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Stada befürwortet Verbot von Cannabis-Versandhandel

Das Bundesgesundheitsministerium plant, Online-Verschreibung und Versand von Medizinalcannabis per Gesetzesänderung zu unterbinden. Stada unterstützt diesen Schritt zur Erhöhung der Patientensicherheit und fordert eine Ausweitung auf Cannabisextrakte. Der Pharmahersteller hat sich aus dem Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen zurückgezogen, da die strategischen Ausrichtungen nicht mehr übereinstimmen.

Stada betont, dass die individuelle Dosierung von THC und CBD unter ärztlicher Aufsicht notwendig ist, um Risiken wie Überdosierungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu vermeiden. Persönliche Beratung in Apotheken sei ein zentraler Bestandteil für eine sichere Anwendung. Der Konzern kritisiert den Missbrauch von Online-Plattformen durch Freizeitkonsumenten, gestützt auf den Anstieg privater Verordnungen seit der Teillegalisierung im April 2024. PKV-Verordnungen für Cannabisblüten machen inzwischen fast 90 Prozent aus, während Extrakte stabile Verordnungsraten zeigen.

Stada fördert lokale Apotheken, unterstützt ein Versandverbot mit Ausnahme für Botendienste vor Ort und bietet Fortbildungen für eine sichere Patientenbetreuung an.