Zirkulierende microRNA beurteilt Krebsrisiko beim Lynch-Syndrom
In seiner Dissertation an der Universität Jyväskylä, Finnland, zeigt Tero Sievänen, dass das Krebsrisiko von Lynch-Syndrom-Trägern anhand von zirkulierenden microRNA-Profilen bewertet werden kann. Dies hilft bei der Entwicklung aktueller Screening-Methoden und bei der gezielten Durchführung von Screenings für Hochrisikopersonen. Darüber hinaus bestätigt die Studie frühere Erkenntnisse, indem sie zeigt, dass ein gesunder Lebensstil das Krebsrisiko bei Trägern des Lynch-Syndroms mindern kann. Lebensstilfaktoren wie Gewichtszunahme und deren Zusammenhang mit der Krebsentwicklung waren bei Männern besonders ausgeprägt Das Lynch-Syndrom ist ein erbliches Krebssyndrom, das seine Träger für verschiedene Krebsarten prädisponiert, insbesondere für Darmkrebs. Aufgrund des vererbten Krebsrisikos unterziehen sich die Träger des Lynch-Syndroms während ihres gesamten Lebens Krebsvorsorgeuntersuchungen. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die derzeitigen Screening-Methoden verbessert werden müssen, um das individuelle Krebsrisiko besser zu berücksichtigen und Hochrisikoträger wirksamer anzusprechen. Es hat sich gezeigt, dass zirkulierende microRNA-Profile zur Vorhersage der Entwicklung von…
