NHS: Digitale Patientenakte kann 1 Mio. Verschreibungsfehler verhindern
Durch die Einführung einer einzigen gemeinsamen digitalen Verschreibungsakte im gesamten NHS in England könnten jedes Jahr fast eine Million Arzneimittelfehler vermieden, bis zu 16.000 Patienten weniger geschädigt und jedes Jahr bis zu 22 Leben gerettet werden. Das schlägt eine Modellstudie vor, die online im BMJ erschien. Die Zahlen, die auf der Annahme basieren, dass ein solches System Medikationsfehler um mindestens 10 % und sogar um 50 % reduzieren könnte, könnten den Forschern zufolge auch Millionen Pfund für den britischen Gesundheitsdienst NHS einsparen. Zuvor veröffentlichte Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Verschreibungsfehler den NHS jedes Jahr 98 Millionen Pfund kosten, über 180.000 Betttage in Anspruch nehmen und zu etwa 1700 Todesfällen führen. Derzeit läuft eine große landesweite Initiative im Gesundheits- und Sozialwesen des NHS, um verschiedenen Informationssystemen den digitalen Austausch von Daten zu ermöglichen, was oft als Systeminteroperabilität bezeichnet wird, erklären die…


