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Long ring fingers can point to a love of alcohol

The length of your fingers may hold a vital clue to your drinking habits, according to a new study. There is evidence that alcohol consumption is influenced by prenatal sex steroids so experts from Swansea University and colleagues from the Medical University of Lodz decided to use a sample of students for their research into the subject. Their findings have just been published by prestigious online journal American Journal of Human Biology. They found relationships between high alcohol consumption and long 4th digits relative to 2nd digits. This showed that high prenatal testosterone relative to oestrogen is linked to high student alcohol consumption. Professor John Manning, of Swansea’s Applied Sports, Technology, Exercise and Medicine (A-STEM) research team, said: “Alcohol consumption is a major social and economic problem. Therefore, it is important to understand why alcohol use shows considerable differences across… 

Entzündliche Darmerkrankungen können 16 Jahre vor Ausbruch erkannt werden

Wissenschaftler der Universität Örebro haben bestimmte Proteinmuster im Blut identifiziert, die entzündliche Darmerkrankungen (IBD) bis zu 16 Jahre vor der Diagnose vorhersagen können. Insbesondere Morbus Crohn kann mit sehr hoher Genauigkeit erkannt werden.„Wir haben einen wichtigen Schritt getan, um diese Krankheiten in Zukunft in einem sehr frühen Stadium vorhersagen und verhindern zu können“, sagt Jonas Halfvarson, Professor für Gastroenterologie an der Universität Örebro in Schweden und leitender Forscher der Studie. Durch die Analyse von fast 800 Blutproben haben Forscher Proteinmuster identifiziert, die gesunde Personen von Personen unterscheiden, die später an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erkranken. Die Ergebnisse zeigen, dass eine bestimmte Kombination aus 29 Proteinen Morbus Crohn mit hoher Genauigkeit vorhersagen kann. Colitis ulcerosa erwies sich jedoch als etwas schwieriger vorherzusagen. „Auch bei Colitis ulcerosa gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen Veränderungen der Proteinmuster und dem späteren Krankheitsausbruch, aber… 

Kryoablation bei Patienten mit Vorhofflimmern

Neue Forschungsergebnisse belegen, dass die Kryoablation eine sichere und effektive Methode ist, um ein angeborenes offenes Foramen ovale (PFO, ein kleines Loch im Herzen) bei Patienten mit Vorhofflimmern (AF), die sich einer Pulmonalvenenisolation (PVI) unterziehen, in einem einzigen Eingriff zu schließen. Eine neue Studie in Heart Rhythm , dem offiziellen Journal der Heart Rhythm Society, der Cardiac Electrophysiology Society und der Pediatric & Congenital Electrophysiology Society, die von Elsevier veröffentlicht wurde, beschreibt diese alternative Methode zur konventionellen Behandlung mit dem Einsetzen eines perkutanen Metallgeräts zum Verschluss des PFO, die mit unerwünschten Ereignissen wie Infektionen und Herzrhythmusstörungen in Verbindung gebracht wird. https://www.heartrhythmjournal.com/article/S1547-5271(24)02682-1/fulltext

Karlsruhe schränkt Krankenhausvorbehalt bei Zwangsmaßnahmen ein

Die ausnahmslose Vorgabe, dass ärztliche Zwangsmaßnahmen im Rahmen eines stationären Aufenthalts in einem Krankenhaus durchgeführt werden müssen, ist verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt. Das entschied das Bundesverfassungsgericht am Dienstag mit fünf zu drei Stimmen. Das Gericht verpflichtete den Gesetzgeber, bis zum Ablauf des Jahres 2026 eine Neuregelung zu verabschieden. Bis dahin gilt das bisherige Recht fort. Widerspricht […] Karlsruhe schränkt Krankenhausvorbehalt bei Zwangsmaßnahmen ein

Professur für Neuromorphic Computing an der TU Braunschweig

Die Technischen Universität in Braunschweig hat Dr. habil. Thomas Kämpfe zum Professor an der Fakultät Elektrotechnik, Informationstechnik und Physik ernannt. In dieser Funktion wird Dr. Kämpfe die Professur für Neuromorphic Computing übernehmen. Am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS leitet er das Geschäftsfeld für »IoT/HPC-Komponenten und -Systeme« im Center Nanoelectronic Technologies. Mit seiner Expertise bringt der studierte Physiker und Elektrotechniker insbesondere wertvolle Kenntnisse in den Forschungsbereichen der Mikroelektronik und des In-Memory-Computings ein.

MHH: Innovative Therapie stoppt tödliche Hirnentzündung PML

Ein Team der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) setzt erfolgreich fremde Immunzellen gegen das humane JC-Virus ein und heilt Schwersterkrankte. Die progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) ist eine seltene, aber schwerwiegende Gehirninfektion. Sie zerstört das Hirngewebe allmählich und führt häufig innerhalb von wenigen Wochen zum Tod. Ausgelöst wird sie vom humanen Polyomavirus 2 – auch bezeichnet als John-Cunningham-(JC-)Virus. 2021 hat ein interdisziplinäres Team der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) um Professor Dr. Thomas Skripuletz, Oberarzt an der Klinik für Neurologie mit Klinischer Neurophysiologie, einen bahnbrechenden Weg gefunden, die Ausbreitung des Virus aufzuhalten. Seitdem bietet die Klinik eine Behandlung mit neuen Abwehrzellen an, die das Virus im Körper der Betroffenen zurückdrängen können. Diese direkt isolierte allogenen virusspezifischen DIAVIS-T-Zellen stammen aus dem Blut gesunder Menschen, die mit dem Virus infiziert waren. Sie verfügen über passgenaue Abwehrzellen aus der Gruppe der weißen Blutkörperchen. Die T-Lymphozyten erkennen… 

Kathrin Brockmann: Präsidentin der DPG sieht große Chancen für die Parkinson-Forschung

Die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V. (DPG) hat eine neue Präsidentin: Prof. Dr. Kathrin Brockmann. Die Neurowissenschaftlerin und Genetik-Expertin aus Tübingen tritt die Nachfolge von Prof. Joseph Claßen (Leipzig) an, der den zweiten Vorsitz übernimmt. Als dritte Vorsitzende wurde Prof. Brit Mollenhauer (Kassel) neu in den Vorstand gewählt. Prof. Carsten Eggers (Bottrop) und Prof. Lars Tönges (Bochum) behalten ihre Ämter als Schriftführer und Schatzmeister. Die neue DPG-Präsidentin setzt auf Synergien durch verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Highlight-Veranstaltungen, wie der Workshop „Genetics in Parkinson´s disease“ am 10./11. April 2025 in Tübingen und der Deutsche Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen im Frühjahr 2026 in Leipzig, sind zentrale Plattformen für den fachlichen Austausch. Große Projekte der Forschungsförderung, wie der „Leuchtturm-Projektverbund Parkinson“ der von der DPG gegründeten Parkinson Stiftung, geben der Parkinson-Forschung weitere Impulse. Prof. Brockmann betont zudem… 

Uni Magdeburg als Standort neurowissenschaftlicher Spitzenforschung gestärkt

Sonderforschungsbereichs 1436 An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird die neurowissenschaftliche Spitzenforschung im Sonderforschungsbereich (SFB) 1436 „Neuronale Ressourcen der Kognition“ fortgesetzt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG stellt dafür mehr als 12 Millionen Euro zur Verfügung. Ab dem 1. Januar 2025 startet somit die nächste Förderphase des SFB, in der über 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 20 Einzelprojekten zentrale Fragen zur Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns untersuchen werden. Im Zentrum des Forschungsprojekts steht die Frage, welche neurobiologischen Mechanismen unsere kognitiven Fähigkeiten begrenzen – insbesondere bei Alterungsprozessen und Erkrankungen wie Alzheimer. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen ihre Erkenntnisse dafür einsetzen, die Reserven unseres Gehirns künftig gezielt zu mobilisieren und damit das Gedächtnis, das Lernen und die Aufmerksamkeit nachhaltig zu stärken.

HIV-Prävention: Neues Medikament verspricht Revolution

Ein neues HIV-Medikament des Pharmaunternehmens Gilead Sciences könnte einen Wendepunkt im globalen Kampf gegen AIDS markieren. Der Kapsid-Inhibitor Lenacapavir, der nur zweimal jährlich verabreicht werden muss, hat in Studien bemerkenswerte Ergebnisse gezeigt[1]. Globale Verfügbarkeit gesichert Das Unternehmen hat bereits Schritte unternommen, um den weltweiten Zugang zum Medikament zu gewährleisten. Durch nicht-exklusive, freiwillige Lizenzvereinbarungen wird das Präparat in 120 Ländern mit hoher HIV-Inzidenz verfügbar sein[1]. Diese Vereinbarungen ermöglichen anderen Herstellern die kostengünstige Produktion und den Vertrieb des patentgeschützten Medikaments[1]. Zulassungsprozess und Zeitplan Aktuell ist Lenacapavir nur für die Behandlung von Patienten zugelassen, bei denen andere HIV-Therapien aufgrund von Resistenzen nicht mehr wirken. Die Zulassung als Präexpositionsprophylaxe (PrEP) wird im ersten Halbjahr 2025 bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) beantragt[1]. Bedeutung für die globale AIDS-Bekämpfung Die Entwicklung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: UNAIDS strebt an, die HIV-Epidemie bis 2030 weitgehend zu beenden. Derzeit… 

Trump nominiert Dave Weldon für CDC Chefposten

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat den ehemaligen Kongressabgeordneten Dr. Dave Weldon als neuen Direktor der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) nominiert. Der 71-jährige Mediziner und Militärveteran soll die wichtigste Gesundheitsbehörde der USA unter der Leitung des künftigen Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr. führen[1]. Hintergrund und Qualifikationen Weldon, ein Internist mit über 40 Jahren Berufserfahrung, vertrat Florida von 1995 bis 2009 im Kongress. Er diente von 1981 bis 1987 in der US-Army und anschließend bis 1992 in der Army Reserve[1]. Seine medizinische Ausbildung absolvierte er in New York, bevor er nach Florida zog[2]. Kontroverse Positionen Während seiner Zeit im Kongress vertrat Weldon umstrittene Ansichten zur Impfsicherheit. Er behauptete, dass Thiomersal, ein Konservierungsmittel in Impfstoffen, für einen Anstieg von Autismusfällen verantwortlich sei. Wakefield et al. veröffentlichten 1998 in der renommierten medizinischen Fach­zeitschrift The Lancet eine Untersuchung, die einen Zusammenhang…