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Global AI Summit (GAIN) kündigt Hauptredner an

Der Global AI Summit (GAIN) bringt mehr als 300 führende KI-Experten in Riad zusammen, um über ?das Jetzt, das Nächste und das Niemals“ der KI zu diskutieren. Zu den deutschen Rednern gehören Stefan Schnorr vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Dr. Fang Xu von der Deutschen Telekom und Dr. Michael May […] Global AI Summit (GAIN) kündigt Hauptredner an

Vergrößerte Prostata: Blutwerte, Urintest, Diagnose

Bei einer vergrößerten Prostata, auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt, ist der PSA-Wert (prostataspezifisches Antigen) im Blut ein wichtiger Indikator. Der PSA-Test misst die Konzentration dieses Antigens im Blut, das von der Prostata produziert wird. Ein erhöhter PSA-Wert kann auf verschiedene Prostataerkrankungen hinweisen, darunter eine gutartige Vergrößerung, Entzündungen oder sogar Prostatakrebs[2][3][5]. Wichtige Blutwerte bei vergrößerter Prostata – PSA-Wert: Ein erhöhter PSA-Wert ist häufig mit einer vergrößerten Prostata verbunden. Normale PSA-Werte variieren je nach Alter:   – 40-49 Jahre: < 1,4 ng/mL  – 50-59 Jahre: < 2,0 ng/mL  – 60-69 Jahre: < 3,1 ng/mL  – 70-79 Jahre: < 4,0 ng/mL[7].    Ein Wert über diesen Normbereichen kann auf eine Prostatavergrößerung oder andere Prostataerkrankungen hinweisen, erfordert jedoch eine ärztliche Beurteilung zur genauen Diagnose[6][7]. – Entzündungsmarker: Bei Verdacht auf eine Prostataentzündung (Prostatitis) können zusätzlich Entzündungswerte im Blut untersucht werden. Diese Werte sind jedoch… 

Organspenden: Verteilung benachteiligt junge Menschen

Die Analyse, die Datensätze von 19.664 Nierentransplantationen aus dem nationalen Transplantationsregister einbezog, ergab signifikante Unterschiede in den Wartezeiten und den Transplantationsraten zwischen verschiedenen Altersgruppen. Im aktuellen Regelwerk gibt es zwei Altersgrenzen, den 18. und den 65. Geburtstag, die einen erheblichen Einfluss auf die Wartezeit haben. Im Durchschnitt beträgt die Wartezeit auf eine Niere zum Zeitpunkt der Transplantation 5,8 Jahre. Für Patientinnen und Patienten unter 18 Jahren liegt die mediane Wartezeit bei 1,7 Jahren, während 18- bis 64-Jährige im Schnitt 7,0 Jahre warten müssen. Personen ab 65 Jahren erhalten im Median nach 3,8 Jahren eine Transplantation. Als Folge der aktuellen Regeln gibt es überproportional viele 65- und 66-jährige Organempfänger. 65-Jährige werden fast viermal häufiger transplantiert als 64-Jährige. Zudem konnten die Autoren nachweisen, dass die Differenz der Wartezeit zwischen Personen unter 65 Jahren und Personen über 65 Jahren weiter ansteigt: In den… 

Basismodell für Biomarker-Erkennung gestartet

Ein neuer Multitasking-Ansatz zum Schulen von KI macht es möglich, Basismodelle mit einem Minimum an Daten kosteneffizient und schnell zu trainieren. Damit überwinden Forschende die Datenknappheit in der medizinischen Bildgebung – und können so Leben retten. Die Zahl der Krebserkrankungen steigt laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit signifikant an. Zentral für eine sichere Diagnose und erfolgreiche Therapie sind eindeutige Indikatoren, auch Biomarker genannt. Lernfähige KI-Systeme tragen dazu bei, solche messbaren Parameter in pathologischen Bildern aufzuspüren. Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medizin MEVIS ist es in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen, der Universität Regensburg und der Hannover Medical School gelungen, hierfür ein Basismodell zu entwickeln, das Gewebeproben anhand eines Bruchteils der üblichen Trainingsdatensätze schnell, zuverlässig und ressourceneffizient analysiert. Weg von großen Datenmengen und selbstüberwachtem Lernen Klassische Basismodelle, etwa Sprachmodelle wie ChatGPT, werden selbstüberwacht mit großen, diversen Datensätzen trainiert. Diese liegen jedoch bei medizinischen… 

Lucid Genomics bekommt Cash

Das Berliner Start-up Lucid Genomics ( https://www.lucid-genomics.com), das eine KI-basierte Digital-HealthTech-Plattform zur umfassenden DNA-Analyse entwickelt, um genetisch bedingte Krankheiten schneller und präziser zu erkennen, hat erfolgreich ein Pre-Seed-Funding in Höhe von 1,3 Millionen Euro abgeschlossen. Die Finanzierungsrunde wurde von Caesar Ventures angeführt, unterstützt von B.I.F. Partners, Another.Vc und dem MPF Accelerator Program. Das Kapital wird genutzt, um die KI-basierte Digital-HealthTech-Plattform von Lucid Genomics weiter auszubauen. Das Start-up zielt damit darauf ab, dass Nutzer im Healthcare- und Pharma-Bereich alle genomischen Informationen aus der DNA für präzisere Diagnostik und fortschrittliche Arzneimittelentwicklung extrahieren können. Lucid Genomics ist eine Ausgründung des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik und der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das Unternehmen wurde von Uirá Souto Melo (CEO) und Hossein Moeinzadeh (CTO) gegründet und basiert auf der Spitzenforschung von Prof. Dr. Stefan Mundlos und Prof. Dr. Martin Vingron. Gemeinsam haben sie eine B2B-SaaS-Plattform… 

Müdigkeit kann auf Krebs hindeuten

Müdigkeit kann ein Hinweis auf Krebs sein, da sie oft mit einem Zustand namens Fatigue assoziiert wird, der bei Krebspatienten häufig auftritt. Fatigue ist eine Form der chronischen Müdigkeit, die sowohl körperliche als auch emotionale Erschöpfung umfasst und sich nicht durch Schlaf oder Ruhe bessern lässt. Diese Müdigkeit ist bei Krebspatienten weit verbreitet und kann zu jedem Zeitpunkt der Krebserkrankung auftreten, sei es vor der Diagnose, während der Behandlung oder nach der Therapie[1][2][4]. Ursachen der Fatigue bei Krebs 1.Stoffwechselveränderungen durch den Tumor: Tumore können den Stoffwechsel beeinflussen und normale Körperabläufe stören, was zu Müdigkeit führen kann[2].   2. Behandlungseffekte: Krebstherapien wie Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen belasten den Körper stark und können die Neubildung von Blutzellen beeinträchtigen, was die Sauerstoffversorgung und damit die Leistungsfähigkeit verringert[2][6]. 3. Hormonelle und immunologische Veränderungen: Der Tumor und die Therapie können den Hormonhaushalt und das Immunsystem beeinflussen,… 

Blutwerte der Leber – LabNews Lexikon

Blutwerte der Leber: Der Überblick. Die Leber ist ein zentrales Organ im menschlichen Stoffwechsel und erfüllt zahlreiche lebenswichtige Funktionen, darunter den Abbau von Giftstoffen, die Produktion von Gallenflüssigkeit und die Synthese von Proteinen, die für die Blutgerinnung und das Immunsystem wichtig sind[6]. Um die Gesundheit der Leber zu beurteilen, werden sogenannte *Leberwerte* im Blut gemessen. Diese Werte sind entscheidend, um mögliche Leberschäden oder -erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Wichtige Leberwerte Die wichtigsten Leberwerte, die bei einer Blutuntersuchung gemessen werden, umfassen: – Alanin-Aminotransferase (ALT oder GPT): Ein Enzym, das hauptsächlich in der Leber vorkommt. Erhöhte Werte können auf eine Schädigung der Leberzellen hinweisen[4][6]. – Aspartat-Aminotransferase (AST oder GOT)**: Ein weiteres Enzym, das in der Leber, aber auch in anderen Organen vorkommt. Hohe Werte deuten ebenfalls auf eine Leberzellschädigung hin[4][6].– Gamma-Glutamyltransferase (Gamma-GT): Ein Enzym, das bei Erkrankungen der Leber und… 

Forscher finden Messerstecher-Gene

Aggressives Verhalten, wie es bei Messerangriffen beobachtet werden kann, hat komplexe Ursachen, die sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren umfassen. Es gibt kein einzelnes Gen, das direkt für Aggression verantwortlich ist, jedoch wurden einige genetische Varianten identifiziert, die das Risiko für aggressives Verhalten erhöhen können. Monoaminooxidase-A (MAOA) Gen Eine der bekanntesten genetischen Varianten, die mit Aggression in Verbindung gebracht wird, ist das Monoaminooxidase-A (MAOA) Gen. Eine bestimmte Variante dieses Gens, die zu einer geringeren Aktivität des entsprechenden Enzyms führt, wurde wiederholt mit erhöhtem Aggressionspotenzial in Verbindung gebracht. Diese Variante beeinflusst die Verstoffwechslung von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin, die beide eine Rolle bei der Regulierung von Aggression spielen[2][6]. Es ist wichtig zu betonen, dass diese genetische Prädisposition alleine nicht zwangsläufig zu aggressivem Verhalten führt. Vielmehr interagiert sie häufig mit Umweltfaktoren wie frühkindlicher Traumatisierung oder anderen belastenden Erfahrungen, um das Risiko… 

Digitale Sprechstunden verbessern die Rate an optimaler Medikamentenversorgung

Patienten mit Herzinsuffizienz, einer Krankheit, von der weltweit mehr als 60 Millionen Menschen betroffen sind, erhalten nach 12 Wochen digitaler Konsultationen viermal häufiger die optimale Medikamentenkombination. Forscher aus fünf niederländischen Krankenhäusern, koordiniert vom Amsterdam UMC, fanden heraus, dass der Einsatz digitaler Konsultationen die Versorgung verbesserte und gleichzeitig die Patientenzufriedenheit aufrechterhielt. Diese Ergebnisse wurden heute in Nature Medicine veröffentlicht und gleichzeitig auf der Jahreskonferenz der European Society of Cardiology vorgestellt.  „Während der COVID-Pandemie waren fast alle unsere Patienten plötzlich Patienten, die digital konsultiert wurden, und ehrlich gesagt hat das gut funktioniert, aber es gab auch Bedenken. Diese Bedenken brachten uns auf die Idee für diese Studie“, sagt Mark Schuuring, ehemaliger Kardiologe am Amsterdam UMC und jetzt Kardiologe am Medical Spectrum Twente.  „Unser Programm misst die Qualität der Versorgung, indem es die Vorgehensweise des Arztes in der digitalen Konsultation mit den aktuellen… 

Bluttest sagt 30-Jahres-Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulärem Tod voraus

Eine von Forschern des Brigham College geleitete Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Messung von drei veränderbaren Faktoren zusammen mehr Informationen über das Risiko liefert als jeder Marker, der allein verwendet wird. Entzündungen erweisen sich als mindestens so wichtig wie Cholesterin, werden jedoch selten gemessen. Die wichtigsten Erkenntnisse Die Forscher von Brigham werteten Daten von mehr als 27.000 Teilnehmerinnen der Women’s Health Study aus, die 30 Jahre lang beobachtet wurden.Durch eine erste einmalige Messung dreier biologischer Marker – hsCRP, LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a) – in ihrem Blut wurde ihr Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse in den folgenden Jahrzehnten vorhergesagt.Die Ergebnisse unterstützen ein allgemeines Screening auf Entzündungen und Lipoprotein(a) zusätzlich zu Cholesterin sowie einen früheren, aggressiven Einsatz gezielter Interventionen, insbesondere bei Frauen, bei denen Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach wie vor unterdiagnostiziert und unterbehandelt sind.