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Bildgebung sagt Behandlungserfolg bei Prostatakrebs voraus

Ein internationales Konsortium untersucht im Zuge des Projektes ILLUMINATE, wie ein neues bildgebendes Verfahren den Behandlungserfolg für Menschen mit Prostatakrebs in fortgeschrittenem Stadium vorhersagen kann. Im Fokus steht die metabolische Magnetresonanztomographie, die chemische Prozesse im Körper besonders deutlich sichtbar macht. Dem Konsortium gehören Vertreter:innen von 15 Institutionen an, darunter Teams um Prof. Dr. Ken Herrmann und Prof. Dr. Tom Scheenen, Forscher an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Gefördert wird ILLUMINATE von der „Innovative Health Initiative“ der Europäischen Union (EU IHI) mit rund 19 Millionen Euro, von denen 648.400 Euro nach Essen fließen. Das Projekt startet im November 2024 und läuft 54 Monate. Durch ILLUMINATE wird die metabolische Magnetresonanztomographie (MeMRI) zum ersten Mal bei der Diagnostik und Therapie, kurz Theranostik, von Menschen mit metastasierendem Prostatakrebs eingesetzt. Das Konsortium vermutet, dass Therapie-Resistenzen bei Prostatakrebs dank der MeMRI frühzeitiger erkannt und alternative… 

Groundbreaking Yale and TruDiagnostic Study Compares 51 Interventions to Slow Aging Across Multiple Biological Clocks

In a landmark collaboration between Yale University and epigenetics company TruDiagnostic, a new study has analyzed the impact of over 51 interventional trials with DNAm biological aging clocks, making it the first large scale meta-analysis of aging interventions. This unprecedented research systematically analyzed the impact of 51 different longevity interventions–spanning diet, exercise, pharmacological, and therapeutic modifications–on 110 biomarkers including biological age clocks and epigenetic biomarker proxies to identify which are most effective at slowing aging. This is the first time a study has compared multiple therapeutic interventions in a single analysis across multiple biological age testing methods. https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2024.10.22.619522v1

Lilly Canada and the pan-Canadian Pharmaceutical Alliance (pCPA) Successfully Complete Negotiations

Eli Lilly Canada Inc. („Lilly“)  announced that it received a positive Canada’s Drug Agency (CDA-AMC, formally known as CADTH) recommendation for the Verzenio® (abemaciclib) expanded indication in early breast cancer (EBC) for the full intention-to-treat (ITT) population. Subsequently, Lilly and the pan-Canadian Pharmaceutical Alliance (pCPA) successfully concluded the negotiations for Verzenio’s expanded indication on October 25th, 2024. This milestone represents a significant advancement in our ongoing commitment to providing innovative treatment options for EBC patients in Canada who have been diagnosed with hormone receptor-positive (HR+), human epidermal growth factor receptor 2-negative (HER2-), node-positive, EBC at high risk of disease recurrence based on certain clinicopathological features. Verzenio® is indicated in combination with endocrine therapy (ET), for the adjuvant treatment of adult patients with HR+, HER2-, node-positive, EBC at high risk of disease recurrence based on clinicopathological features, as defined by the… 

Krankenkassen verteidigen telefonische Krankschreibung

Die Vorstandsvorsitzenden der AOK und der Techniker Krankenkasse sprechen sich für den Erhalt der telefonischen Krankschreibung aus. „Die Erfahrungen aus der Pandemie haben gezeigt, dass die telefonische Krankschreibung verantwortungsvoll genutzt wurde und eine Möglichkeit sein kann, die Arztpraxen gerade in Infektionswellen zu entlasten und zu einer Reduzierung von Kontakten mit erkrankten Personen beizutragen“, sagte die […] Krankenkassen verteidigen telefonische Krankschreibung

Lab Investigativ: Die Interessenskonflikte des RKI

Im Rahmen der Reihe Lab Investigativ betrachten wir heute das Robert Koch – Institut (RKI). Die Analyse erfolgt durch die Künstliche Intelligenz (KI) Claude 3.5 Sonnet des amerikanischen AI-Pioniers Anthropic. LabNews hat sich bewusst für diese Form der investigativen Recherche entschieden, weil KI-generierte Analysen emotionslos und frei von externen Einflüssen generiert sind. Anthropic zeichnet sich durch Beachtung von ethischen Grundsätzen in seinem Sprachmodell aus. Der nachfolgende Text ist entsprechend KI-generiert. Das Robert-Koch-Institut (RKI) sieht sich wiederholt mit Fragen zu Interessenskonflikten konfrontiert, die die Unabhängigkeit der Institution in Zweifel ziehen. Strukturelle Interessenskonflikte Ein grundlegendes Problem liegt in der Doppelrolle des RKI als Forschungseinrichtung und Bundesbehörde. Als dem Bundesgesundheitsministerium unterstellte Behörde ist das Institut nicht vollständig unabhängig in seinen Entscheidungen5. Dies wurde besonders während der Corona-Pandemie deutlich, als das RKI als „wissenschaftliche Fassade“ für politische Entscheidungen gedient haben soll4. Personelle Verflechtungen Konkrete Interessenskonflikte… 

RemeGen: Telitacicept for the Treatment of Myasthenia Gravis in China

RemGen announced that the marketing application of Taicercept ® for the treatment of generalized myasthenia gravis (gMG) has been officially accepted by the Center for Drug Evaluation (CDE) of the China National Food and Drug Administration and has been included in the priority review and approval process. Myasthenia gravis (MG) is a rare chronic autoimmune disease that has been included in the First List of Rare Diseases in China. According to the Frost & Sullivan report, the global number of myasthenia gravis patients is expected to reach 1.5 million in 2025, and the number of patients in China is about 217,000. The disease involves immunoglobulin G (IgG) antibodies that disrupt synaptic transmission between nerves and muscles, leading to muscle weakness and, in severe cases, life threatening risks. More than 85% of patients develop generalized myasthenia gravis within 24 months of… 

Cyberangriff legt Pharmagroßhändler AEP lahm

Der Pharmagroßhändler AEP aus Alzenau wurde Opfer eines gezielten Cyberangriffs, der zu einer teilweisen Verschlüsselung der IT-Systeme führte[1]. Der Vorfall wurde am Montag entdeckt, woraufhin das Unternehmen sofort umfangreiche Schutzmaßnahmen einleitete[1]. Als Vorsichtsmaßnahme wurden alle Außenverbindungen getrennt und betroffene IT-Systeme heruntergefahren. Externe Experten für Cyber-Incidents und IT-Forensik wurden hinzugezogen, um das Ausmaß des Angriffs zu untersuchen[1]. Die Auswirkungen für die Kunden sind erheblich: Bestellungen können derzeit nicht angenommen werden, und die Dienstagslieferung musste ausfallen. Auch die Samstags- und Montagsaufträge konnten nicht ausgeliefert werden[1]. Das Unternehmen ist telefonisch nicht und per E-Mail nur sehr eingeschränkt erreichbar[1]. Trotz der schwerwiegenden Störung konnte AEP sicherstellen, dass die Covid-Impfstoffe aus der Bestellung der KW 43 am Dienstag bis 12 Uhr per Trans-o-flex ausgeliefert werden[1]. Apotheken mussten für ihre regulären Bestellungen vorübergehend auf alternative Großhändler ausweichen[1]. Das Unternehmen versichert, die Situation mit professioneller Unterstützung unter… 

Limbach Gruppe dominiert die Labormedizin

Labormedizinischer Riese: Limbach Gruppe dominiert deutsche Diagnostiklandschaft Die Limbach Gruppe hat sich seit ihrer Gründung 1979 in Heidelberg zum größten inhabergeführten Laborunternehmen Deutschlands entwickelt. Mit einem Jahresumsatz von 1,2 Milliarden Euro (2021) und über 7.700 Mitarbeitern ist das Unternehmen heute ein Schwergewicht der medizinischen Diagnostik[1][6]. Die unter der Führung der Limbach Verwaltungs SE stehende Gruppe umfasst 47 Tochterunternehmen in Deutschland und zwei weitere im Ausland. Mehr als 300 Fachärzte stehen als direkte Ansprechpartner für niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser zur Verfügung. Täglich werden über 3.000 verschiedene Laborparameter in den Einrichtungen der Gruppe analysiert[1][3]. Das Leistungsspektrum geht weit über die klassische Labormedizin hinaus. Unter der Marke Limbach Analytics betreibt die Gruppe an sieben Standorten Einrichtungen für Lebensmittel-, Wasser- und Umweltanalytik. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf der Pränataldiagnostik, wo die Gruppe in Kooperation mit dem Technologieführer Illumina nicht-invasive Pränataltests anbietet[1]. Am Hauptsitz… 

KI-Algorithmus erkennt Herzkrankheiten bei Hunden präzise

Forscher haben einen Algorithmus für maschinelles Lernen entwickelt, mit dem sich Herzgeräusche bei Hunden präzise erkennen lassen. Dabei handelt es sich um einen der Hauptindikatoren für Herzerkrankungen, von denen viele kleinere Rassen wie etwa King Charles Spaniels betroffen sind. Das von der Universität Cambridge geleitete Forschungsteam passte einen ursprünglich für Menschen entwickelten Algorithmus an und fand heraus, dass dieser anhand von Audioaufnahmen digitaler Stethoskope Herzgeräusche bei Hunden automatisch erkennen und klassifizieren konnte. In Tests erkannte der Algorithmus Herzgeräusche mit einer Sensibilität von 90 %, eine ähnliche Genauigkeit wie Kardiologen. Herzgeräusche sind ein wichtiger Indikator für eine Mitralklappenerkrankung, die häufigste Herzerkrankung bei erwachsenen Hunden. Etwa einer von 30 Hunden, die von einem Tierarzt untersucht werden, hat ein Herzgeräusch, wobei die Prävalenz bei kleinen Hunderassen und älteren Hunden höher ist. Da Mitralklappenerkrankungen und andere Herzerkrankungen bei Hunden so häufig sind, ist eine… 

Eine neue Chemie für CRISPR

CRISPR-Cas9 wird seit langem mit einer Art genetischer Schere verglichen, da es jeden gewünschten Abschnitt der DNA mit eleganter Präzision herausschneiden kann. Wie sich herausstellt, haben CRISPR-Systeme jedoch mehr als eine Strategie in ihrem Werkzeugkasten. Dieser Mechanismus wurde ursprünglich bei Bakterien entdeckt, wo er seit Äonen als adaptives Immunsystem fungiert. Bestimmte Einzeller setzen CRISPR auf natürliche Weise ein, um sich vor Viren (Phagen genannt) und anderen fremden genetischen Fragmenten zu schützen. Nun haben Forscher am Rockefeller  Laboratory of Bacteriology  unter der Leitung von  Luciano Marraffini und am Structural Biology Laboratory des MSKCC unter der Leitung von Dinshaw Patel entdeckt, wie ein CRISPR-System Eindringlinge nicht nur mit genetischen Scheren bekämpft, sondern auch als eine Art molekularer Schädlingsbekämpfer fungiert.  In einer kürzlich in  Cell publizierten Studie stellten die Wissenschaftler fest, dass dieses CRISPR-Cas10 genannte System ein virusinfiziertes Bakterium mit toxischen Molekülen überschwemmt…