Eine höhere Belastung mit bestimmten Chemikalien, den sogenannten Phthalaten, ist mit einem erhöhten Risiko von Schwangerschaftskomplikationen verbunden, darunter Präeklampsie und Eklampsie (PE/E) und andere hypertensive oder bluthochdruckbedingte Erkrankungen. Dies geht aus einer Studie hervor, die vom NIH Environmental influences on Child Health Outcomes-Programm finanziert wurde. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse:
Eine Verdoppelung der Konzentration eines bestimmten Moleküls – Mono(3-carboxypropyl)phthalat (MCPP) –, das mit der Belastung durch Phthalate in PVC-Kunststoffen und Insektenschutzmitteln in Verbindung steht, erhöhte das Risiko für die Entwicklung einer präeklamptischen Empfängnisverhütung (PE/E) um 12 % und für hypertensive Schwangerschaftsstörungen um 2 %.
Bei einer höheren Belastung mit mehreren Phthalaten ist die Wahrscheinlichkeit einer vorzeitigen Ejakulation/Erkrankung um 27 % erhöht.
Eine Verdoppelung der Konzentration anderer Moleküle (wie sie etwa mit der Belastung durch Phthalate in einigen Kunststoffen und Körperpflegeprodukten in Zusammenhang stehen) erhöhte die Wahrscheinlichkeit, an PE/E zu erkranken, um 8 bis 11 Prozent.
Bei Schwangerschaften mit weiblichen Föten sind diese Risiken im Allgemeinen höher.
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0160412024002642?via%3Dihub
