HPLC: Schlüsseltechnologie der Labormedizin
Die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer unverzichtbaren Analysemethode in der Labormedizin entwickelt. Diese Technik ermöglicht die präzise Trennung, Identifizierung und Quantifizierung verschiedener Substanzen in komplexen biologischen Proben. Das Grundprinzip der HPLC basiert auf der Interaktion zwischen einer mobilen flüssigen Phase (Eluent) und einer stationären festen Phase in einer Trennsäule. Die zu analysierende Probe wird in den Eluenten injiziert und unter hohem Druck (typischerweise 50-400 bar) durch die Säule gepumpt[1]. Die Säule ist mit einem feinkörnigen Material gefüllt, meist Kieselgel, das die stationäre Phase bildet. Die verschiedenen Komponenten der Probe interagieren unterschiedlich stark mit der stationären Phase, was zu unterschiedlichen Retentionszeiten führt[4]. In der Labormedizin wird die HPLC für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Eine wichtige Rolle spielt sie beim Therapeutischen Drug Monitoring (TDM), bei dem Medikamentenspiegel im Blut bestimmt werden. Dies ist besonders relevant bei…







