Gastrische Reaktanz als Marker für perioperative Komplikationen bei Herzoperationen
Forscher des Nationalen Instituts für Kardiologie in Mexico City haben in einer prospektiven Beobachtungsstudie gezeigt, dass die gastrische Reaktanz einen Marker für schwere perioperative Komplikationen bei hochrisikopatienten darstellt, die sich einer Herzoperation mit Herz-Lungen-Maschine unterziehen. Die Studie, veröffentlicht in Frontiers in Medical Technology, untersuchte den Zusammenhang zwischen diesem bioelektrischen Parameter und hämodynamischen Variablen bei 37 Patienten. Die gastrische Reaktanz wird durch Bioimpedanzspektroskopie gemessen, die die elektrische Widerstände und Kapazitäten des Magengewebes erfasst und Veränderungen in der Perfusion der Magenschleimhaut anzeigt. Die Studie zielte darauf ab, diesen Parameter als Indikator für Hypoperfusion zu bewerten, die zu Komplikationen wie kardiogenem Schock, starker Blutung oder Vasoplegie führen kann. Die Patienten waren Erwachsene mit hohem Risikoprofil, definiert durch Scores wie STS oder EuroSCORE II über sechs Prozent oder eingeschränkter Herzfunktion. Ausschlusskriterien umfassten gastrointestinale Blutungen oder Kontraindikationen für eine Magensonde. Die Teilnehmer wurden in zwei…

