Zum Inhalt springen

Neue Immuntherapie für Prostatakrebs im Frühstadium

Eine von der Mayo Clinic  geleitete   und in Cell Reports Medicine veröffentlichte Studie mehrerer Institutionen  berichtet, dass die Kombination einer Immuntherapie der nächsten Generation mit einer Standard-Hormontherapie vor der Operation dazu beitragen könnte, ein langjähriges Hindernis bei   der Behandlung  von Prostatakrebs im Frühstadium zu überwinden Die Immuntherapie hat sich bei Prostatakrebs im Allgemeinen als ineffektiv erwiesen, da die Tumore immunologisch als „kalt“ gelten. Das bedeutet, sie ziehen nicht genügend Immunzellen an, um einen starken Angriff auszulösen. Die häufig angewandte Hormontherapie bei Prostatakrebs, die sogenannte  Androgenentzugstherapie  (ADT), kann die Tumore vorübergehend reaktionsfähiger machen, indem sie Immunzellen in den Tumor lockt. Dieser Nutzen ist jedoch nur von kurzer Dauer: Die Behandlung erhöht auch die Anzahl  regulatorischer T-Zellen  (Tregs), die das Immunsystem hemmen und seine krebsbekämpfende Wirkung abschwächen.   In der ersten randomisierten Studie der frühen Phase am Menschen untersuchten Forscher, ob die zusätzliche Gabe einer Immuntherapie der nächsten Generation zur Hormontherapie vor einer Operation die…