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Keine Verbesserungen mit Mavacamten bei symptomatischer nichtobstruktiver hypertropher Kardiomyopathie

Laut einer aktuellen Studie, die heute in einer Hotline-Sitzung auf dem ESC-Kongress 2025 vorgestellt und gleichzeitig im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, war die Behandlung mit Mavacamten nach 48 Wochen im Vergleich zu Placebo bei Patienten mit symptomatischer nicht-obstruktiver hypertropher Kardiomyopathie nicht mit signifikanten Verbesserungen des von den Patienten berichteten Gesundheitszustands oder des maximalen Sauerstoffverbrauchs verbunden.1 Bei der nichtobstruktiven hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) verdickt sich der Herzmuskel, ohne dass der Blutfluss aus dem Herzen signifikant behindert wird. Bei der obstruktiven HCM hingegen blockiert der verdickte Teil des Herzmuskels den Blutfluss. Beide Formen der HCM können sich mit der Zeit verschlimmern und Symptome wie Kurzatmigkeit, Müdigkeit und Brustschmerzen verursachen. HCM kann zu Herzversagen, Herzrhythmusstörungen und in seltenen Fällen auch zu plötzlichem Herztod führen. Der leitende Prüfarzt, Professor Milind Desai von der Cleveland Clinic in Cleveland, USA, erläuterte die Gründe für die Durchführung… 

Novo Nordisk’s Wegovy® zeigt signifikante Vorteile bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Eine Studie, präsentiert auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) 2025 in Madrid, zeigt, dass Wegovy® (Semaglutid) von Novo Nordisk das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Tod bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas und kardiovaskulären Erkrankungen signifikant reduziert. Im Vergleich zu Tirzepatid erzielte Wegovy® eine 57% höhere Risikoreduktion bei Patienten, die die Behandlung durchgehend fortsetzten. Auch bei allen behandelten Personen, unabhängig von Therapieunterbrechungen, zeigte Wegovy® eine 29% geringere Wahrscheinlichkeit für diese Ereignisse. Die Ergebnisse unterstreichen, dass die kardiovaskulären Vorteile von Wegovy® spezifisch auf das Semaglutid-Molekül zurückzuführen sind und nicht auf die gesamte Klasse der GLP-1- oder GIP/GLP-1-Rezeptor-Agonisten verallgemeinert werden können.

EHEC-Infektionen: Diagnose, Therapie und Prognose im Fokus

Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) sind gefährliche Bakterien, die schwere Durchfallerkrankungen auslösen können, wie der aktuelle Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern mit 17 bestätigten Fällen, darunter sechs Kinder mit hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS), zeigt. Diese Infektionen, verursacht durch Shigatoxine, können von mildem Durchfall bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie Nierenversagen reichen. Ein frühzeitiges Erkennen, eine gezielte Behandlung und ein Verständnis der Prognose sind entscheidend, um die Folgen zu minimieren. Dieser Ratgeber beleuchtet die medizinischen Aspekte von Diagnose, Therapie und Prognose bei EHEC-Infektionen. Diagnose: EHEC frühzeitig erkennen Eine schnelle und präzise Diagnose ist bei EHEC-Infektionen essenziell, da die Erkrankung schwerwiegende Komplikationen wie HUS auslösen kann. Die Diagnostik basiert auf klinischen Symptomen und Labortests. Therapie: Symptomatische Behandlung im Vordergrund Die Behandlung von EHEC-Infektionen ist herausfordernd, da Antibiotika oft kontraindiziert sind. Die Therapie konzentriert sich auf die Linderung von Symptomen und die Vermeidung von Komplikationen. Prognose: Vom… 

So schützen Sie sich vor EHEC: Praktische Maßnahmen gegen eine gefährliche Infektion

Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) sind gefährliche Bakterien, die schwere Durchfallerkrankungen auslösen können. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern sorgt ein aktueller Ausbruch mit 17 bestätigten Fällen, darunter sechs Kinder mit schwerem hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS), für Besorgnis. EHEC-Infektionen sind durch Shigatoxine gekennzeichnet, die zu blutigem Durchfall, Bauchschmerzen und in schweren Fällen zu Nierenversagen führen können. Kinder und ältere Menschen sind besonders gefährdet. Doch mit gezielten Maßnahmen können Sie das Risiko einer Ansteckung deutlich reduzieren. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie sich und Ihre Familie vor EHEC schützen können. 1. Hygiene in der Küche: Lebensmittel sicher verarbeiten Die Übertragung von EHEC erfolgt häufig über kontaminierte Lebens unprotected: [Lebensmittel. Hier sind die wichtigsten Schutzmaßnahmen: 2. Sorgfältige Handhygiene: Keime vermeiden EHEC können über Schmierinfektionen übertragen werden, insbesondere nach Kontakt mit Tieren oder verunreinigten Oberflächen. 3. Vorsicht bei Tierkontakten: Risiken minimieren EHEC-Bakterien kommen in den Därmen von Wiederkäuern wie… 

EHEC-Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern: Schwere Infektionen bei Kindern – Agro- und Bioterrorismus unwahrscheinlich

Ein ungewöhnlich schwerer Ausbruch von Infektionen mit enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) in Mecklenburg-Vorpommern sorgt für Alarm. Bis zum 30. August 2025 wurden 17 Fälle bestätigt, davon 14 Kinder im Alter von ein bis 15 Jahren und drei Erwachsene. Besonders besorgniserregend ist die hohe Zahl an Komplikationen: Sechs Kinder entwickelten das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), das Nierenversagen, Blutgerinnungsstörungen und die Zerstörung roter Blutkörperchen verursachen kann. Vier Kinder befinden sich auf Intensivstationen, drei benötigen eine Dialyse. Die Infektionen konzentrieren sich auf die Landkreise Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald, wobei viele betroffene Kinder Urlauber aus Bundesländern wie Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen sind. Die Gesundheitsbehörden suchen intensiv nach der Ursache, während Spekulationen über Agro- oder Bioterrorismus aufkommen. EHEC sind pathogene Stämme von Escherichia coli, die Shigatoxine produzieren und schwere Durchfallerkrankungen auslösen. Diese reichen von wässrigem bis blutigem Durchfall, begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Die Inkubationszeit beträgt… 

Bundeswehr lässt traumatisierte Veteranen im Stich: PTBS und Suizid nach Auslandseinsätzen

Seit den 1990er-Jahren hat die Bundeswehr über 400.000 Soldatinnen und Soldaten in Auslandseinsätze entsandt, vor allem nach Afghanistan, wo etwa 90.000 dienten. Schätzungen zufolge entwickeln rund 20 Prozent dieser Einsatzrückkehrer psychische Folgeerkrankungen, insbesondere posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS). Trotz dieser alarmierenden Zahlen versagt die Bundeswehr systematisch bei der Unterstützung und Versorgung ihrer traumatisierten Veteranen, lässt sie in einem bürokratischen Albtraum zurück und treibt viele in Verzweiflung, Isolation und im schlimmsten Fall in den Suizid. Die Fürsorge, die die Bundeswehr öffentlich betont, bleibt für viele Betroffene ein leeres Versprechen, während die Dunkelziffer der Erkrankten und die Suizidraten ein düsteres Bild der Nachsorge zeichnen. Zwischen 2011 und 2017 wurden in Bundeswehrkrankenhäusern lediglich 1.309 Neuerkrankungen mit PTBS registriert, während die Bundeswehr selbst schätzt, dass etwa drei Prozent der Einsatzrückkehrer, also rund 13.500 Soldaten, an PTBS leiden könnten. Seit 1992 wurden etwa 4.000 Fälle von PTBS… 

Das lukrative Geschäft mit Ganzkörper-MRT für Selbstzahler

Die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie (MRT) hat sich in den letzten Jahren zu einer der gefragtesten Selbstzahlerleistungen im Bereich der medizinischen Vorsorge entwickelt. Dieses strahlenfreie, bildgebende Verfahren verspricht einen umfassenden Einblick in den Gesundheitszustand des Körpers, von der Früherkennung von Krebs bis hin zur Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch während die Nachfrage nach Ganzkörper-MRT stetig steigt, bleibt die Frage: Ist dieses teure Verfahren medizinisch sinnvoll, oder handelt es sich um ein lukratives Geschäftsmodell, das von den Ängsten und dem Wunsch nach Sicherheit der Patienten profitiert? Dieser Bericht beleuchtet die Dynamik des Marktes, die Chancen und Risiken sowie die ethischen Implikationen des Geschäfts mit Ganzkörper-MRT. Der Markt der Ganzkörper-MRT Die Ganzkörper-MRT ist eine Selbstzahlerleistung, die von gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen wird. Laut Anbietern wie ARISTRA, radprax oder der Radiologie Zentrum Stuttgart liegen die Kosten für eine Ganzkörper-MRT zwischen 650 und 2.000 Euro,… 

Das Geschäft mit Vorsorgeuntersuchungen für Selbstzahler

Vorsorgeuntersuchungen sind ein zentraler Baustein der modernen Medizin, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen und die Heilungschancen zu verbessern. Während gesetzliche Krankenkassen in Deutschland eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen wie den Gesundheits-Check-up ab 35 Jahren, das Hautkrebs-Screening oder die Mammographie finanzieren, greifen viele Menschen zu zusätzlichen Untersuchungen, die sie selbst bezahlen müssen. Diese sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) haben sich zu einem florierenden Geschäftsfeld entwickelt. Doch wie funktioniert dieses Geschäftsmodell, welche Leistungen werden angeboten, und welche Chancen und Risiken birgt es für Patienten? Dieser Bericht beleuchtet die Dynamik des Marktes für Vorsorgeuntersuchungen für Selbstzahler, basierend auf aktuellen Daten und kritischen Analysen. Der Markt der Selbstzahlerleistungen Das Geschäft mit Selbstzahlerleistungen, insbesondere IGeL, wächst stetig. Laut dem IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes Bund (MDB) wurden bis Dezember 2024 insgesamt 55 Selbstzahlerleistungen wissenschaftlich bewertet. Das Ergebnis ist ernüchternd: Bei den meisten IGeL überwiegt der potenzielle Schaden den… 

Schmerztherapie: So setzen Sie Paracetamol und Ibuprofen effektiv ein

Rezeptfreie Schmerzmittel wie Paracetamol und Ibuprofen sind in niedrigen Dosierungen in jeder Apotheke erhältlich, doch ihre richtige Anwendung erfordert Wissen. Fachleute erläutern, wann welches Medikament am besten wirkt und wie sich Sicherheit und Effektivität optimieren lassen. Besonders bei Migräne ist ein frühzeitiges Handeln entscheidend. Experten empfehlen, Schmerzmittel bereits bei den ersten Anzeichen von Schmerzen einzunehmen, um die Wirkung zu maximieren. Dabei sollte die Dosierung genau eingehalten werden, da eine Überdosierung gesundheitliche Risiken birgt. Paracetamol eignet sich vor allem bei leichten bis mittleren Schmerzen, während Ibuprofen durch seine entzündungshemmende Wirkung auch bei entzündungsbedingten Beschwerden wie Muskel- oder Gelenkschmerzen hilfreich ist. Ohne ärztliche Beratung im freien Verkauf ist es wichtig, die Packungsbeilage sorgfältig zu lesen und die Einnahme an den individuellen Gesundheitszustand anzupassen. So kann beispielsweise die Kombination mit anderen Medikamenten oder bestehende Vorerkrankungen die Wahl des Schmerzmittels beeinflussen. Fachleute betonen, dass… 

Fachärzte kritisieren Pseudo-Diagnostik in Drogeriemärkten

Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands (SpiFa) schlägt Alarm: Diagnostische Angebote in Drogeriemärkten wie dm, die auf KI-gestützte Auswertungen setzen, täuschen Verbraucherinnen und Verbraucher über ihre medizinische Validität hinweg. Die Tests, darunter Blutentnahmen, Hautuntersuchungen und Augenscreenings, werden von nicht-ärztlichem Personal durchgeführt und bergen erhebliche Risiken. Die Fachärzte bemängeln, dass solche Angebote den Eindruck einer medizinischen Untersuchung erwecken, ohne die notwendige ärztliche Kompetenz und Verantwortung zu gewährleisten. Falsch-positive Ergebnisse könnten Patienten unnötig verunsichern und Arztpraxen belasten, während falsch-negative Befunde eine rechtzeitige Behandlung verzögern könnten. Zudem wird kritisiert, dass die Tests oft als Marketinginstrument dienen, um zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Die versprochene Entlastung des Gesundheitssystems hält der SpiFa für illusorisch, da auffällige Befunde letztlich immer ärztlich überprüft werden müssen, was zusätzliche Kosten verursacht. Der Verband fordert eine klare gesetzliche Regulierung, um medizinische Diagnostik und Vorsorgeuntersuchungen ausschließlich in ärztliche Hände zu…