Neue Designerdrogen stellen eine wachsende Bedrohung für die Verkehrssicherheit in den USA dar
Eine neue Studie in Frontiers in Toxicology zeigt, wie dringend notwendig es ist, die routinemäßigen Tests nach Verkehrsunfällen auf neue Drogen auszuweiten. Es handelt sich um die erste umfassende Untersuchung, die den Beitrag einer breiten Palette sogenannter „neuer psychoaktiver Substanzen“ zu US-amerikanischen Verkehrsunfällen untersucht. „Hier zeigen wir, dass neue psychoaktive Substanzen (NPS), eine Drogengruppe, deren Verbreitung in den letzten 15 Jahren rapide zugenommen hat, bei Verkehrsunfällen eine Rolle spielen“, sagte Dr. Roy Gerona, einer der korrespondierenden Autoren der Studie und außerordentlicher Professor an der University of California in San Francisco. NPS, umgangssprachlich auch als „Designerdrogen“, „Legal Highs“, „Kräuterrauschgifte“ und „Badesalze“ bekannt, sind Drogen, die nicht unter das Einheitsübereinkommen der Vereinten Nationen über Suchtstoffe von 1961 oder das Übereinkommen über psychotrope Stoffe von 1971 fallen, von Experten jedoch als gesundheitsgefährdend eingestuft werden. Beispiele sind Designer-Benzodiazepine, synthetische Cathinone und Cannabinoide, Piperazine und…

