DOJ-Epstein-Freigaben zeigen Verbindungen zu Wissenschaftlern und Universitäten
Washington. Die vom US-Justizministerium (DOJ) schrittweise freigegebenen Dokumente zu Jeffrey Epstein – darunter Millionen Seiten E-Mails, Fotos, Videos und Ermittlungsakten aus den Jahren 2025 und 2026 – belegen enge Kontakte des verurteilten Sexualstraftäters zu prominenten Wissenschaftlern und Elite-Universitäten. Die Veröffentlichungen folgten dem Epstein Files Transparency Act und enthalten keine neuen Beweise für Straftaten der genannten Personen, werfen aber Fragen zu Finanzierung, Zugang und ethischen Grenzen auf. Epstein spendete vor seiner Verurteilung 2008 über 9 Millionen US-Dollar an Harvard, darunter 6,5 Millionen Dollar für das Program for Evolutionary Dynamics unter Martin Nowak. Nach der Verurteilung akzeptierte Harvard keine direkten Spenden mehr, doch Epstein vermittelte weitere 9,5 Millionen Dollar von Dritten. Nowak gewährte Epstein uneingeschränkten Campus-Zugang und ein eigenes Büro; er wurde 2021 sanktioniert. Am MIT erhielt Epstein nach 2008 über 850.000 Dollar, vor allem für das Media Lab (525.000 Dollar) und…







