318.000 Menschen in Schleswig-Holstein haben Depressionen
Die Zahlen sind alarmierend: Immer mehr Menschen in Schleswig-Holstein leiden unter Depressionen. Insgesamt waren 318.000 Menschen ab zehn Jahren in 2022 deshalb in ärztlicher Behandlung, das entspricht 11,9 Prozent der Bevölkerung im nördlichsten Bundesland. Besorgniserregend ist, dass die Anzahl der Betroffenen in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich angestiegen ist und nunmehr einen Höchstwert erreicht hat. Dabei ist besonders auffällig, dass es zwischen den Regionen in Schleswig-Holstein deutliche Unterschiede gibt. Das geht aus dem neuen ‚AOK-Gesundheitsatlas Depressionen‘ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor, der erstmals die regionale Verteilung des Krankheitsbildes transparent macht. „Depressionen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen und stellen eine enorme Herausforderung für unser Gesundheitssystem dar. Die Erkrankung führt zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen und deren Angehörigen. Der AOK-Gesundheitsatlas zeigt bei der Depressions-Häufigkeit deutliche Unterschiede zwischen den Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein: Während…


