Heimtests verbessern die Darmkrebs-Screeningraten deutlich
Die Darmkrebsvorsorge ist ein wirksames Mittel, um die Krankheit frühzeitig zu erkennen, wenn sie am besten behandelbar ist. Dennoch wird sie bei Patienten, die ihre Grundversorgung in staatlich anerkannten Gesundheitszentren (FQHC) erhalten, zu wenig genutzt. Eine neue Studie von Forschern am UNC Lineberger Comprehensive Cancer Center hat gezeigt, dass eine gezielte Intervention die Screeningraten bei Patienten, die nicht aktuell an den empfohlenen Screenings teilnehmen, erheblich steigern kann. Die Forscher berichten in JAMA Network Open, dass das Versenden von Darmkrebs-Screening-Kits zum Heimgebrauch und die Bereitstellung einer koordinierten Nachsorge durch ein akademisches Krebszentrum die Screening-Abschlussraten im Vergleich zur üblichen Versorgung in FQHCs verdreifacht haben. Frühere Studien haben gezeigt, dass diese Art der Intervention in großen, integrierten Gesundheitssystemen wirksam ist. Ihre Wirkung war jedoch in FQHCs unbekannt, die als kleine, durch Zuschüsse finanzierte Einrichtungen arbeiten, oft unterfinanziert sind und als Sicherheitsnetz für die…



