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Vorsorge: Der Mann als Muffel

Nahezu allen Männern sind die Prostatakrebs- (95 %), die Darmkrebs- (94 %) und die Hautkrebs-Früherkennung (93 %) zumindest dem Namen nach bekannt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen forsa-Umfrage unter 1.007 Männern ab 35 Jahren im Auftrag der hkk Krankenkasse. Etwas weniger bekannt ist bei Männern der Check-up 35 (63 %). Dieser dient insbesondere der Früherkennung von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie Diabetes mellitus. „Früh erkannt, lassen sich diese Erkrankungen effektiv behandeln und damit Folgeschäden vermeiden“, sagt Dr. Cornelius Erbe, Leiter des hkk-Versorgungsmanagements. Zwei Drittel haben Darm und Prostata untersuchen lassen „Das Wissen um eine Vorsorgeuntersuchung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sie auch in Anspruch genommen wird“, so Erbe. Laut Umfrage haben gut zwei Drittel (68 %) der Befragten ab 50 Jahren bereits eine Darmkrebsvorsorgeuntersuchung in Anspruch genommen. Von den Befragten ab 45 Jahren haben ebenfalls zwei Drittel (66 %)… 

Hautkrebs-Screening: Stiefkind der Früherkennung

Im Jahr 2023 waren 16,4 Prozent mehr Versicherte wegen Hautkrebs in Behandlung als noch vor zehn Jahren. Das ergab die Auswertung der ambulanten Abrechnungsdaten von rund 915.000 Versicherten der hkk Krankenkasse. Anteil an Hautkrebserkrankten ist gestiegen Von der untersuchten Versichertengruppe waren 0,4 Prozent am malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs) und 1,4 Prozent am hellen Hautkrebs erkrankt. Am bösartigen schwarzen Hautkrebs sind in den vergangenen zehn Jahren rund 14,3 Prozent mehr hkk-Versicherte erkrankt. Beim hellen Hautkrebs (Basalzell- und Stachelzellkrebs) stieg die Zahl der Erkrankungen im gleichen Zeitraum um 12,3 Prozent. Sonnenbrand unbedingt vermeiden Für alle Hautkrebsarten gilt: „Der sicherste Schutz ist je nach Hauttyp übermäßige Sonnenbestrahlung so gering wie möglich zu halten“, sagt hkk-Präventionsexpertin Dr. Wiebke Hübner. Denn jeder einzelne Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko – unsere Haut vergisst nichts. UV-Strahlung kann dauerhafte Veränderungen im Erbgut der Hautzelle zur Folge haben, die eine… 

Bundesrat warnt vor unzureichender Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung

Auch der Bundesrat warnt davor, dass die vorliegenden Regelungsvorschläge im Entwurf eines Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes (GVSG; BR-Drs. 234/24) das Problem der unzureichenden Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung weiterhin nicht lösen. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) begrüßt, dass der Bundesrat Nachbesserungen von der Bundesregierung fordert. „Auch der Bundesrat kommt zu dem Ergebnis, dass mit dem Entwurf des GVSG die ausreichende Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung nicht gesichert ist“, stellt BPtK-Präsidentin Dr. Andrea Benecke fest. „Der Bundesrat betont zu Recht, dass neben den Weiterbildungsambulanzen auch die Praxen und Kliniken relevante Weiterbildungsstätten sind, die im GVSG in keiner Weise berücksichtigt wurden, für die aber ebenfalls Regelungen zur Finanzierung der Weiterbildung geschaffen werden müssen.“ Der Bundesrat bittet, in seiner heute verabschiedeten Stellungnahme zum Entwurf eines GVSG zu prüfen, wie eine ausreichende Finanzierung der ambulanten Weiterbildung in Weiterbildungsambulanzen und Praxen sowie in der stationären Weiterbildung sichergestellt werden kann. Links:

Arzneimittelversorgung: Keine Medizin für kranke Kinder

Derzeit fehlen zahlreiche Medikamente in Deutschland. Was Eltern in einem solchen Fall tun können – und wie wichtig Apotheken für die Versorgung sind. Fiebersaft vergriffen, Antibiotikum nicht lieferbar? „Die Lage ist und bleibt angespannt“, sagt Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands (DAV) in Berlin, gegenüber dem Apothekenmagazin „ELTERN“. Die Gründe für die Lieferengpässe sind komplex. Viele Medikamente werden vor allem in China und Indien produziert. Lange und störanfällige Lieferketten sind die Folge. Wie kommen Eltern jetzt an die Arznei für ihr Kind? Apotheke hält Rücksprache in Kinderarztpraxis Am besten mit einem Rezept möglichst direkt in die Apotheke gehen – zum Beispiel in der Nähe der Kinderarztpraxis. Manchmal wissen Ärzte und Ärztinnen, was die Apotheke um die Ecke vorrätig hat, und berücksichtigen das beim Verordnen. Wer ein chronisch krankes Kind hat, das dauerhaft ein bestimmtes Medikament braucht, sollte zudem vorausschauend… 

Startup New4med: Erfolg mit Basivertebral-Nerv-Ablation (BVNA)

New4med, ein deutsches Startup-Unternehmen, das sich auf innovative Wirbelsäulenbehandlungen spezialisiert hat, gibt die erfolgreiche Markteinführung ihrer neuartigen Therapie der Basivertebral-Nerv-Ablation (BVNA) in Europa bekannt. Die BVNA ist eine Behandlung für vertebrogene Schmerzen, eine Art von chronischen Kreuzschmerzen, die mit knöchernen Läsionen an den Wirbelendplatten einhergehen. Das in Europa zugelassene System ist ein minimalinvasives, implantatfreies Verfahren, das sowohl stationär als auch ambulant durchgeführt werden kann. Es nutzt gezielte Radiofrequenzenergie, um den Nervus basivertebralis an der Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Gehirn zu hindern, mit dem Ziel, die Funktion zu verbessern und eine nachhaltige Schmerzlinderung zu erzielen. „Indem wir die BVNA Ärzten anbieten, ermöglichen wir Menschen mit vertebrogenen Schmerzen in Europa erstmals den Zugang zu dieser einzigartigen Behandlung“, sagt Daniel Seifert, Gesellschafter und designierter CEO von New4med. „Unser Ziel ist es, diese wachstumsstarke Therapieoption einer breiten Bevölkerungsgruppe von Menschen mit chronischen Kreuzschmerzen… 

Personalkarussell: Führungswechsel im Pfizer-Werk Freiburg

Anne Keßler übernimmt ab Juli 2024 die Geschäftsführung des hochmodernen Pfizer-Produktionsstandorts in Freiburg. Keßler, die das Werk bereits seit November 2023 interimsweise leitet, bringt laut Pfizer „eine Fülle an Erfahrung sowie eine klare Vision mit“. In den vergangenen Monaten hat die Pharmazeutin als interimistische Standortleiterin von Pfizer Manufacturing Freiburg die strategische Ausrichtung des Werks bereits maßgeblich vorangetrieben. Anne Keßler arbeitet seit 1996 in verschiedenen Positionen für Pfizer, zuletzt als Spezialistin für Business Transition & Integration sowie als Direktorin der Produktion des Pfizer-Werks in Freiburg. Der Standort zählt zu den weltweit modernsten Produktionsstätten der pharmazeutischen Industrie nach 4.0 Maßstäben. Zusätzlich handelt es sich um die weltweit größte Produktions- und Verpackungsstätte für feste Arzneimittelformen im globalen Produktionsnetzwerk von Pfizer. Das Werk verfügt über hochautomatisierte Fabriken und vernetzte Anlagen zur Fertigung von innovativen Arzneimitteln, u. a. gegen Krebs, Herz-Kreislauf- oder neurologische Erkrankungen. Jährlich… 

BVVG wirft Lauterbach Plopp-Plopp-Plopp Politik vor

Der  Bundesverband Verrechnungsstellen Gesundheit e.V. (BVVG) kritisiert Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) scharf. Er produziere Gesetze „im Takt einer Tennisballmaschine„. Auch die weiteren Vorwürfe der Gesundheitsexperten lassen sich nur auf eine Weise interpretieren: Der Minister entscheidet nach Meinung der LabNews Crew – rein politisch betrachtet- hyperaktiv. Dafür verwendet der BVVG klare Formulierungen: „Plopp, plopp, plopp“. Weil die Mitteilung des BVVG so schön polemisch ist, aber trotzdem die harten Fakten anspricht., publizieren wir sie nachfolgend im Originalwortlaut. Sollte Minister Lauterbach eine Replik wünschen, bieten wir ihm dazu selbstverständlich den nötigen Raum ein. Plopp, plopp, plopp. Fast wie im Takt einer Tennisballmaschine produziert Deutschlands Gesundheitsminister Ideen und Entwürfe für neue Gesetze, Verordnungen und Regulierungen. Vieles davon sei nicht evidenzbasiert, sondern vor allem der Absicht entsprungen, das Gesundheitswesen immer stärker zentralstaatlicher Lenkung zu unterwerfen, sagt der Experte für Gesundheitspolitik Frank Rudolph. Den Schaden hätten… 

Mausmodell mit vollständigem, funktionsfähigem menschlichem Immunsystem

Ein Durchbruch in der biomedizinischen Forschung verspricht neue Einblicke in die Entwicklung von Immuntherapien und die Krankheitsmodellierung. Wissenschaftler am University of Texas Health Science Center in San Antonio haben ein humanisiertes Mausmodell mit menschlichem Immunsystem und menschenähnlichem Darmmikrobiom entwickelt, das in der Lage ist, spezifische Antikörperreaktionen hervorzurufen. Die Wissenschaftler wurden von Dr. Paolo Casali geleitet , Ashbel Smith Professor an der University of Texas und angesehener Forschungsprofessor am Institut für Mikrobiologie, Immunologie und Molekulargenetik der Joe R. und Teresa Lozano Long School of Medicine. Casali verfügt über fünf Jahrzehnte Erfahrung in der biomedizinischen Forschung in Immunologie und Mikrobiologie und ist ein führender Forscher auf dem Gebiet der Molekulargenetik und Epigenetik der Antikörperreaktion. Ziel des mehrjährigen Projekts, das in der August-Ausgabe 2024 von Nature Immunology erscheinen wird , war es, die Einschränkungen der derzeit verfügbaren In-vivo-Modelle des Menschen zu überwinden, indem… 

Weleda verändert Verwaltungsrat

Die Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Léa Steinacker (35), die Drogistin Andrea Meyer-Stroink (45) und der Wirtschaftswissenschaftler Richard Gerstenberg (56) wurden im Juni bei der Generalversammlung der Weleda AG als neue Mitglieder in das Gremium gewählt. Unter den vier strategischen Schwerpunkten Digitalisierung, Premiumisierung, Innovation und Internationalisierung hat sich die Weleda AG, Weltmarktführerin […] Veränderungen im Verwaltungsrat unterstützen die strategische Weiterentwicklung von Weleda

LOTTE BIOLOGICS legt den Grundstein für die Anlage auf dem Songdo Bio Campus

Das Unternehmen will zu den TOP 10 der globalen CDMOs gehören und läutet eine neue Ära in der globalen CDMO-Landschaft ein In einem bahnbrechenden Ereignis, das seinen ehrgeizigen Vorstoß in den biopharmazeutischen Sektor signalisiert, hat LOTTE BIOLOGICS unter der Leitung von Geschäftsführer Richard W. Lee am 3. Juli den ersten Spatenstich […] LOTTE BIOLOGICS legt den Grundstein für die Anlage auf dem Songdo Bio Campus