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DNA-markierte Goldnanopartikel zur gezielten Krebsbehandlung

Ein Forscherteam der National University of Singapore (NUS) hat eine neuartige Methode entwickelt, um die Präzision der Krebsbehandlung mithilfe von Goldnanopartikeln zu verbessern, die mit DNA-Barcodes markiert sind. Unter der Leitung von Assistenzprofessor Andy Tay von der Abteilung für Biomedizintechnik des College of Design and Engineering und des Institute of Health Innovation & Technology der NUS zeigt die Studie, wie Goldnanopartikel mit bestimmten Formen, beispielsweise Dreiecken, sich hervorragend für die Abgabe therapeutischer Nukleinsäuren und die Erwärmung von Tumorzellen während der photothermischen Therapie eignen. Diese Erkenntnisse decken die ausgeprägten Vorlieben von Tumorzellen für bestimmte Nanopartikelkonfigurationen auf, was die Entwicklung personalisierter Krebsbehandlungen ermöglichen könnte, die sicherer und wirksamer sind. Die neuartige Technik des Teams, die in einem am 24. November 2024 in Advanced Functional Materials veröffentlichten Artikel ausführlich beschrieben wird , ermöglicht ein Hochdurchsatz-Screening von Nanopartikelformen, -größen und -modifikationen und reduziert so… 

Blood Biomarkers for the Diagnosis of Transient Ischemic Attacks

Announcing a new article publication for Cardiovascular Innovations and Applications journal. Accurate diagnosis of transient ischemic attacks (TIAs) is challenging. This study was aimed at analyzing blood biomarkers to distinguish TIAs from mimics.The levels of eight candidate biomarkers were measured in 234 patients with suspected TIA, 103 of whom had TIA and 131 of whom had mimics. We compared the groups, examined the effects of the biomarkers via logistic regression, compared models with likelihood ratio tests, assessed predictive accuracy with receiver operating characteristic analysis, and optimized cutoff values with the PanelomiX algorithm. ApoC-III, IL-6, and vWF were the most effective biomarkers in discriminating TIAs from mimics after adjustment for clinical variables. The area under the curve was 0.73 for ApoC-III; 0.74 for IL-6; 0.74 for vWF; and 0.72 for the clinical model. The likelihood ratio test indicated that these biomarkers… 

Multiple Sclerosis after mRNA vaccine: Looking for victims

LabNews is looking for patients who have developed multiple sclerosis within three years after vaccination with a Covid-19 mRNA vaccine. Those affected can contact us via the contact details on our website. Please note that we need to verify both the identities and the authenticity of the patient files before we can publish your case. Contact us: redaktion@lab-news.de

Germany First: Das Ausland kauft zunehmend  Deutschlands Labormedizin auf

Der australische Gesundheitskonzern Sonic Healthcare steht exemplarisch für die zunehmende Marktkonzentration. Mit der geplanten Übernahme der LADR Laborgruppe Dr. Kramer & Kollegen für 423 Millionen Euro verstärkt der Konzern seine Marktposition erheblich[1]. LADR erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 370 Millionen Euro bei einem EBITDA von 50 Millionen Euro[7]. Die Übernahme umfasst auch eine 15-prozentige Beteiligung an einem weiteren deutschen Laborunternehmen[1]. Sonic Healthcare hatte bereits zuvor die MVZ Medizinische Laboratorien Düsseldorf für 180 Millionen Euro erworben und plant zudem die Übernahme der Diagnosticum-Partnergesellschaft mit 15 Standorten und über 650 Mitarbeitern[10]. Konzentration im Labormarkt Die Marktkonzentration zeigt sich in beeindruckenden Zahlen: Aktuell sind nur noch 1.105 aktive Fachärzte für Labormedizin in Deutschland registriert[13]. Der Anteil der Krankenhäuser mit eigener Laborabteilung ist seit 2000 von 23% auf etwa 19% gesunken[14]. Auswirkungen auf die Versorgung Eine Studie des IGES Instituts belegt die wirtschaftlichen Folgen: Arztpraxen… 

Worse Than the Disease? Reviewing Some Possible Unintended Consequences of the mRNA Vaccines Against COVID-19

“ We finish by addressing a common point of debate, namely, whether or not these vaccines could modify the DNA of those receiving the vaccination. While there are no studies demonstrating definitively that this is happening, we provide a plausible scenario, supported by previously established pathways for transformation and transport of genetic material, whereby injected mRNA could ultimately be incorporated into germ cell DNA for transgenerational transmission. We conclude with our recommendations regarding surveillance that will help to clarify the long-term effects of these experimental drugs and allow us to better assess the true risk/benefit ratio of these novel technologies.“ Stephanie SeneffComputer Science and Artificial Intelligence Laboratory, MIT, Cambridge MA, 02139, USA Greg NighNaturopathic Oncology, Immersion Health, Portland, OR 97214, USA DOI: https://doi.org/10.56098/ijvtpr.v2i1.23

Concern about the Effectiveness of mRNA Vaccination Technology and Its Long-Term Safety: Potential Interference on miRNA Machinery

Abstract:After the outbreak of the pandemic due to COVID-19 infection, several vaccines were developed on short timelines to counteract the public health crisis. To allow the administration of mRNA vaccines through a faster-paced approval process, the Emergency Use Authorization (EUA) was applied. The Ba.5 (omicron) variant of SARS-CoV-2 is the predominant one at this moment. Its highly mutable single-stranded RNA genome, along with its high transmissivity, generated concern about the effectiveness of vaccination. The interaction between the vaccine and the host cell is finely regulated by miRNA machinery, a complex network that oversees a wide range of biological processes. The dysregulation of miRNA machinery has been associated with the development of clinical complications during COVID-19 infection and, moreover, to several human pathologies, among which is cancer disease. Now that in some areas, four doses of mRNA vaccine have been administered,… 

Labor: Blutwerte können Glaukom anzeigen

Die Analyse von Blutwerten gewinnt in der modernen Augenheilkunde zunehmend an Bedeutung. Während Blutuntersuchungen in anderen medizinischen Bereichen längst Standard sind, zeigt sich nun auch ihr wertvoller Beitrag zur Diagnose von Augenerkrankungen[6]. Besonders aufschlussreich sind serologische Untersuchungen, bei denen spezifische Antikörper im Blutserum nachgewiesen werden können. Diese ermöglichen die Identifikation verschiedener Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze, die Augenerkrankungen verursachen können[4]. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Analyse der Gerinnungswerte vor Augenoperationen. Die Bestimmung des Quick-Wertes und der partiellen Thromboplastinzeit gibt Aufschluss über mögliche Blutungsrisiken[4]. Auch Entzündungsmarker wie das C-reaktive Protein und die Blutsenkungsgeschwindigkeit liefern wichtige diagnostische Hinweise. Besonders interessant sind neue Forschungsergebnisse zu Glaukom-Patienten. Bei ihnen wurden veränderte Zitrat-Spiegel und eine andere Zusammensetzung der Autoantikörper festgestellt[6]. Diese Erkenntnisse könnten künftig zu verbesserten Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten führen. Die Durchblutung des Auges selbst lässt sich mittels farbkodierter Dopplersonographie untersuchen. Diese spezielle… 

FDA genehmigt revolutionären STI-Schnelltest von Roche

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat dem Pharmaunternehmen Roche die Zulassung für einen innovativen Multiplex-Test zur Diagnose sexuell übertragbarer Infektionen (STI) erteilt[1]. Der „cobas liat Multiplex-Test“ ermöglicht die gleichzeitige Diagnose von Chlamydien, Gonorrhoe und Mycoplasma genitalium aus einer einzigen Probe[1]. Das neue Testsystem liefert dank PCR-Technologie Ergebnisse innerhalb von 20 Minuten und zeichnet sich durch ein geschlossenes System mit geringem Kontaminationsrisiko aus[1]. Die Verbindung zur Softwareplattform „cobas infinity edge“ ermöglicht zudem Fernwartung und automatische Updates[1]. Matt Sause, CEO von Roche Diagnostics, betont die revolutionäre Bedeutung dieser Point-of-Care-Tests für das Management von STIs[1]. Der „Test-to-Treat“-Ansatz ermöglicht eine unmittelbare Behandlung nach der Diagnose, was die Therapieerfolge verbessern und die Ausbreitung der Infektionen eindämmen soll[1]. Die WHO verzeichnet jährlich über eine Million STI-Erkrankungen bei Menschen zwischen 15 und 49 Jahren, wobei die meisten Fälle asymptomatisch verlaufen[1]. Unbehandelte Infektionen können zu schwerwiegenden Komplikationen wie Unfruchtbarkeit führen… 

Hautkrebs: Ferroptose ist Treiber des Osteozytensterbens bei Melanom-Knochenmetastasen

Das Melanom, eine der aggressivsten Formen von Hautkrebs, metastasiert häufig in die Knochen und verursacht einen starken Knochenverlust, ein erhöhtes Risiko von Knochenbrüchen und erhebliche Schmerzen. Knochenmetastasen sind mit schlechten Überlebensraten und einer deutlich reduzierten Lebensqualität verbunden. Osteozyten, die am häufigsten vorkommenden Zellen im Knochen, sind für die Erhaltung der Knochenstruktur und die Regulierung des Knochenumbaus von wesentlicher Bedeutung. Ihre Rolle bei der Zerstörung des Knochens bei der Melanommetastasierung bleibt jedoch unklar. Das Verständnis der molekularen Mechanismen, die das Absterben der Osteozyten antreiben, ist entscheidend für die Entwicklung wirksamer Behandlungen für Melanom-induzierte Knochenmetastasen, eine Erkrankung, die sowohl für Forscher als auch für Kliniker eine große Herausforderung darstellt. In einer kürzlich in Studie (DOI: 10.1038/s41413-024-00384-y), die am 16. Januar 2025 in Bone Research veröffentlicht wurde, haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Ferroptose als primären Mechanismus für das Absterben von Osteozyten bei Melanom-Knochenmetastasen enthüllt. Diese… 

Sorafenib: Chemotherapeutikum verursacht Muskelschwund

Sorafenib wird unter anderem beim Leberzellkarzinom (HCC) und beim Nierenzellkarzinom (RCC) eingesetzt. Das Chemotherapeutikum gehört zu den sogenannten Tyrosinkinase-Inhibitoren, welche für die Tumorentwicklung wichtige chemische Botenstoffe angreifen. Sorafenib richtet sich zum einen gegen mehrere am Zellwachstum beteiligte Enzyme, zum anderen gegen die vom Tumor selbst ausgelöste Bildung neuer Blutgefäße, mit der Tumoren ihre Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen sicherstellen. Gleichzeitig greift Sorafenib in die epigenetische Regulation in muskelspezifischen Genen ein. Epigenetik beschreibt Mechanismen, die nicht die Gene selbst, sondern ihre Aktivität beeinflussen. So steuern epigenetische Prozesse, welche Gene an- oder ausgeschaltet werden und haben damit auch Einfluss darauf, ob und wann eine Krankheit ausbricht oder eben nicht. Durch epigenetische Mechanismen reagieren Zellen unter anderem auf Umwelteinflüsse. Im Fall von Sorafenib haben die Forschenden einen ungewöhnlichen molekularen Mechanismus in der Transkription aufgedeckt, also beim Ablesen der für die Muskelfasern betreffenden DNA-Abschnitte…