Blühende Landschaften: Medizin und Biotechnologie in den Neuen Bundesländern
Die Neuen Bundesländer – Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen – haben sich seit der Wiedervereinigung zu bedeutenden Standorten für medizinische und biotechnologische Forschung und Entwicklung (F&E) entwickelt. Trotz historischer Rückstände gegenüber Westdeutschland zeigen aktuelle Daten und peer-reviewte Studien ein dynamisches Wachstum, innovative Projekte und eine zunehmende wirtschaftliche Relevanz. Dieser Bericht beleuchtet die Fortschritte, Herausforderungen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Medizin- und Biotech-Branche in den Neuen Bundesländern, basierend auf verlässlichen wissenschaftlichen Studien und offiziellen Wirtschaftsdaten. Wirtschaftliche Bedeutung und Investitionen Die Biotechnologie- und Medizinbranche in den Neuen Bundesländern hat in den letzten Jahrzehnten erheblich an Bedeutung gewonnen. Laut dem Statistischen Bundesamt beliefen sich die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland 2017 auf rund 92,7 Milliarden Euro, wobei die Neuen Bundesländer etwa 10 % dieses Betrags beisteuerten. In Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise investierten Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen 2017 etwa 1,2 Milliarden Euro in F&E, was…
