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Marburg, Ebola, Anthrax: BSL-4 Labore als Risiko

Spätestens nach dem Marbus-Virus Verdacht in Hamburg ist eine Frage legitim: Welche Sicherheitslücken gibt es speziell in BSL-4-Laboren? Die Antwort darauf fällt ernüchternd aus. Denn obwohl BSL-4-Labore die höchsten Sicherheitsstandards aufweisen, gibt es dennoch einige potenzielle Sicherheitslücken, die berücksichtigt werden müssen: Menschliches Versagen Der Faktor Mensch stellt eine der größten Sicherheitsrisiken dar: – Schätzungen zufolge werden 67-80% der Vorfälle in Hochsicherheitslaboren durch menschliche Fehler verursacht[3].– Unachtsamkeit, Regelverstöße oder Unfälle können trotz strenger Protokolle vorkommen[1].– Mangelnde Schulung oder Erfahrung des Personals kann zu Fehlern führen[2]. Technische Mängel Auch die hochentwickelte Technik kann versagen: – Defekte oder Störungen an Filtersystemen, Druckregulierungen oder anderen Sicherheitseinrichtungen sind möglich[1].– Unvollständige Dekontamination von Materialien oder Proben kann zu Kontaminationen führen[2]. Insider-Bedrohung Ein ernsthaftes Risiko stellen Mitarbeiter mit böswilligen Absichten dar: – Absichtliche Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen oder Entwendung von Erregern ist möglich[1].– Der Fall des Mikrobiologen Bruce… 

New vaccine against bioterror weapon

In a mouse study, UCLA researchers tested a vaccine against the bacterium that causes melioidosis and found it was highly protective against the disease, which is endemic in many tropical areas, causing approximately 165,000 cases with 89,000 fatalities around the world each year. The bacterium, called Burkholderia pseudomallei, is spread through contact with contaminated soil and water through inhalation, ingestion or broken skin. It is so dangerous that it is categorized as a Tier 1 Select Agent of bioterrorism, and it can cause rapidly fatal pneumonia when inhaled in low doses. If aerosolized and unleashed in a terror attack, it could lead to widespread death. To date there are no licensed vaccines against the bacterium, said senior author Dr. Marcus Horwitz, Distinguished Professor of Medicine, in the division of infectious diseases, and of Microbiology, Immunology and Molecular Genetics at the… 

Risiko Bioterrorismus. Foto: Pexels.com

Bioterrorismus Bedrohungsanalyse: BSL-4 Hochsicherheitslabore des Westens angreifbar

Nicht nur in Deutschland sind BSL-4 Hochsicherheitslabore gegen terroristische Angriffe komplett ungeschützt. Auch in den USA lassen sich hochpathogene Erreger mit wenig Aufwand freisetzen. Eine Analyse von LabNews, die auf jahrelangen Recherchen und Daten des von uns herausgegebenen und mittlerweile eingestellten Biotech-Magazins LifeGen.de (2001 – 2018) basiert, liefert schockierende Belege für massive Sicherheitslücken in der westlichen Sicherheitsarchitektur. Der Report erscheint diese Woche in seiner Kurzfassung bei LabNews und ist in seiner Langfassung für 4500 USD ab dem 20.3.2024 ebenfalls über LabNews erhältlich. Vorbestellungen nehmen wir über das Kontaktformular dieser Webseite entgegen. Wir weisen darauf hin, dass wir die Langfassung des Reports nur gegen vorherige Identifikation (Pass oder Personalausweis) der Käufer verkaufen.

Risiko Bioterrorismus. Foto: Pexels.com

Deutsche  S3-Biolabore gegen Terrorangriffe ungeschützt

Nahezu alle S3 Biolabore der Bundesrepublik sind gegen bewaffnete Terror-Kommandos ungeschützt. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie von LabNews. Die Gefährdung von S3-Biolaboren durch Terrorangriffe ist an sich ein ernstes Sicherheitsanliegen, da diese Labore mit gefährlichen Krankheitserregern arbeiten, die bei einer Freisetzung eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellen könnten. In Deutschland, wie auch in anderen Ländern, gibt es zwar strenge Sicherheitsprotokolle und -maßnahmen, um die Sicherheit dieser hochsensiblen Einrichtungen zu gewährleisten. Doch diese Maßnahmen decken nicht terroristische,  physische Bedrohungslagen ab. Die S3-Labore sind mit der dritthöchsten Sicherheitsstufe für biologische Labore ausgestattet und befassen sich mit Erregern, die eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen können, aber nicht so hochgradig ansteckend sind wie diejenigen, die in S4-Laboren behandelt werden. Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören unter anderem physische Barrieren, strenge Zugangskontrollen, Überwachungssysteme und Notfallpläne für den Umgang mit Zwischenfällen¹. Deutschland könnte als…