KI-generierte Sensoren für die Früherkennung von Krebs
Die Früherkennung von Krebs könnte die Zahl der Krebstodesfälle drastisch senken, da Krebs im Frühstadium in der Regel leichter zu behandeln ist. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickeln Forscher des MIT und von Microsoft mithilfe künstlicher Intelligenz molekulare Sensoren zur Früherkennung. Die Forscher entwickelten ein KI-Modell zur Konstruktion von Peptiden (kurzen Proteinen), die von Enzymen namens Proteasen erkannt werden, welche in Krebszellen überaktiv sind. Mit diesen Peptiden beschichtete Nanopartikel können als Sensoren fungieren, die ein Signal abgeben, sobald krebsassoziierte Proteasen irgendwo im Körper vorhanden sind. Je nachdem, welche Proteasen nachgewiesen werden, könnten Ärzte die genaue Krebsart diagnostizieren. Diese Signale ließen sich mit einem einfachen Urintest nachweisen, der sogar zu Hause durchgeführt werden könnte. „Unser Fokus liegt auf der hochempfindlichen Erkennung von Krankheiten wie Krebs im Frühstadium, wenn die Tumorlast gering ist, oder auf der Früherkennung eines Rezidivs nach einer Operation“,…
