Influenza in Deutschland: Panik unangebracht
Influenza, umgangssprachlich Grippe genannt, ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung der Atemwege, die jährlich in den Herbst- und Wintermonaten Wellen schlägt. Verursacht wird sie durch Influenzaviren der Typen A, B und seltener C. Typische Symptome umfassen plötzlichen hohen Fieber (über 38,5 °C), starke Muskelschmerzen, trockenen Husten, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und starkes Krankheitsgefühl. Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Erkältung kann Influenza schnell schwer verlaufen, insbesondere bei Risikogruppen wie älteren Menschen, Kleinkindern, Schwangeren oder Personen mit Vorerkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder geschwächtes Immunsystem). Komplikationen wie Lungenentzündungen, Sinusitis oder eine Verschlimmerung chronischer Erkrankungen treten häufig auf und können zu Hospitalisierungen oder sogar Todesfällen führen. In Deutschland wird die Grippe durch das Robert Koch-Institut (RKI) und die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) engmaschig überwacht, um Ausbrüche frühzeitig zu erkennen. Epidemiologische Situation: Früher und intensiver Start der Saison Die Grippesaison 2025/2026 hat in Deutschland ungewöhnlich früh begonnen –…










