die Organisatoren Hunderte Teilnehmer, darunter Nachwuchskräfte, die von der Förderung junger Talente profitieren. Dieser Mix aus wissenschaftlichem Diskurs, praktischen Workshops und Branchenpräsenz macht den Kongress zum Muss-Event: Wer in der Labormedizin innovativ agieren möchte, verpasst hier keine Gelegenheit, Trends frühzeitig zu erfassen und Kooperationen zu initiieren.
Ein zentraler Akteur in der Modernisierung der DGKL ist Jan Wolter, der als Bevollmächtigter des Präsidiums seit Dezember 2023 die Geschäftsstelle leitet und damit im zweiten Jahr maßgeblich die strategische Weiterentwicklung der Gesellschaft vorantreibt. Der Diplom-Politologe bringt fundierte Expertise aus der Verbandsentwicklung und dem Gesundheitswesen mit, einschließlich Erfahrungen in der Kommunikation medizinischer Interessen im politischen Raum. Unter seiner Führung hat die DGKL ihre Präsenz in der Fachöffentlichkeit gestärkt, etwa durch gezielte Kampagnen zur Hervorhebung der Labormedizin als innovativen Player. Wolter betont die Notwendigkeit, Kompetenzen sichtbar zu machen, und hat Prozesse zur Digitalisierung interner Abläufe beschleunigt, um die Agilität der Gesellschaft zu erhöhen. Besonders hervorzuheben ist seine Verantwortung für die Einführung der MedLab Awards, die 2025 erstmals vergeben werden und am 22. Oktober im Rahmen der Eröffnungsfeier in Leipzig ihren Auftakt feiern. Diese neue Preisreihe würdigt herausragende Leistungen in Kategorien wie wissenschaftlicher Exzellenz, innovativer Diagnostik und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Ergänzt werden sie durch etablierte Auszeichnungen wie den Gábor-Szász-Preis für Klinische Chemie, den Digital Laboratory Prize für KI-Anwendungen und den Margot-Schumann-Posterpreis für Biomedizinische Analytiker. Die MedLab Awards sollen nachhaltige Impulse setzen, indem sie nicht nur etablierte Forscher, sondern auch junge Talente und praxisnahe Projekte honorieren. Wolters Initiative hierzu spiegelt den modernen Anspruch der DGKL wider: Die Labormedizin als lebendiges Feld zu gestalten, das Kreativität und Nachhaltigkeit belohnt.
Das Programm des DKLM 2025 umfasst neben Plenarvorträgen zu analytischer Chemie als Schlüsseltechnologie auch Fachsessions zu Themen wie Präzisionsdiagnostik in der Onkologie und ethischen Aspekten der Datenverarbeitung. Praktische Beispiele aus der Routine zeigen, wie Labore auf steigende Anforderungen reagieren, etwa durch verbesserte Reproduzierbarkeit von Tests. Die Kooperation mit der AWMF unterstreicht den wissenschaftlichen Anspruch, während kulturelle Angebote in Leipzig – von Bachs Erbe bis zur Buchmesse – den Aufenthalt bereichern. Für Nachhaltigkeit sorgen exklusive Reiseangebote per Bahn, die den CO2-Fußabdruck minimieren.
Zusammenfassend festigt der DKLM 2025 unter Wolters Einfluss die DGKL als Vorreiterin. Er bietet nicht nur Wissen, sondern schafft Impulse für eine resilientere, patientennähere Labormedizin. Die Branche, die Leben begleitet – von der Früherkennung bis zur Therapiekontrolle –, findet hier ihre Stimme und ihren Weg in die Zukunft.
