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Wie Lauterbach die Krankenhausreform finanzieren will

Welche Maßnahmen plant Lauterbach konkret zur Finanzierung der Krankenhäuser? Karl Lauterbach plant folgende konkrete Maßnahmen zur Finanzierung der Krankenhäuser: Einführung von Vorhaltepauschalen Das bisherige System der Fallpauschalen soll abgeschafft werden. Stattdessen erhalten Krankenhäuser Vorhaltepauschalen, um ihre Existenz unabhängig von der Fallzahl zu sichern. Damit soll der Anreiz für ökonomisch motivierte Überbehandlungen entfallen.[2] Bereitstellung zusätzlicher Liquidität 2024  Für das Jahr 2024 will Lauterbach 6 Milliarden Euro zusätzliche Liquidität für Krankenhäuser bereitstellen, um ein „ungeordnetes Krankenhaussterben“ zu verhindern. Außerdem sollen Tariferhöhungen 2024 rückwirkend ausgeglichen werden.[4] Anpassung des Landesbasisfallwerts 2025 Der Landesbasisfallwert, eine wichtige Grundlage für die Bezahlung der Kliniken, soll 2025 so angepasst werden, dass es den Krankenhäusern nachhaltig hilft.[4]  Finanzierung über Länder und Krankenkassen Die Finanzierung der Krankenhäuser soll sich weiterhin auf die Bundesländer für Investitionskosten und die gesetzlichen Krankenkassen für Betriebskosten aufteilen.[2] Lauterbach räumt ein, dass die Umsetzung der Reform… 

Lauterbach will Rettungsdienst reformieren

Karl Lauterbach, der Bundesgesundheitsminister, hat umfassende Reformpläne für den Rettungsdienst in Deutschland vorgelegt. Die Kernpunkte sind: ## Einheitliche Standards und Qualitätsvorgaben Es sollen bundesweit einheitliche Vorgaben für Organisation, Leistungsumfang, Qualität und Vergütung des Rettungsdienstes geschaffen werden. Dazu gehören Mindeststandards für Personal, Qualifikationen und Ausstattung[1][4]. Ziel ist eine transparente, qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte präklinische Notfallversorgung[1][4]. ## Digitalisierung und Vernetzung Es soll ein digitales Echtzeit-Register über vorhandene Ressourcen aufgebaut werden, um Patienten besser steuern zu können[1]. Die Rettungsleitstellen sollen sich mit den Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen vernetzen, um Hilfesuchende je nach Fall weiterzuleiten[3]. ## Neue Strukturen und Befugnisse Die Bundesländer sollen die Koordinierung des Rettungsdienstes straffen, angestrebt wird eine Leitstelle pro 1 Million Einwohner[1]. Der Rettungsdienst soll mehr Befugnisse erhalten, z.B. für die Ausgabe von Medikamenten und Rezepten[5]. ## Angepasste Vergütung Die Vergütung soll aus Vorhalte- und Leistungsanteil bestehen, mit bundesweiten Entgelten… 

Nachhilfe für Gematik und Lauterbach: DMEA in Berlin

Nachhilfe für Gematik und Karl Lauterbach: Vom 9. bis 11. April 2024 dreht sich in den Berliner Messehallen wieder alles rund um das Thema Digital Health. Mit über 750 nationalen und internationalen Ausstellern, über 300 Speakern und mehr als 16.000 erwarteten Teilnehmer:innen ist die DMEA Europas Leitveranstaltung für die digitale Gesundheitsversorgung. Dass Gematik-Experten und der Bundesgesundheitsminister Nachhilfebedarf haben, erfuhren Leserinnen und Leser im Fachportal Apotheke adhoc: Eine Gematik-Störung reihe sich derzeit an die nächste: „Seit heute früh 8 Uhr geht schon wieder nichts mehr“, zitiert das Portal Uwe Hansmann. Seit er 2023 in Rente ging, hilft er in Apotheken bundesweit aus. Was er seitdem als Vertretungsapotheker erlebe, sei nur noch zum „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“, so der Pharmazeut. „Jeden zweiten Tag funktioniert irgendwas nicht.“ Von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwarte er auch nichts mehr: „Dieser Mann zerstört unser…