Das Krim-Kongo Fieber, eine lebensbedrohliche Viruserkrankung, hat erstmals in Spanien Fuß gefasst. Behörden melden jetzt einen neuen bestätigten Fall. Beteits August 2016 starb ein Mann in Madrid an den Folgen der Krankheit, nachdem er sich wahrscheinlich durch einen Zeckenbiss während eines Spaziergangs in der Region Kastilien und León infiziert hatte. Eine behandelnde Krankenschwester infizierte sich ebenfalls, und etwa 200 Kontaktpersonen wurden daraufhin untersucht[1]. Übertragung und Symptome Das Krim-Kongo Fieber wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma übertragen, die in Afrika, Südosteuropa und Asien vorkommen. Die Krankheit beginnt plötzlich mit hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Im weiteren Verlauf können Hautausschläge und allgemeine Blutungen auftreten. Die Sterblichkeitsrate liegt zwischen zwei und 50 Prozent[3][5]. Verbreitung und Vorbeugung Das Krim-Kongo Fieber ist endemisch in Afrika, Südosteuropa und Asien. Die Krankheit verbreitet sich jedoch zunehmend auch in ungewohnten Regionen, wie Spanien, aufgrund…