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Unerschwingliche Lebensmittel gefährden werdende Mütter

Bei schwangeren Frauen, die nur eingeschränkten Zugang zu erschwinglichen, nahrhaften und gesunden Lebensmitteln haben, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie sowohl körperliche als auch psychische Gesundheitsprobleme entwickeln. Eine neue Studie der Newcastle University hat ergeben, dass Frauen, die unter sogenannter „Ernährungsunsicherheit“ leiden, bis zu vier Mal häufiger unter psychischen Problemen – wie Stress, Angstzuständen und Depressionen – leiden als Frauen, die keine Probleme damit haben, sich Nahrungsmittel zu leisten oder Zugang zu ihnen zu haben. Wie aus den beiden in PLOS Medicine und Obesity Reviews veröffentlichten Studien hervorgeht, besteht für werdende Mütter außerdem ein erhöhtes Risiko, an Fettleibigkeit zu erkranken, während der Schwangerschaft Diabetes zu entwickeln und Zahnprobleme zu bekommen. Wissenschaftler analysierten Daten aus Ländern mit hohem Einkommen seit der globalen Finanzkrise im Jahr 2008, um die Zusammenhänge zwischen Nahrungsmittelunsicherheit und der Gesundheit von Mutter und Kind während der Schwangerschaft… 

INTERVIEW zum Kinderkrebstag: „Die Familien befinden sich in einer Ausnahmesituation“

Mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland erkranken jährlich an Krebs. Wenn ein Kind oder ein Elternteil die Diagnose Krebs erhält, hat dies Auswirkungen auf das gesamte Familienleben. Das Universitäre Cancer Center Hamburg (UCCH) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat daher eine psychosoziale Beratungsstelle für an Krebs erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Familien eingerichtet. Anlässlich des Internationalen Kinderkrebstags am 15. Februar informiert Priv.-Doz. Dr. Gabriele Escherich, Oberärztin in der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie des UKE, über das neu geschaffene Angebot.