Eine neue Studie mit über 900 Frauen im Alter von 40 bis 79 Jahren zeigt, dass regelmäßige sexuelle Aktivität vulvovaginale Beschwerden in den Wechseljahren wie Schmerzen, Trockenheit und Reizungen reduzieren kann, die durch das genitourinäre Syndrom der Menopause (GSM) verursacht werden. Die am 25. Juni 2025 in der Zeitschrift Menopause veröffentlichte Querschnittsstudie ergab, dass der Anteil regelmäßig sexuell aktiver Frauen mit dem Alter abnimmt, ebenso wie sexuelle Lust, Erregung und Gleitfähigkeit gemäß dem Female Sexual Function Index. Orgasmus und Zufriedenheit bleiben jedoch stabil. Frauen mit regelmäßiger sexueller Aktivität wiesen eine geringere Prävalenz von GSM-Symptomen auf, die durch Östrogenmangel ausgelöst werden und die Lebensqualität beeinträchtigen können. Nur 2,9 Prozent der Teilnehmerinnen nutzten eine Hormontherapie, obwohl eine lokale, niedrig dosierte Östrogentherapie laut Dr. Monica Christmas von der Menopause Society effektiv und sicher solche Symptome lindert. Die Studie betont die Notwendigkeit, GSM zu diagnostizieren und zu behandeln, unabhängig von der sexuellen Aktivität, um die Lebensqualität von Frauen zu verbessern. Weitere Informationen bietet die Menopause Society auf menopause.org.
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