Zum Inhalt springen

Erster Patient in den USA wird mit denovoSkin von CUTISS behandelt

Ein vierjähriger Junge hat am Massachusetts General Hospital zwei Transplantationen mit denovoSkin von CUTISS erhalten. Dies stellt die erste Behandlung eines Patienten in den USA mit dem dermo-epidermalen Hauttransplantat des Biotechs dar.     In den USA ist ein erster Patient mit dem von CUTISS entwickelten biotechnisch hergestellten dermo-epidermalen Hauttransplantat denovoSkin behandelt worden. Der vierjährige […] Erster Patient in den USA wird mit denovoSkin von CUTISS behandelt

LatticeFlow AI und KPMG Schweiz bewerten KI-Risiken

KPMG Schweiz nutzt künftig die Technologie von LatticeFlow AI für die Risikobewertung von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI). Dafür sind das Beratungsunternehmen und die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich eine Partnerschaft eingegangen.     KPMG Schweiz und LatticeFlow AI werden künftig Unternehmen gemeinsam dabei unterstützen, KI-Risiken zu minimieren und gleichzeitig die Einhaltung von Vorschriften […] LatticeFlow AI und KPMG Schweiz bewerten KI-Risiken

Digitale Plattform soll dezentrale Rehabilitation erleichtern

Ein internationales Team hat eine digitale Plattform entwickelt, welche die Tele-Rehabilitation erleichtern soll. Die Patientinnen und Patienten werden über Brillen zur Nutzung der Virtuellen Realität und Biosensoren angeschlossen. Am Projekt haben Forschende des iHome Labs teilgenommen.     Die Virtuelle Realität hat auch Einzug in die Physiotherapie gehalten. Ein internationales Team von Forschenden unter Beteiligung […] Digitale Plattform soll dezentrale Rehabilitation erleichtern

Beschäftigungswachstum in der Pflege ausschließlich durch Migranten

Seit 2022 wird das Beschäftigungswachstum in der Pflege ausschließlich von ausländischen Beschäftigten getragen, die Zahl deutscher Pflegekräfte ist hingegen rückläufig. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Gesamtbeschäftigung in den Pflegeberufen ist demnach im Zeitraum von 2013 bis 2023 um 26 Prozent gestiegen. Knapp 1,7 Millionen sozialversicherungspflichtig […] Beschäftigungswachstum in der Pflege ausschließlich durch Migranten

PFAS: Diese Produkte können riskant sein

Ewige Chemikalien rücken in den Fokus der Öffentlichkeit, doch eine Frage geht dabei unter: Welche Produkte enthalten besonders gefährliche PFAS? Basierend auf den öffentlichen Informationen enthalten folgende Produkte besonders gefährliche PFAS: 1. Beschichtete Bratpfannen, insbesondere Teflonpfannen[5][6] 2. Outdoorbekleidung und regenfeste Jacken[1][2][5] 3. Lebensmittelverpackungen, vor allem beschichtete Pappbecher und -schalen[1][2][4] 4. Kosmetik- und Körperpflegeprodukte[6] 5. Fettreiche Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte und fetthaltige Fischsorten (Lachs, Thunfisch)[4] 6. Trinkwasser, insbesondere in kontaminierten Gebieten[1][4] 7. Textilien für Möbel[5] 8. Pestizide[5] 9. Feuerlöschschäume[2][5] 10. Backpapier[7] 11. Zahnseide[7] Besonders problematisch sind dabei die Substanzen PFOS (Perfluoroktansulfonsäure) und PFOA (Perfluoroktansäure), die in vielen dieser Produkte nachgewiesen wurden und als besonders gesundheitsschädlich gelten[1][3][5]. Die Verwendung von PFOA und PFOS ist in der EU inzwischen weitgehend verboten, aber aufgrund ihrer Langlebigkeit sind diese Stoffe immer noch in der Umwelt und in vielen Produkten nachweisbar[3][7]. Quellen: [1] Alarmierende Studie: Kinder… 

Schwerer Cyberangriff auf Wittenberger Krankenhaus

Das Evangelische Krankenhaus „Paul Gerhardt Stift“ in Wittenberg wurde Opfer eines schweren Cyberangriffs. Hacker verschlüsselten alle zentralen Server der Johannesstift Diakonie, zu der das Krankenhaus gehört[1]. Der Angriff betraf nicht nur das Wittenberger Krankenhaus, sondern auch acht weitere Kliniken in Berlin und Waren (Müritz) sowie weitere Pflege- und Gesundheitseinrichtungen, die von der Johannesstift Diakonie betrieben werden[1]. Die Polizei ermittelt wegen Computersabotage und Erpressung. Dies wurde von der Berliner Polizei bestätigt[1]. Als Folge des Angriffs musste das Wittenberger Krankenhaus Patienten abweisen, wie der Titel des Artikels andeutet[1]. Die Johannesstift Diakonie ist ein bedeutendes Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Es beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter in 60 Einrichtungen und neun Schulen in sechs Bundesländern[6]. Dieser Vorfall reiht sich ein in eine zunehmende Zahl von Cyberangriffen auf Gesundheitseinrichtungen in Deutschland, die in den letzten Jahren zu beobachten waren[3][5]. Quellen:[1] wegen-cyber-attacke-wittenberger-krankenhaus-muss-patienten-abweisen-3932102… 

APT Cyberangriffe bedrohen Deutschlands Gesundheitswesen

Cyberangriffe durch Advanced Persistent Threats (APTs) stellen eine enorme Gefahr für das Gesundheitswesen dar und sind aus mehreren Gründen schwer abzuwehren. Laut einer Studie von Sophos erreichten Ransomware-Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen 2024 ein Vier-Jahres-Hoch, wobei 67% der befragten Organisationen betroffen waren[4]. Die Komplexität und Schwere der Angriffe nehmen zu, was sich in längeren Wiederherstellungszeiten widerspiegelt. Nur 22% der Opfer konnten sich 2024 innerhalb einer Woche erholen, verglichen mit 47% im Vorjahr[4]. Ein Hauptgrund für die Verwundbarkeit des Gesundheitssektors ist die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung medizinischer Geräte und Systeme. Moderne Herzimplantate beispielsweise übertragen kabellos Informationen, was zwar die Patientenversorgung verbessert, aber auch neue Angriffsvektoren schafft[1]. Ein erfolgreicher Hack könnte im schlimmsten Fall zum Tod eines Patienten führen. Die Abhängigkeit von digitalen Systemen macht Krankenhäuser zu attraktiven Zielen für Cyberkriminelle. Bei einem Ausfall netzwerkgesteuerter Infusionspumpen oder digitaler Patientenakten steht die Patientenversorgung unmittelbar auf… 

Elektronische Patientenakte (ePA): Die Risiken

Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) in Deutschland bringt neben den erwarteten Vorteilen auch einige potenzielle Risiken mit sich. Diese lassen sich in mehrere Kategorien einteilen: Datenschutz und Datensicherheit stehen an erster Stelle der Bedenken. Trotz hoher Sicherheitsstandards und Verschlüsselungstechnologien besteht die Gefahr von Cyberangriffen und Datenlecks[5]. In anderen Ländern sind solche Vorfälle im Gesundheitswesen bereits Realität. Der Sicherheitsforscher Manuel Atug prognostiziert, dass in den nächsten 5-10 Jahren auch deutsche Gesundheitsdaten im großen Stil gestohlen werden könnten, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht nachgebessert werden[8]. Ein konkretes Beispiel für die möglichen Folgen eines Datenlecks liefert ein Fall aus Finnland: 2018 wurden dort Daten eines Psychotherapiezentrums entwendet und anschließend zur Erpressung der Patienten genutzt, indem mit der Veröffentlichung der Therapiesitzungsprotokolle gedroht wurde[6]. Die Deutsche Aidshilfe warnt vor dem Risiko der Diskriminierung durch die ePA. Sie kritisiert, dass das Verfahren zum Ausblenden bestimmter… 

Gesundheitswesen: Massive DSGVO-Verstoße durch Outsourcing

Aus dem Outsourcing von Dienstleistungen im Gesundheitswesen können verschiedene Probleme in Bezug auf die DSGVO resultieren: 1. Datenschutz und Datensicherheit: Gesundheitsdaten gelten gemäß Art. 9 DSGVO als besonders sensible Daten und unterliegen einem erhöhten Schutzbedarf. Bei der Auslagerung an externe Dienstleister besteht das Risiko, dass diese nicht die gleichen hohen Sicherheitsstandards einhalten wie die Gesundheitseinrichtungen selbst[2]. 2. Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung:Es muss sichergestellt werden, dass die Verarbeitung der Gesundheitsdaten durch den Dienstleister eine rechtliche Grundlage hat und den Anforderungen der DSGVO entspricht[4]. 3. Auftragsverarbeitungsverträge:Mit externen Dienstleistern müssen detaillierte Auftragsverarbeitungsverträge gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen werden, die alle Anforderungen an den Datenschutz regeln[4]. 4. Informationspflichten und Betroffenenrechte:Es muss geklärt werden, wie Informationspflichten gegenüber Patienten erfüllt und deren Rechte (z.B. Auskunft, Löschung) auch bei ausgelagerten Prozessen gewährleistet werden können[2]. 5. Datentransfers in Drittländer:Bei Auslagerungen in Länder außerhalb der EU müssen zusätzliche Anforderungen erfüllt… 

Deutschland lagert seine Diagnostik aus

Das Outsourcing von Diagnostik-Leistungen ist in Deutschland ein wachsender Trend, der Krankenhäuser und Labore vor neue Herausforderungen stellt. Laut einer Studie der Information Services Group (ISG) wuchs der Outsourcing-Markt in der DACH-Region im ersten Quartal 2019 um 63% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum[4]. Dieser Anstieg betrifft auch den Gesundheitssektor und speziell die Labordiagnostik. Ein prominentes Beispiel für Diagnostik-Outsourcing ist das Universitätsklinikum Aachen, das als eines der ersten Universitätsklinika in Deutschland seine gesamte Labordiagnostik an einen kommerziellen Anbieter ausgelagert hat. Das Klinikum erhoffte sich dadurch jährliche Einsparungen von bis zu 5 Millionen Euro, ohne Qualitätseinbußen in Forschung, Lehre und Krankenversorgung[1]. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen zu diesem Vorgehen. Prof. Dr. Karl Lackner, Präsident der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin, äußerte Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf Forschung und Lehre sowie der Qualität der labordiagnostischen Leistungen[1]. Die Gründe für das…