Scan bringt Prostatakrebszellen zum Leuchten
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass ein bildgebender Test die Anzahl der Personen, die nach unklaren oder beruhigenden Ergebnissen einer MRT-Untersuchung eine Biopsie bei Verdacht auf Prostatakrebs benötigen, sicher halbieren könnte Die Ergebnisse der PRIMARY2-Studie werden heute [Freitag, 13. März 2026] auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Urologie in London (EAU26) vorgestellt. Die PSMA-PET/CT-Untersuchung identifiziert aggressivere Prostatakrebszellen, die potenziell gefährlich sind und behandelt werden müssen. Sie nutzt dazu ein Molekül, das an die Prostatakrebszellen bindet und diese zum Leuchten bringt, sodass sie im Bild als helle Flecken erscheinen. Laut der Studie könnte dies auch dazu beitragen, das Risiko einer Überdiagnose zu verringern, indem festgestellt wird, welche Tumore ein geringes Risiko darstellen und niemals Schaden anrichten werden. Bei Verdacht auf Prostatakrebs wird üblicherweise eine MRT-Untersuchung durchgeführt, um nach auffälligen Bereichen der Prostata zu suchen. Sind die MRT-Ergebnisse verdächtig oder nicht eindeutig, wird…


