Tuberkulose-Fall in Brandenburger Kita: 130 Kinder und Erzieherinnen müssen Bluttests machen
Nach einem bestätigten Tuberkulose-Fall bei einem vierjährigen Kind in einer Kita in Senftenberg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Brandenburg) werden ab Mittwoch rund 130 Kontaktpersonen – darunter andere Kita-Kinder und Erzieherinnen – vorsorglich auf eine Infektion untersucht. Das teilte der Landkreis am 3. Februar 2026 mit. Die Bluttests werden vom Gesundheitsamt organisiert, um eine mögliche Ausbreitung frühzeitig zu erkennen und zu stoppen. Das positive Testergebnis des Kindes lag den Angaben zufolge bereits am Montag vor. Der Landkreis betonte, dass die Ansteckungsgefahr bei Tuberkulose (TBC) deutlich geringer sei als bei typischen Erkältungskrankheiten und rief zu Besonnenheit auf. Ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt, wurde aus Datenschutzgründen nicht mitgeteilt. Der Vorfall reiht sich in eine Reihe jüngster TBC-Meldungen ein: Bereits im Januar 2026 wurde im benachbarten sächsischen Landkreis Bautzen eine Tuberkulose-Infektion an einer Berufsschule bestätigt. Tuberkulose bleibt in Deutschland eine seltene,…
