Zum Inhalt springen

Ozontherapie hilft bei durch Sepsis verursachtem Lungenversagen

Sepsis, eine schwere und oft tödliche Komplikation einer Infektion, ist eine der Hauptursachen für ALI und akutes Atemnotsyndrom (ARDS). Diese Erkrankungen, die mit hohen Sterblichkeitsraten einhergehen, bleiben aufgrund des Mangels an wirksamen Therapien schwierig zu behandeln. NETs spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Sepsis, da sie an der Abfangung von Krankheitserregern beteiligt sind, aber auch übermäßige Entzündungen auslösen und so die Lungenschädigung verschlimmern können. Die Komplexität der durch Sepsis verursachten ALI, die durch das Zusammenspiel von Entzündung, Immundysregulation und Gerinnung verursacht wird, erfordert innovative Therapiestrategien, um diesen kritischen Zustand besser behandeln zu können. In einer Studie (DOI: 10.7555/JBR.38.20240038) der Nanjing Medical University haben Forscher auf diesem Gebiet bedeutende Fortschritte erzielt. Die am 28. November 2024 im Journal of Biomedical Research veröffentlichte Studie beschreibt im Detail, wie die medizinische Ozontherapie auf die AMPK/SR-A1-Achse abzielt, um NETs effektiv zu beseitigen… 

Telemedizin-Diagnose versagt bei Mandelentzündung

Laut einer Studie der Universität Göteborg reichen digitale Gesundheitskonsultationen für eine sichere Beurteilung einer Mandelentzündung nicht aus. Die Zuverlässigkeit wird nicht ausreichen, wodurch das Risiko einer Über- oder Unterbehandlung von Halsschmerzen steigt.Mandelentzündungen sind ein häufiger Grund für Arztbesuche und Antibiotika-Verschreibungen in der Grundversorgung. Um festzustellen, ob ein Patient Antibiotika benötigt, verwenden Ärzte die sogenannten Centor-Kriterien für Mandelentzündungen. Zu den Kriterien gehören Fieber, empfindliche und geschwollene Lymphknoten in den Kieferwinkeln und eine Untersuchung der Mandeln.Es war jedoch unklar, wie gut diese Kriterien bei digitalen Gesundheitskonsultationen im Vergleich zu herkömmlichen persönlichen Konsultationen beurteilt werden können. Dieser Mangel an wissenschaftlichen Beweisen wird zu einem wachsenden Problem, da digitale Gesundheitskonsultationen immer häufiger werden.Digitale vs. körperliche UntersuchungDie aktuelle Studie, die in der Zeitschrift Infectious Diseases veröffentlicht wurde, untersucht, ob digitale Untersuchungen bei der Bestimmung, ob eine Antibiotikabehandlung gerechtfertigt ist, genauso zuverlässig sind wie körperliche Untersuchungen.… 

Bundesärztekammer warnt vor Feuerwerksverletzungen an Silvester

Zum heutigen Verkaufsstart von Silvester-Feuerwerk fordert Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt die Innenpolitikerinnen und -politiker in Bund und Ländern dazu auf, ein Verbot des privaten Gebrauchs von Pyrotechnik auf den Weg zu bringen: „Dieses Thema muss endlich angegangen und auf die Tagesordnung der nächsten Innenministerkonferenz gesetzt werden. Bleibt die Politik weiter untätig, trägt sie mit dazu bei, dass sich Jahr für Jahr tausende Menschen durch Silvester-Feuerwerk verletzen und mitunter Ärztinnen und Ärzte, Rettungs- und Ordnungskräfte mit Knallkörpern bedroht oder tätlich angegriffen werden.“ Der falsche, fahrlässige und alkoholisiert beeinträchtigte Umgang mit Böllern und Raketen führe zu teils schweren Verletzungen und belaste die ohnehin hoch frequentierten Notaufnahmen der Kliniken. „Gerade Verletzungen an Augen und Ohren häufen sich in der Silvesternacht. Besonders erschreckend ist, dass viele Kinder und Jugendliche zu Opfern werden. Auch leiden Menschen mit Atemwegserkrankungen, Schwangere und Menschen mit (Kriegs-)Traumata unter dem… 

Sicherheitslücken in der elektronischen Patientenakte 3.0 aufgedeckt

Sicherheitsexperten haben auf dem 38. Chaos Communication Congress (38C3) gravierende Sicherheitslücken in der elektronischen Patientenakte (ePA) 3.0 nachgewiesen[1]. Das berichtet das Fachmagazin Heiße Online. Die Forscher Martin Tschirsich und Bianca Kastl zeigten, dass der Zugriff auf bis zu 70 Millionen Patientenakten durch mehrere Schwachstellen möglich ist[1]. Besonders kritisch ist die unkontrollierte Ausgabe von Gesundheitskarten. In nur 10 bis 20 Minuten konnten die Experten durch simple Telefonanrufe bei Krankenkassen elektronische Gesundheitskarten auf fremde Namen bestellen[1]. Da die neue Version der ePA keine PIN mehr für den Zugang in der Praxis erfordert, reicht der physische Besitz einer solchen Karte für den Zugriff[1]. Die Sicherheitsforscher konnten zudem durch SQL-Injection-Angriffe und gefälschten IT-Support Zugang zu den Systemen erlangen. Ein einziger kompromittierter Praxiszugang ermöglicht dabei den Zugriff auf bis zu 1.500 Patientenakten[1]. Die Experten fordern nun eine unabhängige Bewertung der Sicherheitsrisiken und eine transparentere Kommunikation… 

Palo Alto Networks warnt vor CVE-2024-3393 Sicherheitslücke

Palo Alto Networks warnt, dass Hacker die Denial-of-Service-Sicherheitslücke CVE-2024-3393 ausnutzen, um den Firewall-Schutz durch einen erzwungenen Neustart zu deaktivieren. Wird das Sicherheitsproblem jedoch wiederholt ausgenutzt, wechselt das Gerät in den Wartungsmodus und es sind manuelle Eingriffe erforderlich, um den Normalbetrieb wiederherzustellen. Laut Palo Alto Networks kann die Schwachstelle von einem nicht authentifizierten Angreifer ausgenutzt werden, indem er ein speziell gestaltetes, bösartiges Paket an ein betroffenes Gerät sendet. Das Problem betrifft nur Geräte, bei denen die Protokollierung „DNS-Sicherheit“ aktiviert ist, während die von CVE-2024-3393 betroffenen Produktversionen unten angezeigt werden.

Vogelgrippe auch für Hunde ansteckend

Die Vogelgrippe stellt für Hunde aktuell nur ein geringes Gesundheitsrisiko dar. Hunde können sich zwar mit dem Vogelgrippevirus infizieren, dies kommt jedoch sehr selten vor[1]. Eine Infektion erfolgt hauptsächlich durch intensiven Kontakt mit erkrankten Vögeln, wobei eine hohe Viruslast für eine Übertragung erforderlich ist[9]. Infektionswege und Verlauf Der Krankheitsverlauf bei Hunden ist meist mild oder asymptomatisch, in seltenen Fällen können jedoch Atemwegserkrankungen auftreten[1]. Theoretisch können Hunde das Virus weiterverbreiten, auch wenn sie selbst nicht schwer erkranken[1]. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch direkten Kontakt mit infizierten Vögeln oder deren Ausscheidungen[4]. Präventionsmaßnahmen Zum Schutz der Hunde empfehlen Experten folgende Vorsichtsmaßnahmen:– Kontakt mit toten oder kranken Vögeln vermeiden– Leinenpflicht in ausgewiesenen Risikogebieten beachten– Kein rohes Geflügel verfüttern– Pfoten nach Spaziergängen reinigen[1][3] In Sperrzonen, die sich 3 km um Fundorte infizierter Tiere erstrecken, gilt ein striktes Freilaufverbot für Hunde[3]. Diese Maßnahmen dienen weniger dem… 

Vogelgrippe in den USA außer Kontrolle

Die Vogelgrippe-Situation in den USA spitzt sich weiter zu. In Louisiana wurde nun der erste schwere H5N1-Fall bei einem Menschen registriert, der nach Kontakt mit kranken Vögeln ins Krankenhaus eingeliefert werden musste[1][3]. Seit April 2024 wurden insgesamt 61 menschliche Infektionen dokumentiert, die bisher meist mild verliefen[1]. Besonders besorgniserregend ist die Ausbreitung des Virus auf verschiedene Säugetierarten. Wissenschaftler der Cornell University haben nachgewiesen, dass sich das H5N1-Virus von infizierten Milchkühen auf Katzen und Waschbären übertragen hat[2]. Die Tiere infizierten sich vermutlich durch den Konsum von Rohmilch erkrankter Kühe[4]. Im Los Angeles County sind kürzlich zwei Katzen nach dem Verzehr von kontaminierter Rohmilch verstorben[9]. Kalifornien hat aufgrund der dramatischen Situation bereits den Notstand ausgerufen. Landesweit sind über 860 Milchviehherden in 16 Bundesstaaten betroffen[7]. Obwohl das Übertragungsrisiko auf Menschen derzeit als gering eingestuft wird, warnen Experten vor möglichen weiteren Virusmutationen[6]. Pasteurisierte Milch gilt… 

Immuntherapie besiegt Brustkrebs Stadium 4

Die jüngsten Fortschritte in der Krebsbehandlung demonstrieren weiterhin das transformative Potenzial innovativer Therapien zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse von Patienten. Einem Bericht der New York Post zufolge hat eine Stadium-4-Brustkrebspatientin in den USA innerhalb von sechs Wochen eine vollständige Remission durch einen neuartigen Immuntherapieansatz erreicht. In der Zwischenzeit wurde in Europa eine schottische Frau erste Empfängerin eines personalisierten mRNA-Krebsimpfstoffs , der ihr Immunsystem auf die Krebszellen ausrichtet und einen wichtigen Schritt in Richtung präziserer, weniger toxischer Behandlungen darstellt. Diese Durchbrüche zeigen den dynamischen Charakter der Onkologieforschung und das Engagement, Patienten weltweit bahnbrechende Therapien zur Verfügung zu stellen. Zu den wichtigsten Akteuren, die diese Entwicklungen vorantreiben, gehören Oncolytics Biotech Inc. (NASDAQ: ONCY) (TSX: ONC), Cargo Therapeutics, Inc. (NASDAQ: CRGX), Immuneering Corporation (NASDAQ: IMRX), RenovoRx, Inc. (NASDAQ: RNXT) und Repare Therapeutics Inc. (NASDAQ: RPTX). Wie der Artikel weiter ausführt, hat der Onkologiesektor beträchtliche… 

Erster implantierbarer Mikrosensor gegen Herzinsuffizienz

Microtech, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Medinol Inc. und führend in der globalen MedTech-Forschung und -Entwicklung, gab bekannt, dass sie klinische Studien am Menschen mit ihrer Mikrosensor-Plattform begonnen hat, und zwar in einer Studie zur Messung des Vorhofdrucks, der für die Behandlung von Herzversagen wichtig ist. Die erste Implantation wurde kürzlich von Prof. Erez Sharoni im Beilinson Medical Center in Petah-Tikva, Israel, durchgeführt. Die implantierbare Mikrosensor-Plattform von Microtech ist der Höhepunkt jahrzehntelanger Entwicklung einer neuen Klasse von Sensortechnologie, die nicht nur als eigenständiges Gerät verwendet werden kann, sondern auch in jedes bestehende Gerät integriert werden kann. Aufgrund ihrer Größe im Submillimeterbereich, ihrer völlig passiven Funktion und der externen Kommunikation über Ultraschall ermöglicht es diese Technologie, bestehende Implantate in intelligente Geräte zu verwandeln, die in der Lage sind, Daten zu sammeln und mehrere Funktionen gleichzeitig zu erfüllen.

Kassen fordern Verbot der Bevorzugung von Privatversicherten

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen fordert die nächste Bundesregierung auf, die Bevorzugung von Privatversicherten gegenüber Kassenpatienten bei der Terminvergabe gesetzlich zu unterbinden. „Wer echte Gleichbehandlung will, sollte dafür sorgen, dass bei der Terminvergabe nicht mehr danach gefragt werden darf, ob jemand gesetzlich oder privat versichert ist“, sagte die stellvertretende Verbandschefin Stefanie Stoff-Ahnis dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. […] Kassen fordern Verbot der Bevorzugung von Privatversicherten