COVID-19 hatte größere Auswirkungen auf die Lebenserwartung als bisher bekannt
Eine neue, in The Lancet veröffentlichte Studie enthüllt nie zuvor gesehene Details über die Sterblichkeit aufgrund der COVID-19-Pandemie innerhalb und zwischen Ländern. Orte wie Mexiko-Stadt, Peru und Bolivien verzeichneten von 2019 bis 2021 einige der größten Rückgänge der Lebenserwartung. Die Studie, die aktualisierte Schätzungen aus der Global Burden of Disease Study (GBD) 2021 präsentiert, bietet den bislang umfassendsten globalen Einblick in diese Daten. Die bisherige Belastung der menschlichen Gesundheit durch die Pandemie zeigt, dass die weltweite Lebenserwartung von 2019 bis 2021 um 1,6 Jahre gesunken ist, was eine deutliche Umkehrung gegenüber früheren Anstiegen darstellt. Zu den weiteren wichtigen Erkenntnissen von GBD gehört, dass die Kindersterblichkeit im Zuge der COVID-19-Pandemie weiter zurückging, wobei im Jahr 2021 eine halbe Million weniger Todesfälle bei Kindern unter 5 Jahren im Vergleich zu 2019 zu verzeichnen waren. Die Sterblichkeitsraten bei Kindern unter 5 Jahren gingen…


