Pharma-Riesen stärken US-Produktion: Novartis und Moderna investieren Milliarden in neue Anlagen
Im Zuge zunehmender Unsicherheiten durch mögliche Zölle und Handelskonflikte setzen große Pharmaunternehmen auf eine stärkere Verankerung in den USA. Novartis und Moderna haben kürzlich umfangreiche Expansionspläne für ihre Fertigungsnetzwerke angekündigt, die Hunderte neuer Jobs schaffen und die heimische Produktion von innovativen Medikamenten ausbauen sollen. Diese Investitionen sind Teil eines breiteren Trends in der Branche, bei dem Firmen wie Regeneron, CSL und Celltrion ebenfalls ihre US-Kapazitäten erweitern. Novartis plant, bis Ende 2030 rund 700 neue Stellen in North Carolina zu schaffen und baut dort einen neuen „Flagship Manufacturing Hub“ auf. Der Komplex umfasst über 700.000 Quadratfuß und bietet end-to-end-Fähigkeiten für Biologika, sterile Verpackung sowie Tabletten- und Kapselproduktion. Die Erweiterung umfasst zwei neue Anlagen in Durham und Morrisville und ist ein Meilenstein in Novartis‘ 23-Milliarden-Dollar-Investition in die US-Infrastruktur über fünf Jahre. Dadurch soll das Unternehmen 100 Prozent seiner Schlüsselmedikamente für US-Patienten vollständig…





