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RSV: Erst Nasenbakterien machen Kinder schwerer krank

Das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) ist eine der häufigsten Ursachen für Infektionen der unteren Atemwege bei Kindern unter zwei Jahren und führt weltweit zu einer erheblichen Morbidität und einer hohen wirtschaftlichen Belastung der Gesundheitssysteme. Trotz der weiten Verbreitung von RSV ist die Beziehung zwischen Atemwegsbakterien und RSV-Infektionen noch wenig erforscht. Die Wechselwirkungen zwischen Viren und dem Mikrobiom – insbesondere in den frühen Stadien der Infektion – sind von entscheidender Bedeutung, da sie die Immunantwort und den Krankheitsverlauf beeinflussen können. Studien haben jedoch unterschiedliche Ergebnisse in Bezug darauf gezeigt, wie spezifische bakterielle Profile den Schweregrad der RSV-Infektion beeinflussen, was auf die Notwendigkeit umfassenderer Forschung zur Klärung dieser komplexen Dynamik hinweist. Eine neue Übersichtsarbeit (DOI: 10.1002/pdi3.97), die vom Children’s Hospital of Chongqing Medical University geleitet und in Pediatric Discovery am 16. Juli 2024 veröffentlicht wurde, wirft einen genaueren Blick darauf, wie Atemwegsbakterien die… 

Neuronoff Secures $5 Million in DOD and NIH Funding For New Minimally Invasive Neuromodulation Platform

Neuronoff, Inc., a pioneer in minimally invasive neuromodulation solutions, today announced two major funding milestones totaling $5 million to advance its innovative Injectrode® technology. The Department of Defense (DOD) has recommended $1.73 million to fund a clinical randomized controlled trial (RCT) for the treatment of neurogenic bladder following spinal cord injury, while the National Institutes of Health (NIH) has awarded $3.2 million to support preclinical research in overactive bladder treatment. The DOD funding will support a clinical randomized controlled trial in collaboration with the University of Texas Health Science Center in Houston, TX. This three-year clinical evaluation, titled „Home Neuromodulation for Neurogenic Bladder Management in Spinal Cord Injury: A Hybrid Implementation-Effectiveness Trial,“ will assess the Injectrode’s safety and efficacy when implanted along the tibial nerve in individuals with Spinal Cord Injury (SCI). The study introduces Injectrode Tibial Nerve Stimulation (iTNS), evaluating its implantation process, measuring treatment effects… 

Erster monoklonaler Anti-PD-1-Antikörper für die Behandlung von ES-SCLC in Europa zugelassen

Accord Healthcare Limited (Accord) gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission (EC) das Anti-PD-1-mAb Serplulimab, das in Europa unter dem Namen Hetronifly® vermarktet wird, offiziell für die Verwendung in Kombination mit Carboplatin und Etoposid als Erstlinienbehandlung für ES-SCLC zugelassen hat. Damit ist er der erste monoklonale Anti-PD-1-Antikörper, der in Europa für die Behandlung von ES-SCLC zugelassen wurde. Serplulimab wurde von Henlius Biotech entwickelt. Im Jahr 2023 ging Henlius eine Zusammenarbeit mit Intas Pharmaceuticals ein und gewährte Intas die exklusiven Rechte zur Entwicklung und Vermarktung von Serplulimab in über 50 Ländern in Europa und Indien. Diese jüngste Genehmigung gilt für alle 27 EU-Mitgliedstaaten sowie für die Länder des Europäischen Wirtschaftsraums, einschließlich Norwegen, Island und Liechtenstein. Die Vermarktung in Europa wird von Accord geleitet. Im Dezember 2022 erhielt Serplulimab von der Europäischen Kommission den Orphan-Drug-Status für die Behandlung von SCLC; dieser wurde… 

Politikversagen: Jeder zehnte Krankenhausarzt wird getreten und geschlagen

Die Politik versprach Abhilfe – nichts ist passiert: Zwölf Prozent der Ärztinnen und Ärzte in Kliniken sind häufig mit Beschimpfungen, Beleidigungen und anderen Formen verbaler Gewalt im beruflichen Umfeld konfrontiert; bei einem Drittel kommen solche verbalen Gewalterfahrungen manchmal vor. Körperliche Gewalt im beruflichen Umfeld, beispielsweise in Form von Schlägen oder Tritten, erleben zehn Prozent der Ärztinnen und Ärzte gegen sich oder andere Mitarbeitende „manchmal“ und zwei Prozent „häufig“. 41 Prozent berichten über eine Gewaltzunahme in den vergangenen fünf Jahren. Das geht aus der Mitgliederbefragung MB-Monitor 2024 des Marburger Bundes hervor, an der in der Zeit vom 27. September 2024 bis zum 27. Oktober 2024 bundesweit 9.649 angestellte Ärztinnen und Ärzte teilgenommen haben. „Die Umfrage-Ergebnisse zu den Gewalterfahrungen von Ärztinnen und Ärzten sind ein Alarmsignal. Ärzte stehen ohnehin täglich unter enormem Druck. Lange Arbeitszeiten, hohe Verantwortung und der ständige Kontakt mit… 

Augenkrebs – Diagnose, Laborwerte, Biomarker

Augenkrebs kann in verschiedenen Bereichen des Auges auftreten und manifestiert sich durch unterschiedliche Symptome, die oft erst spät bemerkt werden. Die häufigsten Anzeichen sind Sehstörungen, Augenschmerzen, Rötungen oder Reizungen des Auges sowie Schwellungen im Augenbereich[1]. Besonders tückisch ist, dass die Erkrankung im frühen Stadium meist keine Beschwerden verursacht. UV-Strahlung gilt als einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung von Augentumoren[3]. Auch genetische Veranlagungen spielen eine wichtige Rolle, insbesondere beim Retinoblastom, einer seltenen Form des Augenkrebses, die vorwiegend bei Kindern auftritt[2]. Die Diagnose erfolgt durch verschiedene Untersuchungsmethoden, wobei Laborwerte allein keine eindeutige Diagnose ermöglichen. Ein großes Blutbild kann lediglich Hinweise auf Organfunktionsstörungen geben[5]. Spezifische Tumormarker wie AFP, CA 15-3 oder CEA können ergänzende Informationen liefern, sind aber nicht ausreichend für eine sichere Diagnosestellung[5]. Die Behandlungsoptionen sind vielfältig und werden individuell angepasst. Sie reichen von operativen Eingriffen über Strahlentherapie bis hin zur Chemotherapie[2].… 

Laborwerte bei Magenkrebs: Wichtige Indikatoren für Diagnose und Verlauf

Die Diagnose von Magenkrebs stellt Ärzte vor besondere Herausforderungen, da die Erkrankung oft erst spät erkannt wird. Während Laboruntersuchungen allein keine eindeutige Diagnose ermöglichen, spielen sie dennoch eine wichtige Rolle bei der Erkennung und Verlaufskontrolle der Erkrankung[1][2]. Im Fokus der Blutuntersuchungen stehen besonders die sogenannten Tumormarker. Diese speziellen Proteine werden von Krebszellen produziert und können im Blut nachgewiesen werden. Bei Magenkrebs sind vor allem die Marker CEA (Carcinoembryonales Antigen), CA 72-4 und CA 19-9 von Bedeutung[1]. Allerdings können diese Werte auch bei gesunden Menschen erhöht sein, weshalb sie für die Erstdiagnose nur eine untergeordnete Rolle spielen[4]. Neben den Tumormarkern werden auch allgemeine Blutwerte untersucht, die Aufschluss über den Gesundheitszustand des Patienten geben. Dazu gehören das große Blutbild sowie Leber- und Nierenwerte[1]. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Erkennung einer möglichen Blutarmut zu, die durch Tumorblutungen entstehen kann[3]. Für eine sichere… 

Neue Erkenntnisse zu Blutwerten bei Leberkrebs: Was Laboruntersuchungen verraten können

Die Diagnose von Leberkrebs stellt Mediziner vor besondere Herausforderungen, da die Erkrankung oft lange symptomlos verläuft. Laboruntersuchungen spielen dabei eine wichtige Rolle bei der Früherkennung und Verlaufskontrolle[1]. Der bekannteste Tumormarker für Leberkrebs ist das Alpha-Fetoprotein (AFP), ein spezielles Eiweiß, das bei Leberkrebserkrankungen vermehrt im Blut nachweisbar sein kann[2]. Allerdings eignet sich AFP nur bedingt für die Erstdiagnose, da es zu unspezifisch ist. Der Wert kann auch bei anderen Lebererkrankungen erhöht sein, ohne dass Krebs vorliegt[1]. Seine Hauptbedeutung liegt in der Verlaufskontrolle einer bereits diagnostizierten Erkrankung[4]. Bei der Blutuntersuchung werden neben dem AFP weitere wichtige Parameter bestimmt. Dazu gehören das allgemeine Blutbild, die Leberwerte sowie Befunde, die Hinweise auf mögliche Infektionen geben können[4]. Diese Werte helfen den Ärzten, die Funktionsfähigkeit der Leber einzuschätzen und mögliche Schädigungen zu erkennen[8]. Besonders aufschlussreich ist die Kombination verschiedener Blutwerte. Bei Verdacht auf Leberkrebs werden auch… 

Diagnose Milzkrebs: Blutwerte der Milz

Die Milz spielt eine zentrale Rolle in unserem Immunsystem und bei der Kontrolle unserer Blutwerte. Bei Erkrankungen wie Milzkrebs können charakteristische Veränderungen im Blutbild auftreten, die Ärzten wichtige diagnostische Hinweise liefern[1][4]. Eine vergrößerte Milz, auch Splenomegalie genannt, kann ein erstes Warnsignal für verschiedene Erkrankungen sein. Betroffene klagen häufig über Druckgefühl oder Schmerzen im linken Oberbauch[5]. Besonders auffällig sind die Auswirkungen auf das Blutbild: Die Milz filtert verstärkt Blutzellen heraus, was zu einer deutlichen Verringerung der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen führt[3]. Bei Verdacht auf Milzkrebs erfolgt die Diagnose durch verschiedene Untersuchungsmethoden. Neben der körperlichen Untersuchung spielen bildgebende Verfahren wie Ultraschall, CT und MRT eine wichtige Rolle[1]. Entscheidend ist jedoch die Blutanalyse, die Aufschluss über mögliche Veränderungen der Blutzellen gibt. Ein auffälliges Blutbild zeigt sich durch eine veränderte Anzahl oder ein gestörtes Verhältnis der verschiedenen Blutzellen[2]. Die Behandlung von… 

Generative AI is Revolutionizing the Medical Technology Industry

A comprehensive study conducted by Deloitte during the summer of 2024 reveals that Artificial Intelligence (AI) and Generative AI (GenAI) are fundamentally transforming the medical technology sector, offering significant value across various business functions[1]. Current Impact and Value Realization The research, which surveyed 85 medtech leaders, demonstrates that AI implementation is already showing concrete results. Notably, 42% of executives reported benefits in product development, while 35% saw improvements in IT and cybersecurity functions[1]. The adoption rate is remarkable, with 57% of surveyed organizations either implementing or scaling GenAI use cases across different departments[1]. Financial Implications The financial impact of AI implementation is particularly striking. Medtech companies could achieve cost efficiencies ranging from 6% to 12% of their total revenue within the next two to three years[1]. For large medtech companies with revenues between $20 billion and $26 billion, this translates… 

Physicians committee research policy director speaks today at hearing on taxpayer funded animal cruelty

WASHINGTON, D.C. — Research Policy Director Elizabeth Baker from the Physicians Committee for Responsible Medicine, a national medical ethics and health advocacy group of 17,000 physicians, spoke today, Feb. 6, at a Congressional hearing focused on ending federally funded animal cruelty in research.  The U.S. House Oversight and Government Reform Subcommittee on Cybersecurity, Information Technology, and Government Innovation Chairwoman Nancy Mace (R-S.C.) announced the hearing in a news release on Monday, with plans to evaluate current animal cruelty funded by the federal government and explore opportunities to prioritize technological alternatives that increase relevance to humans. “To truly Make America Healthy Again, we need to make science human again.” Baker said. “For generations, billions of federal dollars have paid scientists to conduct acts on dogs, cats, monkeys, rabbits and other animals that would shock the conscience of most Americans,” she continued.…