Tumormarker: Wegweiser in der Krebsdiagnostik
Tumormarker sind Substanzen, die im Blut, Urin oder Gewebe nachweisbar sind und auf das Vorhandensein eines Tumors hinweisen können. Sie werden entweder von den Tumorzellen selbst produziert oder als Reaktion des Körpers auf den Tumor gebildet. Bedeutung: * Früherkennung: In einigen Fällen können Tumormarker helfen, Krebs frühzeitig zu erkennen, bevor er Symptome verursacht. * Diagnose: Erhöhte Tumormarker können die Diagnose eines Tumors unterstützen, insbesondere in Kombination mit anderen Untersuchungen. * Verlaufskontrolle: Tumormarker helfen, den Verlauf einer Krebserkrankung zu überwachen und das Ansprechen auf die Therapie zu beurteilen. * Rezidiv-Erkennung: Ein erneuter Anstieg der Tumormarker kann auf ein Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv) hinweisen. Konkrete Beispiele: * PSA (Prostata-spezifisches Antigen): Erhöhte Werte können auf Prostatakrebs hinweisen. * CEA (Carcinoembryonales Antigen): Erhöhte Werte können bei Darm-, Lungen-, Brust- oder anderen Krebsarten auftreten. * CA 125: Erhöhte Werte können auf Eierstockkrebs hindeuten. * CA…



