Der große Puma-Fehlalarm: Wenn die Nachbarskatze zum Großwild wird
In Deutschland grassiert ein Phänomen, das selbst erfahrene Förster und Hobby-Ornithologen in Schnappatmung versetzt: der Puma-Fehlalarm. Von Schleswig-Holstein bis Bayern melden besorgte Bürger regelmäßig Sichtungen des mysteriösen „Pumas“, der sich bei näherer Betrachtung meist als überdimensionierte Hauskatze, ausgebüxter Kater oder gar ein besonders flauschiger Marderhund entpuppt. Doch wie konnte es so weit kommen? Und wie unterscheidet man einen echten Puma von Minka, der getigerten Couch-Königin? Ein satirischer Blick auf Deutschlands neuesten Volkssport. Puma-Panik: Ein Land im Ausnahmezustand Es begann harmlos: Ein Spaziergänger in der Lüneburger Heide sah „etwas Großes, Beiges, mit Schwanz“ durchs Unterholz huschen. Die örtliche Presse titelte sofort: „Puma in Norddeutschland gesichtet!“ Binnen Stunden war die Region in Aufruhr. Drohnen wurden losgeschickt, Wildkameras installiert, und die Polizei rückte mit Nachtsichtgeräten an. Das Ergebnis? Eine überfütterte Hauskatze namens Klaus, die sich im hohen Gras sonnte. Doch der Puma-Mythos war…

