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Pour une industrie québécoise des sciences de la vie forte et avant-gardiste

La ministre de l’Économie, de l’Innovation et de l’Énergie, ministre responsable du Développement économique régional et ministre responsable de la Métropole et de la région de Montréal, Mme Christine Fréchette, et la députée d’Anjou-Louis-Riel, adjointe gouvernementale à la ministre responsable de la Métropole et de la région de Montréal et adjointe gouvernementale à la ministre de l’Emploi, Mme Karine Boivin Roy, annoncent un investissement de 2,5 millions de dollars américains à l’entreprise MY01. Cela permettra de soutenir la commercialisation d’un moniteur de pression en continu pour aider au diagnostic du syndrome des loges. Le dispositif conçu par MY01 mesure en temps réel la pression dans les compartiments musculaires d’un patient et utilise une communication sans fil pour transmettre les données à une application mobile. Le syndrome des loges survient lorsque la pression dans un compartiment musculaire augmente de manière excessive.… 

Bundesrat stimmt NIS2-Empfehlungen ohne Debatte zu

Der Bundesrat hat kürzlich ohne Diskussion 20 Empfehlungen zur Umsetzung der EU-Richtlinie NIS2 (Netzwerk- und Informationssicherheit) angenommen[1]. Die Empfehlungen, die von verschiedenen Ausschüssen erarbeitet wurden, zielen darauf ab, die Cybersicherheit in Deutschland zu verbessern, bringen jedoch keine bahnbrechenden Veränderungen mit sich[1]. Wichtige Änderungen und Maßnahmen Unterstützung durch das BSIDas Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird künftig gesetzlich verpflichtet, Unterstützungsleistungen für Polizeibehörden und Verfassungsschutz zu erbringen[1]. Digitalisiertes Meldeverfahren:Es wird ein medienbruchfreies digitalisiertes Meldeverfahren für den Austausch von Cybersicherheitsinformationen eingeführt, das einen hohen Sicherheitsstandard erfordert[1]. Datenschutz und Meldepflichten:Das BSI muss Datenschutzbehörden bereits bei möglichen Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten informieren, nicht erst bei offensichtlichen Folgen[1]. Schulungen und Bürokratieabbau:Geschäftsführungen müssen nicht nur selbst geschult werden, sondern auch Schulungen für alle Mitarbeitenden fördern. Zudem soll der Verwaltungsaufwand für betroffene Einrichtungen reduziert werden[1]. Kritische Infrastrukturen (KRITIS) Überprüfung der Schwellenwerte:Es wird geprüft, ob neben… 

Medizinforschungsgesetz: AOK kritisiert Geheimpreise

Geheimpreise seien angesichts 105 Prozent Zuwachs bei Nettokosten von patentgeschützten Arzneimitteln das völlig falsche Signal. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, warnte anlässlich des Bundesratsbeschlusses zum Medizinforschungsgesetz (MFG) vom Freitag vor Preissteigerungen bei Arzneimitteln und forderte neue Steuerungsinstrumente. „Wir sehen bereits in diesem Jahr zweistellige Zuwachsraten bei den Arzneimittelausgaben. Aber statt mit effektiven Regelungen eine Ausgabendämpfung einzuleiten, werden mit dem Medizinforschungsgesetz nun in Deutschland Geheimpreise für neue Arzneimittel eingeführt, die die Ausgabendynamik weiter anheizen. Auch die zuletzt noch geschwächten sogenannten Leitplanken für die Erstattungsbetrags-Verhandlungen werden dazu führen, dass vor allem die Ausgaben für neue Arzneimittel erheblich zunehmen“. Eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zeigt, dass Arzneimittel in den vergangenen zehn Jahren einer der größten Kostentreiber in der GKV gewesen sind. Während die GKV-Ausgaben zwischen 2013 und 2023 um knapp 58 Prozent gestiegen sind, legten die Arzneimittel-Ausgaben um mehr als… 

Krankenkassen planen zentralisierte Terminvergabe

Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) e.V. lehnt den aktuellen Vorschlag des GKV-Spitzenverbandes zur Einführung eines zentralisierten Terminvergabesystems entschieden ab. Dieser Vorschlag, der Ärzte dazu verpflichten soll, 25 bis 75% ihrer Termine an ein zentrales Portal zu melden, werde das Warten auf einen Facharzttermin noch verschärfen. Stattdessen verweist der Verband auf das Haus- und Facharztvertragssystem in Baden-Württemberg, in dem dieses Problem für gesetzlich Versicherte bereits gelöst ist. Der Vorschlag eines zentralisierten Systems, wie er jetzt vom GKV-SV präsentiert wurde, würde dagegen zu einer ungesteuerten Belegung von fachärztlichen Kapazitäten führen. Dringend erforderlich ist dagegen die bessere Steuerung durch die vorherige Einschätzung der Dringlichkeit durch die allgemeinmedizinischen Kollegen oder des fachärztlichen Praxisteams. Benachteiligung vulnerabler Patienten bei Terminvergabe droht Der Verband verweist zudem auf die hohen No-Show- und Ärztehopping-Raten bei digital vereinbarten Terminen, die nach Schätzungen bei 20 bis 30% liegen. Zu… 

Labormediziner: Gehalt und Perspektiven

Anders als in den meisten anderen Fachdisziplinen haben Labormediziner nur selten einen direkten Kontakt zu den Patienten. Doch wieviel verdienen Labormediziner in Deutschland? Labormediziner beziehen in Deutschland je nach Position und Erfahrung folgende Gehälter: Angestellte Laborärzte in Krankenhäusern und Kliniken – Assistenzärzte: 55.200 bis 71.000 Euro pro Jahr[1][3]– Fachärzte: 72.900 bis 93.600 Euro pro Jahr[1][3]– Oberärzte: 91.300 bis 104.400 Euro pro Jahr[1][3]– Chefärzte: 107.400 bis 115.100 Euro pro Jahr[1][3] Diese Gehälter basieren auf tariflichen Regelungen für öffentliche Kliniken (TV Ärzte, Stand 2020). Die genaue Vergütung hängt von Faktoren wie Berufserfahrung, Position und Bundesland ab. Aktuelle Tarifgehälter (TV-Ärzte/VKA, ab April 2024) – Fachärzte:   – 1. Jahr: 6.979,74 € monatlich  – 4. Jahr: 7.564,95 € monatlich[4] – Oberärzte:  – 1. Jahr: 8.742,54 € monatlich  – 7. Jahr: 9.991,49 € monatlich[4] Durchschnittsgehalt Das durchschnittliche Jahresgehalt für Fachärzte für Laboratoriumsmedizin liegt bei etwa… 

Japan: Biotech- Branche im Sinkflug

Japan war einst führend in der Entwicklung neuer Medikamente, ist aber in den letzten Jahrzehnten zurückgefallen. Zwischen 2011 und 2020 stammten nur noch 7% der von der FDA zugelassenen neuen Wirkstoffe aus Japan, verglichen mit 29% in den 1980er Jahren[1][3]. Trotz exzellenter Grundlagenforschung und Entdeckungen wie der induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) konnte Japan bisher kein florierendes Biotech-Ökosystem aufbauen. Der Biotechnologie-Markt in Japan wuchs zwar auf 5,2 Billionen Yen im Jahr 2020, bleibt aber hinter anderen führenden Ländern zurück[6]. Gründe für die Rückstände Als Hauptgründe für die Schwächen werden genannt: – Strikte Preiskontrollen für Medikamente, die Innovationsanreize reduzieren[9]– Mangel an Risikokapital und Startup-Finanzierung[3][5]– Geringe Arbeitskräftemobilität zu Startups[5]– Fehlende Vernetzung zwischen Forschung und Kommerzialisierung[2]– Verzögerter Übergang von kleinen Molekülen zu Biologika in den 1990er/2000er Jahren[3] Aktuelle Initiativen zur Förderung Die japanische Regierung hat die Stärkung der Biotech-Branche zur Priorität erklärt und verschiedene… 

Veranstaltungen: Medizinische Kongresse der Woche

Ab dem 29. September 2024 finden folgende medizinische Kongresse statt: 29. September – 6. Oktober 2024 Freie Universität Berlin – HYBRID Kongress (29.09. – 06.10.2024)[1] 30. September – 5. Oktober 2024 – Viszeralmedizin 2024 in Leipzig (30.09. – 05.10.2024)[2] 30. September 2024 – Kinderanästhesie in Mainz[3]– 27. Jahreskongress der DGSV e.V. 2024 in Wolfsburg (30.09. – 02.10.2024)[3] 30. September 2024 – ABHI UK HealthTech Conference 2024 in London[5] Quellen: [1] Kongresskalender – Informationszentrum Lebenswissenschaften https://www.zbmed.de/recherchieren/kongresskalender [2] Kongresse und Veranstaltungen für Mediziner – Medical Tribune https://www.medical-tribune.de/meinung-und-dialog/kongresse-und-veranstaltungen-fuer-mediziner [3] Kongresskalender – A&I Online – Anästhesiologie & Intensivmedizin https://www.ai-online.info/kongresskalender.html [4] Events – Society for Acute Medicine https://www.acutemedicine.org.uk/sam-events/ [5] Medical conferences 2024 events in United Kingdom – Eventbrite https://www.eventbrite.com/d/united-kingdom/medical-conferences-2024/ [6] DGK Herztage 2024 – Herzmedizin.de https://herzmedizin.de/fuer-aerzte-und-fachpersonal/kongresse/dgk-herztage-2024.html

Alarmierender Fund: Tausende Chemikalien aus Verpackungen im menschlichen Körper

Wissenschaftler haben eine beunruhigende Entdeckung gemacht: In menschlichem Blut und Urin wurden über 3.600 Chemikalien nachgewiesen, die aus Lebensmittelverpackungen und anderen Konsumgütern stammen. Diese Studie, durchgeführt von Forschern der Universität Birmingham, wirft ein Schlaglicht auf die bisher unterschätzte Belastung des menschlichen Körpers durch alltägliche Produkte. Umfang und Methodik der Studie Die Untersuchung, die im Journal „Environmental Science & Technology“ veröffentlicht wurde, analysierte Blut- und Urinproben von 56 Personen. Dabei kamen modernste Analysemethoden zum Einsatz, die es ermöglichten, eine Vielzahl von Chemikalien zu identifizieren, die bisher unentdeckt geblieben waren. Besorgniserregende Erkenntnisse Vielfalt der gefundenen Substanzen: Unter den entdeckten Chemikalien befinden sich Weichmacher, Flammschutzmittel und sogar Substanzen, die in der Industrie als „ewige Chemikalien“ bekannt sind, da sie in der Umwelt kaum abgebaut werden. Gesundheitsrisiken: Viele dieser Stoffe stehen im Verdacht, hormonelle Störungen zu verursachen und möglicherweise Krebs zu begünstigen. Die langfristigen… 

Typ-1-Diabetiker durch allogene Stammzelltransplantation „geheilt“

Eine 25-jährige Frau ist die erste Person, die Typ-1- Diabetes mit körpereigenen Zellen behandelt hat – eine allogene Transplantation. Sie begann weniger als drei Monate nach der Transplantation reprogrammierter Stammzellen, ihr eigenes Insulin zu produzieren. In einer bemerkenswerten Abweichung von der üblichen Vorgehensweise wurden der Frau die Zellen in die Bauchmuskeln injiziert. Die meisten Inselzelltransplantate werden in die Leber injiziert, wo die Zellen nicht wie im Bauchraum sichtbar sind. Für diese Studie wurden patientenspezifische chemisch induzierte PSCs (CiPSCs) mithilfe des zuvor vom Team beschriebenen chemischen Reprogrammierungsansatzes erzeugt und anschließend in vitro in insulinproduzierende inselartige Zellen unter Verwendung ihres zuvor festgelegten Protokolls differenziert. Am 75. Tag erreichte die Patientin eine völlige Insulinunabhängigkeit. Danach blieb sie für den einjährigen Nachbeobachtungszeitraum insulinunabhängig https://www.cell.com/cell/abstract/S0092-8674(24)01022-5

Labormedizin: Vulnerabilität der Lieferketten

Die Vulnerabilität der Supply Chains in der Labormedizin ist ein wichtiges Thema, das in Deutschland bislang wenig Beachtung findet. Dabei gibt es gute Gründe, darauf zu achten. Vulnerabilität der Supply Chains in der Labormedizin Die Lieferketten in der Labormedizin sind komplex und anfällig für Störungen. Die COVID-19-Pandemie hat die Schwachstellen deutlich aufgezeigt, aber auch andere Faktoren tragen zur Vulnerabilität bei. Abhängigkeit von wenigen Zulieferern Ein Hauptproblem ist die starke Abhängigkeit von wenigen Zulieferern, insbesondere aus China und Indien. So werden beispielsweise über 80% der weltweit benötigten Wirkstoffe für Arzneimittel in diesen beiden Ländern hergestellt[2]. Bei Engpässen oder Produktionsausfällen dort kann es schnell zu globalen Versorgungsproblemen kommen. Komplexität der Lieferketten Die zunehmende Komplexität und Spezialisierung der pharmazeutischen Lieferketten stellt eine weitere Herausforderung dar[2]. Viele Produkte durchlaufen zahlreiche Produktionsschritte an verschiedenen Standorten weltweit. Dies macht die Ketten anfällig für Störungen. Mangelnde Transparenz…