Zum Inhalt springen

SCADA-Sicherheitslücken in der Diagnostikindustrie

Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung in der Diagnostikindustrie bringt neben vielen Vorteilen auch neue Sicherheitsrisiken mit sich. Insbesondere SCADA-Systeme (Supervisory Control and Data Acquisition), die zur Überwachung und Steuerung von Geräten und Prozessen eingesetzt werden, weisen spezifische Schwachstellen auf. Besondere Herausforderungen in der Diagnostik Die Diagnostikindustrie stellt besondere Anforderungen an die Sicherheit von SCADA-Systemen: – Hohe Verfügbarkeit: Ausfälle können zu Verzögerungen bei der Patientenversorgung führen– Datenintegrität: Manipulierte Messwerte können falsche Diagnosen zur Folge haben– Datenschutz: Patientendaten müssen besonders geschützt werden Typische Schwachstellen Einige der häufigsten Sicherheitslücken in SCADA-Systemen der Diagnostikindustrie sind: Veraltete Software: Viele Systeme laufen auf älteren Betriebssystemen ohne aktuelle Sicherheitsupdates[1]. Unsichere Protokolle: Häufig werden unverschlüsselte Kommunikationsprotokolle verwendet[2]. Schwache Authentifizierung: Oft kommen schwache oder Standard-Passwörter zum Einsatz[3]. Fehlende Netzwerksegmentierung: SCADA-Systeme sind oft nicht ausreichend vom restlichen Netzwerk isoliert[4]. Mangelndes Patch-Management: Sicherheitsupdates werden nicht zeitnah eingespielt[5]. Mögliche Angriffsszenarien Aufgrund dieser… 

Zu viele Programmiersprachen bedrohen die Labormedizin

Die Verwendung von Programmiersprachen in medizinischen Laboren und deren Anfälligkeit für Cyberangriffe ist ein komplexes Thema mit weitreichenden Implikationen für die Cybersicherheit im Gesundheitswesen. Hier eine fachliche Analyse mit konkreten Beispielen: Verwendete Programmiersprachen In medizinischen Laboren kommen verschiedene Programmiersprachen zum Einsatz, abhängig von den spezifischen Anforderungen und Systemen: C und C++: Diese Sprachen werden häufig für die Steuerung von Laborgeräten und medizinischen Geräten verwendet. Sie bieten hohe Performance und direkten Hardwarezugriff, sind aber anfällig für Speicherfehler. Python: Wird oft für Datenanalyse, maschinelles Lernen und die Entwicklung von Laborinformationssystemen (LIS) eingesetzt. Python ist relativ sicher, kann aber Schwachstellen aufweisen, wenn unsichere Bibliotheken verwendet werden. Java: Kommt in vielen Laborinformationssystemen und medizinischen Anwendungen zum Einsatz. Java bietet gute Sicherheitsfunktionen, ist aber nicht immun gegen Angriffe. SQL: Wird für Datenbankoperationen in Laborinformationssystemen verwendet. SQL-Injection-Angriffe sind eine häufige Bedrohung. Anfälligkeit für Cyberangriffe Medizinische Labore… 

Empfehlungen der EFLM-Task Force „Vorbereitung von Laboren auf Notfälle“

Der Artikel befasst sich mit der Cybersicherheit in medizinischen Laboren und den Empfehlungen zur Verbesserung ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe[1][2]. Vulnerabilität des Gesundheitswesens Gesundheitssysteme sind aufgrund der sensiblen Natur ihrer Informationen und der Notwendigkeit einer kontinuierlichen Versorgung besonders anfällig für Cyberangriffe[1][2]. Besondere Gefährdung medizinischer Labore Medizinische Labore sind wegen ihres hohen Grades an Informationstechnologie, Computerisierung und Digitalisierung besonders verwundbar[1][2]. Task Force und Empfehlungen Eine Expertengruppe der European Federation of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine (EFLM) hat erkannt, dass medizinische Labore oft unzureichend auf Cyberterrorismus vorbereitet sind[1][2]. Als Reaktion darauf hat die Task Force Preparation of Labs for Emergencies (TF-PLE) allgemeine Richtlinien entwickelt[1][2]. Ziel der EmpfehlungenDie Konsensempfehlungen sollen medizinischen Laboren helfen, weniger anfällig für Cyberangriffe zu werden und sie besser auf mögliche disruptive Angriffe vorzubereiten[1][2]. Der Artikel unterstreicht die Wichtigkeit der Cybersicherheit im medizinischen Bereich und bietet praktische Lösungsansätze für Labore, um… 

Perceptive: Discovery, eClinical,  Imaging Services and Solutions

Calyx and Invicro rebrand, usher in a new era of leadership and support to the biopharmaceutical community. Calyx and Invicro businesses officially launched under its new corporate identity, Perceptive. The new name reflects the organization’s increased strengths and capabilities, as they consolidate their place as a global leader in the provision of discovery, imaging, and eClinical solutions and services. Expanding on their combined 50 + -year history, Perceptive provides best-in-class specialist support to global pharmaceutical, biotech, and clinical research organizations, spanning the complete R&D lifecycle, from discovery and preclinical through clinical development to post marketing. Perceptive’s offerings include imaging biomarkers and core lab services, as well as innovative technologies in randomization and trial supply management (RTSM), analytics and software. Perceptive’s expertise is reflected in the support of almost 12,000 clinical research trials and 800+ approvals to date, across all clinical… 

Roche plant Milliardenumsatz mit Adipositas-Medikamenten

Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat am Montag ambitionierte Pläne für den Adipositas-Markt bekannt gegeben. Das Unternehmen strebt einen jährlichen Umsatz von über 3 Milliarden Schweizer Franken (3,1 Milliarden Euro) mit Medikamenten zur Gewichtsreduktion an. Neue Produkte in der Pipeline Roche entwickelt derzeit zwei vielversprechende Wirkstoffe: 1. Danuglipron: Eine Tablette, die zweimal täglich eingenommen wird2. RG6471: Ein Medikament zur wöchentlichen Injektion Beide Präparate befinden sich in der zweiten klinischen Testphase und zielen darauf ab, den Appetit zu reduzieren sowie den Stoffwechsel zu regulieren. Marktpotenzial und Konkurrenz Der globale Markt für Adipositas-Medikamente wächst rasant und könnte bis 2030 ein Volumen von 100 Milliarden Dollar erreichen. Roche tritt damit in Konkurrenz zu etablierten Anbietern wie Novo Nordisk und Eli Lilly. Teresa Graham, Leiterin der Pharma-Sparte bei Roche, betonte die Bedeutung dieses Marktsegments: „Adipositas ist eine ernsthafte chronische Erkrankung. Wir sehen hier eine große… 

New strategy against blood glucose drops in type 1 diabetes

Inhibiting the hormone somatostatin may be a new treatment strategy to prevent dangerous blood glucose drops in type 1 diabetes. This has been shown by a study conducted at, among others, the University of Gothenburg. The proposed strategy is said to have the potential to save lives. In healthy individuals, a drop in blood glucose leads to the release of glucagon, a hormone that helps the liver produce glucose, which normalizes blood glucose levels. Glucagon has the opposite effect in the body to insulin, which lowers blood glucose. Both hormones are produced in the pancreas. People with type 1 diabetes have a lack of insulin but also glucagon. When glucagon is not released during a drop in blood glucose, it leads to dangerously low blood sugar levels, a condition that causes around 10% of all deaths in type 1 diabetes.… 

Umweltverschmutzung führt zu Millionen Toten

Die zunehmende Umweltverschmutzung weltweit fordert ihren Tribut: Ein internationales Forschungsteam warnt in der Zeitschrift Nature Reviews Cardiology vor starken Zusammenhängen zwischen Boden- und Wasserverschmutzung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Pestizide, Schwermetalle, Mikro- und Nanoplastik im Boden sowie umweltschädliche Chemikalien können sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Forscherinnen und Forscher unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Münzel von der Universitätsmedizin Mainz fassen in der umfassenden Literaturübersicht aktuelle Forschungsergebnisse zusammen, die zeigen, dass chemische Schadstoffe in der Umwelt ein erhebliches Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen. Besonders alarmierend ist die hohe Zahl der Todesfälle in bestimmten Regionen der Welt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Umweltverschmutzung Der Übersichtsartikel hebt hervor, dass weltweit jährlich etwa 9 Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen der Umweltverschmutzung sterben, davon etwa 5,5 Millionen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders besorgniserregend sind die Zahlen in Ländern mit hoher Schadstoffbelastung. So sterben in Indien jährlich mehr als 2,3… 

Flu vaccine is less effective in older people

So-called high-dose flu vaccines are available for older people. The reason: their immune system does not always respond sufficiently well to the standard flu vaccines. Why this is the case and the molecular processes behind it are not yet understood. However, in their current research work, scientists from the Centre for Individualised Infection Medicine (CiiM), a joint initiative of the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI) and Hannover Medical School (MHH), using a cohort study with around 230 participants over the age of 65, have now been able to identify key molecules. The researchers hope that their findings will help to further increase the immune response to the flu vaccine in older people in the future. The study has been published in the journal “Science Advances”. The study was based on a cohort of 234 participants over the age of… 

WifOR Institute Calculates $725M in Economic Potential from Expanded Cancer Treatment Access

WifOR Institute’s recent analysis, published in The Lancet Oncology, calculates that increasing access to [¹??Lu]PSMA therapy for eligible patients could generate $725 million in economic potential. This impact is projected across nine selected countries between 2023 and 2029. [¹??Lu]PSMA is a theranostic treatment that combines both therapeutics and diagnostics to target prostate-specific membrane antigens (PSMA) found in cancer cells. Compared to standard treatments, patients receiving [¹??Lu]PSMA therapy experience fewer side effects and have higher chances of recovery. These enhanced health outcomes translate into substantial economic benefits. By reducing time lost to illness, individuals can return to work, participate in society, and maintain productivity for longer periods. This sustained workforce activity boosts both economic performance and societal well-being, transforming health improvements into tangible gains for individuals and society alike. Beyond these direct effects, increased productivity creates two types of ripple effects:… 

University of Cologne among top 3 start-up universities in Germany

According to Deutsche Startup Monitor, the University of Cologne has improved its position from 4th to 3rd place / As in 2023, it is the most start-up-friendly non-technical university in Germany Particularly many graduates of the University of Cologne go on to found a company. 3.6 per cent of all founders in Germany obtained their highest academic degree at the University of Cologne. That is the result of Deutsche Startup Monitor (DSM) 2024, which was presented yesterday in Munich. In this year’s ranking, Cologne is once again the most start-up friendly non-technical university in Germany. Compared to the previous year, it improved its position from 4th to 3rd place. Only TU Munich and RWTH Aachen University were ranked ahead of the University of Cologne by DSM. With around 1,800 founders surveyed, the annual study by the start-up association and the…