Putin als geopolitischer Gewinner: Die Folgen des Alaska-Gipfels für Russland, BRICS und den Westen
Nach dem historischen Gipfeltreffen in Alaska und der Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA präsentiert sich Wladimir Putin als globaler Gewinner einer geopolitischen Zeitenwende. Die Auswirkungen reichen von der Weltwirtschaft über die technologische Ordnung bis hin zu militärischen Verschiebungen. Die neuen Kooperationen zu den USA bei gleichzeitig intakten strategischen Beziehungen zu China und der konsolidierten Rolle im BRICS-Block stellen einen Dreifachtriumph dar. Im Gegenzug geraten die EU und Deutschland zunehmend in die globale Bedeutungslosigkeit. 1. Wirtschaftliche Folgen: Neue Märkte, neue Allianzen Die Gespräche in Alaska haben die Grundlage für eine schrittweise Aufhebung westlicher Sanktionen und einen erneuten Einstieg US-amerikanischer Unternehmen in den russischen Markt gelegt. Bereits 2022 haben die USA mehr Uran aus Russland importiert als jemals zuvor. Ein neues Energieabkommen sieht den Zugang für US-Konzerne zu russischen Bodenschätzen und der Arktis vor – darunter Öl, Gas und…


